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Name: U. Werner
Beitrag vom: 11.05.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,

nachdem ich nun schon viel über den Horn-Sauerklee gelesen habe und selbiger sich bei uns stark im Rasen als auch immer mehr auf den Beeten zeigt, wende ich mich an Sie mit der Bitte um Hilfe.
Was kann man gegen dieses lästige und hartnäckige Unkraut tun?

Vielen Dank für eine zeitnahe und hoffentlich positive Antwort

U. Werner
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Name: Neudorff
Beitrag vom: 13.05.2014
Sehr geehrte/r Herr/Frau Werner,

Hornsauerklee hat grüne oder dunkelrote, herzförmige Blättchen, blüht gelb und kann sich durch Samen und Wurzelausläufer verbreiten.

In Beeten und unter Gehölzen können Sie auch Sauerklee mit Finalsan UnkrautFrei Plus** bekämpfen. Durch die spezielle Wirkstoffkombination hält die wurzeltiefe Wirkung wochenlang an.
Finalsan* zeichnet sich durch eine sehr gute Umweltverträglichkeit aus. Die Wirkstoffe werden im Boden rasch abgebaut. Finalsan* ist unbedenklich für Bienen und andere Nützlinge wie Florfliegen und Schlupfwespen. Behandelte Flächen können nach dem Abtrocknen sofort wieder betreten werden. Eine Neupflanzung ist bereits nach 2 Tagen wieder möglich. Neueinsaaten sind nach 14 Tagen wieder problemlos möglich.

Finalsan* kann auch schon bei Temperaturen von 10 °C eingesetzt werden. Die Unkräuter müssen nur trocken sein und die Sauerkleeblättchen geöffnet, damit möglichst viel Mittel aufgenommen wird.

Da es sich um einen Total-Unkrautvernichter handelt, sollten Sie mit einem Spritzschirm arbeiten oder Ihre Kulturpflanzen bei der Anwendung abdecken (z. B. mit Pappe oder Kunststofffolie), da die Kulturpflanzen sonst ebenfalls über das Blattgrün geschädigt werden.

Finalsan UnkrautFrei Plus* ist sehr gut geeignet zur Unkrautbekämpfung unter Ziergehölzen und Hecken. Verholzte Rinde und Wurzeln der Pflanzen werden durch Finalsan* nicht geschädigt. Hier sind die Zellen so stabil, dass der Wirkstoff nicht eindringen kann.
Finalsan* wirkt nicht auf Samen im Boden, d. h. im Boden liegende Sauerkleesamen können später auskeimen und müssen dann erneut bekämpft werden, bevor sie sich wieder aussamen.

Finalsan* kann nicht gegen Sauerklee im Rasen eingesetzt werden, da auch getroffene Rasengräser verbrannt werden.
Es gibt aber spezielle Rasenunkrautvernichter, die den Rasen schonen und das Unkraut bekämpfen. Dazu erkundigen Sie sich am besten im Fachhandel. Achten Sie darauf, dass der Sauerklee auf der Verpackung aufgeführt wird, denn nicht alle Rasenunkrautvernichter bekämpfen auch Sauerklee zuverlässig.
In Beeten sollten Sie solche Rasenunkrautvernichter aber nicht einsetzen, da viele Zierpflanzen (gerade Rosen) sehr empfindlich auf diese Wirkstoffe reagieren und schon kleinste Mengen Abdrift große Schäden hervorrufen.

Mit freundlichem Gruß
W. NEUDORFF GmbH KG
i.A. Kristin Germeyer

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
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Name: Ebehard Holmig
Beitrag vom: 22.08.2023
Ich habe eine eindeutige Frage gestellt: Welcher Unkrautvernichter hilft gegen Sauerklee im Rasen. Ihre Antwort: Finalsan* hilft gegen Rotklee aber nicht im Rasen. Was soll ich mit dieser Antwort anfangen? Diese Antwort war keine Antwort!
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Name: Neudorff
Beitrag vom: 22.08.2023
Hallo Herr Holmig,

der Beitrag, auf den Sie sich beziehen, ist von 2014, also schon älter. Mittlerweile gibt es Neuerungen im Sortiment. Es ist jedoch immer noch nicht möglich, unsere Finalsan** Produkte gegen Rasenunkräuter einzusetzen, da der Rasen sonst auch geschädigt würde. Finalsan* kann nicht zwischen Unkraut und Rasen unterscheiden.

Sie haben Probleme mit starkem Sauerkleewachstum in Ihrem Rasen. Leider hat Neudorff keinen speziellen Rasen-Unkrautvernichter zum Spritzen im Sortiment. Spritzmittel erhalten Sie von anderen Herstellern im Fachhandel.

Zur Verdrängung von Unkraut und Moos empfehlen wir Ihnen unseren Rasendünger Moos- & UnkrautStopp. Dieser organisch-mineralische Dünger wird auf den gemähten, taufeuchten Rasen ausgestreut (mit 50-80 g pro qm). Der Dünger sorgt für ein kräftiges Graswachstum und die enthaltene Eisenverbindung verdrängt Moos und Unkraut. Wässern Sie den Rasen 1 Tag nach der Ausbringung. Nach dem Einwässern können Kinder und Haustiere den Rasen wieder betreten. Der Dünger sollte nicht bei Temperaturen über 25°C ausgebracht werden. Flächen, die unter Trockenheit leiden, müssen vor der Anwendung des Düngers mehrfach gewässert werden.

Die Düngung mit dem Rasendünger Moos- & UnkrautStopp sollte 6 Wochen später wiederholt werden.

Sofern Lücken im Rasen nach der Unkrautverdrängung entstehen, müssen diese nachgesät werden, damit sich kein neues Unkraut ansiedelt. Die Aussaat sollte etwa 2-3 Wochen nach der letzten Düngung stattfinden.

Wichtig ist es, bei der Neueinsaat des Rasens so vorzugehen, dass die Widerstandsfähigkeit der Rasengräser gegenüber der Unkrautkonkurrenz möglichst gestärkt wird. Hierzu trägt eine optimale Nährstoffversorgung, ein richtig eingestellter pH-Wert und eine entsprechende Bodenstruktur bei.
Für die Neueinsaat empfehlen wir unsere Rasenreparatur LückenLos.

Wir raten Ihnen zu folgender Vorgehensweise:

1. Kontrolle des pH-Wertes

Mit dem pH-Bodentest ermitteln Sie den pH-Wert Ihres Bodens und damit den aktuellen Kalkbedarf. Der pH-Wert sollte zwischen 6 (leichter Boden) und 7,0 (schwerer Boden) liegen.

2. Aufkalken

Ist der pH-Wert zu niedrig, wird der Boden mit Azet RasenKalk aufgekalkt. Azet RasenKalk ist ein milder Düngekalk, der durch Zusatz von Azotobakter-Bakterien und Spurenelementen aus Meeresalgen als "Bodenaktivator" wirkt. Er kann das ganze Jahr über angewendet werden. Je nach Bedarf werden 100-300 g/m² Azet RasenKalk ausgebracht. Die genaue Menge entnehmen Sie bitte dem Merkblatt, das dem Test-Set beiliegt. Die Aufkalkung sollte ca. 4-6 Wochen vor der geplanten Rasenaussaat erfolgen.


3. Nährstoffversorgung

In der Rasenreparatur LückenLos ist neben dem Saatgut auch der Azet RasenDünger enthalten. Die Rasenreparaturmischung wird oberflächlich eingeharkt. Das Rasensaatgut sollte dabei nicht mehr als ca. 0,5 cm mit Boden bedeckt sein. Bei leichten, sandigen Böden muss die Bodenoberfläche dann mit einem Brett oder ähnlichem Gerät festgedrückt werden.

Grundsätzlich empfehlen wir (sofern keine Probleme mehr mit Moos und Unkraut bestehen) im März/April eine Düngung mit unserem organischen Azet® RasenDünger, im Juni/Juli sollte eine weitere Düngergabe erfolgen. Für den September empfehlen wir unseren Azet® HerbstRasenDünger.

4. Humusversorgung

Bei der Bodenvorbereitung der zu behandelnden Rasenflächen sollte 100 g unseres Dauerhumuskonzentrates Neudorff Terra Preta BodenVerbesserer pro Quadratmeter mit eingearbeitet werden. Dies verbessert den Luft- und Wasserhaushalt des Bodens und sorgt somit für dauerhaft gute Wuchsbedingungen der Rasengräser.

In den kommenden 4-6 Wochen ist dann noch darauf zu achten, dass das Rasensaatgut nicht austrocknet. In Trockenperioden muss daher regelmäßig gewässert werden.

Freundliche Grüße
W. Neudorff GmbH KG
i.A. Sabine Aulich

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Warnhinweise- und Symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.

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