Garten-Lexikon

Kalium (K)

Kalium (K)

Festigt das Zellgewebe und sorgt für kräftige Wurzeln und Knollen; Früchte und Gemüse sind länger haltbar. Kalium steigert die →Photosyntheseleistung und reguliert den Wasserhaushalt der Pflanzen. Der innerpflanzliche Transport der Stoffwechselprodukte wird gefördert und die Widerstandsfähigkeit gegen Frost, Wassermangel, verschiedene Krankheiten und Schädlinge erhöht. Folglich sind auch Fruchtgröße, Reife, Geschmack und in wesentlichem Maße die Lagerfähigkeit des Erntegutes von einer ausreichenden Kalidüngung abhängig.

Bei Kaliummangel leiden die Pflanzen schneller unter Wassermangel. Blattränder und Blattspitzen der älteren Blätter verfärben sich braun und trocknen allmählich vom Rand her ein. Besonders in feuchten und sandigen Böden kann es zu einer starken Auswaschung von Kalium und dann zu Mangelsymptomen kommen. Abhilfe schafft hier Azet Aroma & Stark.

Eine Kalium-Überdüngung kann die Versorgung mit →Calcium und →Magnesium beeinträchtigen und dadurch ein mangelhaftes Wachstum zur Folge haben.

Kalk

→Calcium, →pH-Wert

Keimprobe

Test zur Keimfähigkeit von altem oder selbst gewonnenem Saatgut vor der eigentlichen →Aussaat. Dazu eine abgezählte Menge Samenkörner zwischen mehrere Lagen feuchtes Zellstoffpapier legen. Bei Zimmertemperatur aufstellen und feucht halten. Keimt die Hälfte der Samen so ist die Aussaat noch sinnvoll. Es sollte dann aber dichter ausgesät werden.

Kohlhernie

Kohlhernie

An Kohl und anderen Kreuzblütlern. Pflanzen kümmern und welken. Wurzeln sind angeschwollen und knotig verdickt. Geschwülste innen nicht hohl (wenn doch liegt Befall mit Kohlgallenrüssler vor). Die Krankheit wird durch einen Bodenpilz übertragen. Überwinterung als Dauersporen im Boden.

Vorbeugung

- Weitgestellte →Fruchtfolge: Befallene Beete erst nach vier Jahren wieder mit Kohl bepflanzen. - Keine →Gründüngung mit Kreuzblütlern wie Senf oder Ölrettich. - Regelmäßig kalken mit Azet RasenKalk oder Azet GartenKalk+ (→Bodenhilfsstoffe). Bei schon vorhandenem Befall Boden um 0,5 - 1 pH-Einheit über den sonst optimalen →pH-Wert anheben. - Kranke Kohlstrünke entfernen und mit Wurzel vernichten.

Kompostwürmer

Die Wurmart Eisenia hortensis (European Nightcrawler, auch Dendrobaena veneta genannt) ist in Europa heimisch und ein effektiver Kompostwurm. Er verdaut in der Rotte befindliche Materialien und vertilgt fortwährend große Mengen davon. Ausgewachsen wiegt das Tier bis zu 1,5 g und ist ausgesprochen aktiv und widerstandsfähig. Bei starken Frösten sterben die Tiere nicht ab, sondern sie verkriechen sich im Erdboden, kommen aber nach der Frostperiode wieder nach oben in den Kompost und arbeiten weiter. Einen guten „Dauerarbeitsplatz“ finden die nützlichen Würmer im Thermokomposter „Neudorff DuoTherm“ 530 L“.

Der Einsatz von Kompostwürmern eignet sich besonders gut, wenn hauptsächlich Küchenabfälle kompostiert werden. Die Würmer fressen nahezu alle weichen organischen Abfälle, wie z.B. Gemüse- und Obstabfälle, Kaffeesatz mit Filtertüte, Eierschalen, (nicht farbiges) Papier, Pappe, Rasenschnitt in kleinen Mengen, Laub und ähnliches, aber auch Mist von Kleintieren, Geflügel, Schaf, Pferd und Rind.

Wichtig für die Kompostwürmer ist ein Standort des Komposters im Halbschatten. Verwenden Sie möglichst auch ein Mäusegitter als Schutz vor natürlichen Fraßfeinden wie Maulwürfen oder Spitzmäusen. Die Würmer werden anfangs auf eine Mischung aus Mulchkompost und zerknülltem, feuchtem Zeitungspapier gelegt. Sie sind sehr lichtscheu und ziehen sich sofort in das Zeitungspapier zurück. Geben Sie auf die Würmer anschließend Ihre Küchen- und Gartenabfälle. Setzen Sie die Kompostwürmer nicht zusammen mit Radivit Kompost-Beschleuniger ein, da durch die Zugabe zu hohe Temperaturen im Komposter entstehen.

Die Kompostwürmer können Sie über unser Bestell-Set Kompostwürmer bestellen. Geben Sie den Bestell-Code auf www.neudorff-nuetzlinge.de ein. Sie erhalten anschließend ein Paket mit 550 Tieren mit Kompostmasse zugeschickt (Versand per Paketdienst frei Haus, Versand nicht unter 5 °C und über 30 °C).