FAQ

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  • Was mache ich gegen Rindenrisse?

    Die Rindenrisse an Ihrem Baum wurden entweder durch Frost im Winter oder durch starke Sonneneinstrahlung im Sommer verursacht. Jetzt sollten Sie die Risse an einem trockenen Tag mit einem scharfen Messer glattschneiden, bis die Rinde wieder fest am Holz anliegt. Es dürfen keine "Taschen" oder Hohlräume verbleiben, in denen sich holzzerstörende Pilze oder Schädlinge ansiedeln können.
    Verstreichen Sie die Wundränder anschließend gründlich mit Malusan Wundverschluss, damit die Wunde überwallt wird. Um diese Rindenrisse vorbeugend zu verhindern, empfehlen wir Bio-Baumanstrich. Dieser weiße Anstrich besteht aus verschiedenen Natursubstanzen wie z. B. Kalk, Kieselsäure und Spurenelementen.

  • Die Äste meiner Weide zeigen Bohrlöcher. Womit kann ich dagegen vorgehen?

    Leider gibt es keine Möglichkeit, Schädlinge in Holz und Rinde mit Pflanzenschutzmitteln zu bekämpfen. Schneiden Sie befallene Äste bis ins gesunde Holz heraus (nicht lagern!). Verstreichen Sie größere Wunden mit Malusan Wundverschluss. Trockenheitsgeschädigte Gehölze werden leichter von Holzschädlingen befallen, darum immer gut bewässern!

  • Mein Kirschlorbeer und meine Rhododendren haben Löcher in den Blättern. War das der Dickmaulrüssler?

    Dickmaulrüssler fressen halbmondförmige Kerben in die Blattränder. Rundliche Löcher auch in der Blattmitte werden meist von Blattfleckenpilzen verursacht, wenn das befallene Gewebe abstirbt und herausbricht. Ursachen sind oft Nährstoffmangel oder ungünstige Bodenverhältnisse, die die Pflanze schwächen. Gegen Blattfleckenpilze hilft Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei#,ρ.

  • Auf den Blättern meiner Ulme bilden sich kleine Knötchen. Ist das ein Pilzbefall?

    Nein, die knötchenartigen Gallen werden durch die Saugtätigkeit von mikroskopisch kleinen Gallmilben hervorgerufen. Sie schaden kräftigen Pflanzen normalerweise nicht.

  • Orangener Schleim auf meinen Wacholder Zweigen, was ist das?

    Es handelt sich um die Sporenbildung des Wacholderrosts. Von dort aus werden Birnen in der Umgebung mit dem Birnengitterrost infiziert. Da ein befallener Wacholder nicht zu heilen ist, sollten Sie ihn entfernen und durch eine resistente Sorte ersetzen.

  • Was tun gegen Buchsbaum Triebsterben und wie sieht es aus?

    Typisch für das Cylindrocladium-Buchssterben sind braun-schwarze Flecken auf den Blättern, ein weißlich-grauer Pilzrasen darunter, schwarze, strichförmige Läsionen an den Trieben und - vor allem - ein sehr schneller, starker Blattfall. Verdächtige Pflanzen sollten Sie samt der obersten Erdschicht und dem Falllaub über die Mülltonne entsorgen. Noch gesunde oder leicht geschädigte Pflanzen können Sie mit Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei#,ρ schützen.

  • Beim Mandelbäumchen trocknen die Triebe von der Spitze her ein, was tun?

    Es handelt sich dabei um Monilia-Spitzendürre, die auch Kirschen befällt.  Erkrankte Triebspitzen werden rausgeschnitten bis ins gesunde Holz. Im Folgejahr werden die Pflanzen während der Blüte mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel vitalisiert.

  • Kirschlorbeer-Hecke färbt sich nach dem Mulchen hellgrün, was tun?

    Rindenmulch wird durch Mikroorganismen laufend zersetzt. Für diese Tätigkeit brauchen die Organismen Stickstoff (N), den sie aus dem Boden bekommen. Der Hecke fehlt dieser Stickstoff, sie bekommt Mangelsymptome. Spritzen Sie mit Balsamol Blattdünger, oder düngen Sie mit Azet KoniferenDünger für Immergrüne Pflanzen.

  • Wann schneide ich am besten meine Hecke?

    Immergrüne Hecken schneiden Sie am besten im März, laubabwerfende Hecken im Juni/Juli. Es sind im Sommer nur Korrekturschnitte erlaubt (keine starken Rückschnitte), wegen der Vogelbrut.

  • Muss ich alle Schnittwunden mit einem Wundverschlussmittel behandeln?

    Es ist nur notwendig, dies bei Wunden zu tun, die größer als 2 cm im Durchmesser sind.

  • Wie kann ein Neuaustrieb bei einem Baumstumpf verhindert werden?

    Es gibt kein Mittel, das Sie da anwenden können. Allerdings gibt es Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen, die mit so genannten „Stubbenfräsen“ verbleibende Stümpfe zerkleinern. Dies verhindert einen Neuaustrieb und fördert die schnelle Wurzelzersetzung.