Garten-Lexikon

Magnesium (Mg)

Magnesium (Mg)

Magnesium ist der zentrale Baustein des Blattgrüns (Chlorophyll) und aktiviert viele Stoffwechselvorgänge in der Pflanze. Magnesium ist unentbehrlich für die Steigerung des Wachstums, des Ertrages und der Qualität von Kulturpflanzen.

Bei Magnesiummangel werden ältere Blätter gelb, wobei die Blattadern dunkelgrün bleiben. Später bekommen die Blätter braune Ränder, trocknen allmählich, beginnend zwischen den Blattadern, ein und fallen ab. Auch die Wurzelbildung ist eingeschränkt. Magnesiummangel tritt häufig in Böden mit niedrigem →pH-Wert auf.

Magnesiumüberschuss tritt normalerweise nicht auf.

Mischbarkeit

Treten unterschiedliche Schaderreger gleichzeitig auf ist es sinnvoll, die entsprechenden Produkte nach Möglichkeit gleichzeitig einzusetzen. Die Tabelle gibt Aufschluss darüber, welche Produkte miteinander gemischt werden können. Dort wo das Verhalten bei der Mischung nicht bekannt ist sollten die Präparate separat ausgebracht werden. So kommt es nicht zu Wirksamkeitsverlusten oder Pflanzenschäden.

Mischbarkeit der Neudorff-Produkte

Mischkultur

Kombinierter Anbau von Pflanzenarten mit unterschiedlichen Bedürfnissen, meist Gemüsearten, die sich gegenseitig in der Entwicklung fördern.

Vorteile

- Gute Beschattung des Bodens, dadurch Schutz vor Austrocknung und starken Temperaturschwankungen sowie Unterdrückung von →Unkraut

- Gegenseitiger Schutz verschiedener Pflanzen vor Schaderregern: Salat mindert im Kohlbeet den Befall mit →Erdflöhen. Dill oder Tomaten zwischen Rot- und Weißkohl mindern den Befall mit →Kohlweißlingen. Zwiebeln im Möhrenbeet halten →Gemüsefliegen ab.

Mischkultur

ungünstig für Misch- und
Nachbarschaftskulturen

günstig

neutral

keine eindeutigen Angaben erhältlich

ZwZuToSbSpSeRhRaPsMgMaLaKsKrKgKaGuEbErBu
Buschbohnen (Bu)
Erbsen (Er)
Erdbeeren(Eb)
Gurken (Gu)
Karotten/Möhren (Mö)
Kartoffeln (Ka)
Kohlgewächse (Kg)
Kohlrabi (Kr)
Kopfsalat (Ks)
Lauch (La)
Mais (Ma)
Mangold (Mg)
Pflücksalat (Ps)
Radieschen/Rettich (Ra)
Rhabarber (Rh)
Sellerie (Se)
Spinat (Sp)
Stangenbohnen (Sb)
Tomaten (To)
Zucchini (Zu)
Zwiebeln (Zw)

Moos

Tritt vor allem bei →Staunässe, im Schatten und auf verdichtetem Boden auf. Niedriger pH-Wert und mangelnde Konkurrenzkraft der Rasengräser durch ungenügende Ernährung fördern das Mooswachstum. Sinkt der pH-Wert unter 5,5 sterben →Bodenorganismen ab und das Wachstum der Gräser wird gehemmt. →Nährstoffe im Boden werden festgelegt und das Moos breitet sich aus.

Vorbeugung

- zweimal jährlich den Rasen mit Azet RasenDünger versorgen - einmal jährlich Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer ausbringen - Rasen nicht im Schatten anlegen - Staunässe vermeiden bzw. Abhilfe schaffen

Bekämpfung

Vertikutieren schafft kurzfristig Abhilfe, beseitigt aber nicht die Ursachen. Sinnvoller ist es, den pH-Wert mit pH-Bodentest zu testen, bei Bedarf mit Azet RasenKalk aufzukalken, ausgewogen mit Azet RasenDünger oder RasenDünger Spezial zu düngen und einmal jährlich Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer auszubringen (→Dünger, →Bodenhilfsstoffe, →Rasen).

Moos - so verbannen Sie es aus Ihrem Rasen
UrsacheAbhilfe
SchattenEvtl. an dieser Stelle auf Rasen verzichten und Bodendecker pflanzen
NährstoffmangelRegelmäßig mit Azet RasenDünger versorgen
Staunässe (d. h. Regenwasser zieht nur langsam ab)Einmal jährlich Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer ausbringen. Bei starker Staunässe neue Drainage verlegen oder aerifizieren (mit einer Grabgabel Löcher in den Boden bringen und mit gewaschenem Sand auffüllen).
BodenverdichtungEinmal jährlich Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer ausbringen.
zu niedriger pH-Wert (saurer Boden)Mit pH-Bodentest Säuregrad prüfen. Bei Bedarf Azet RasenKalk ausbringen.
zu tiefes MähenIm Schatten nicht tiefer als 5 cm, in der Sonne nicht tiefer als 4 cm mähen.
Rasenfilz, der Feuchtigkeit speichertAnwendung der Profipflege für den Rasen. Durch die biologische Aktivierung des Rasens bauen Mikroorganismen Rasenfilz schneller ab.

Mulchen

Mulchen

Bedecken des Bodens mit einer Schicht organischen Materials.

Vorteile:

- spart Gießwasser, da der Boden nicht so schnell austrocknet,

- →Unkraut wird unterdrückt,

- Bodenstruktur wird durch →Humus deutlich verbessert,

- verhindert Verschlämmung bei Regen, da die Tropfen durch die Mulchschicht abgebremst werden,

- spart das Hacken, da der Boden unter der Mulchschicht locker bleibt,

- →Bodenleben wird gefördert,

- Bodentemperatur bleibt stabiler, dadurch gleichmäßigeres Pflanzenwachstum,

- durch die enthaltenen →Nährstoffe wird →Dünger gespart.

Verwendbare Materialien: Mulchkompost (→Kompost), Rindenmulch, Herbstlaub, geringe Mengen angetrockneten Rasenschnitts, Stroh. Gemulcht wird am besten im Frühjahr, wenn der Boden schon leicht abgetrocknet ist. Sowohl auf →Baumscheiben als auch auf Beeten und Rabatten ist das Mulchen sehr sinnvoll.

Mulchkompost

Kompost ist ein Verrottungsprodukt aus pflanzlichen Abfällen. An der Zersetzung beteiligt sind Kompostwürmer, Asseln, Strahlenpilze, Bakterien u.v.a. Sie zersetzen und verdauen die Rohmaterialien. Daraus entsteht zunächst grober Mulchkompost oder auch "Schnellkompost". Bei ihm ist die Struktur der Ausgangsmaterialien noch erkennbar, er ist besonders nährstoffreich und biologisch hoch aktiv. Im weiteren Verlauf entsteht der nährstoff-ärmere, vererdete Reifekompost.

Mykorrhiza

Mykorrhiza

Besondere Wechselbeziehung bestimmter Pilzarten mit den Wurzeln spezieller Pflanzen. Der Pilz umwächst die Pflanzenwurzel. Für die eigene Entwicklung versorgt sich die Mykorrhiza aus der Pflanze mit Kohlenhydraten. Dafür vergrößert sie die Wurzeloberfläche der Pflanze. Diese hat dadurch bessere Möglichkeiten, aus dem Boden Wasser und →Nährstoffe aufzunehmen. Außerdem entzieht die Pflanze der Mykorrhiza →Phosphat und →Spurenelemente.

Mit Mykorrhiza-Pilzen in Gemeinschaft lebende Pflanzen zeichnen sich aus durch gesundes Wachstum, größere Widerstandskraft gegenüber Krankheiten und geringere Anfälligkeit für Trockenheit. In allen Azet-Düngern von Neudorff sind Mykorrhiza-Pilze (MyccoVital) enthalten. Die Mykorrhiza-Pilze gibt es als separates Produkt zum impfen bereits bestehender Pflanzen, oder beim Umtopfen: MyccoVital Wurzelfit. Bei Kontakt mit der Bodenfeuchtigkeit wird die Mykorrhiza aktiv und beginnt mit dem Wachstum.