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Buchsbaumzünsler

Befall mit Buchsbaumzünsler

Es ist schwierig mit dem Erkennen! Die Raupen des Buchsbaumzünslers sind so gut getarnt, dass ihr Befall oft erst spät auffällt. Dabei kommt der Schädling, der aus Ostasien stammt und zunächst nur in Süddeutschland auftrat, mittlerweile in ganz Deutschland vor. Die gefräßigen Raupen sind grün mit dunklen Punkten und werden bis zu 5 cm lang. Noch mühsamer wird das Erkennen des Befalls dadurch, dass die Raupen erst versteckt im Inneren der Sträucher fressen. Während im Inneren des Buchsbaums schon der Kahlfraß beginnt, kann außen alles schön grün und gesund aussehen. Gut erkennbar sind die Gespinste, in denen vor allem die jungen Raupen leben. Bei starkem Befall sind auch die hellbraunen Kotkrümel sichtbar, die unter dem Buchsbaum liegen.

 

Wann ist mit dem Befall zu rechnen

Da die Raupen überwintern, beginnt je nach Witterung schon im März der zerstörerische Fraß der Raupen. Es gibt pro Jahr zwei bis drei Generationen, daher können Raupen bis Ende August auftreten, mit einem Schwerpunkt im Juni. 

 

So leben Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaumzünsler stammt ursprünglich aus Ostasien und ist wahrscheinlich durch Pflanzenimporte bei uns gelandet. In Südeuropa gestartet, breitet er sich immer weiter Richtung Norden aus. 2007 erreichte er Süddeutschland, inzwischen ist er fast bundesweit vorhanden.
Die erwachsenen Zünsler sind unscheinbare Falter, die überwiegend nachts unterwegs sind. Sie haben eine Flügelspannweite von 4 bis 4,5 cm. Sie leben nur etwa 10 Tage und legen in dieser Zeit etwa 150 Eier am Buchs ab. Daraus schlüpfen nach wenigen Tagen die Raupen, die an den Blättern und, bei starkem Befall, auch an der Rinde fressen. Sie können einen Buchsbaum, auch ein großes Exemplar, zum Absterben bringen. Die Raupen verpuppen sich je nach Temperatur nach drei bis zehn Wochen. Etwa eine Woche später schlüpfen die erwachsenen Falter, und der Kreislauf beginnt von Neuem. Je wärmer es ist, umso schneller verläuft die Entwicklung, und umso mehr Generationen können pro Jahr auftreten.
Den Winter überstehen die Raupen in selbst hergestellten Gespinsten in einer Winterruhe. Daher müssen Sie schon zeitig im Jahr, bei milden Wintern schon ab Mitte März, mit der ersten Generation rechnen.

Schäden durch Buchsbaumzünsler

Die Schäden durch die Raupen des Buchsbaumzünslers sind extrem! Sie können bis zum Kahlfraß gehen, wenn Sie nichts dagegen unternehmen. Es ist kein heimischer Schädling, daher gibt es bei uns keine natürlichen Fraßfeinde dagegen. Selbst die Vögel mussten sich erst an den „Geschmack“ der Raupen gewöhnen!
Die Raupen fressen erst im Verborgenen im Inneren der Buchsbäume. Daher ist der Schaden oft erst sichtbar, wenn der Befall schon stark fortgeschritten ist. Sie fressen an den Blättern, und auch an der Rinde der Buchsbäume. Die Buchsbäume sterben nicht sofort ab, selbst einen teilweisen Kahlfraß können sie überstehen, wenn konsequent behandelt wird.

 

Buchsbaumzünsler vorbeugen

Einem Befall mit dem Buchsbaumzünsler können Sie nicht vorbeugen. Da viele Buchsbäume unbehandelt bleiben, kann sich der Schädling immer weiter vermehren.
Natürlich hilft es, wenn Sie Ihre Buchsbäume optimal versorgen. Auch wenn Buchsbäume anspruchslose Gehölze sind, wachsen sie vitaler, wenn Sie sie im zeitigen Frühjahr organisch düngen mit dem Azet Buxus- & IlexDünger. Damit bekommen sie alle notwendigen Nährstoffe und können bei einem Befall schneller wieder austreiben.
Die wichtigste Maßnahme, um einen Befall frühzeitig zu entdecken, ist die Verwendung der Neudomon BuchsbaumzünslerFalle. Diese Falle hängen Sie in der Nähe der Buchsbäume auf. Sie ist bestückt mit dem Sexuallockstoff der Weibchen, einem Pheromon. Der Duft, für uns Menschen nicht wahrnehmbar, breitet sich aus und zieht nur die männlichen Falter unwiderstehlich an. Die Falter fliegen in die Falle und können nicht mehr heraus. Sie können auf diese Weise einen Befall feststellen. Haben Sie Falter gefangen, kontrollieren Sie Ihre Buchsbäume in den kommenden Wochen gründlich. Denn kurz nach dem nach dem Auftreten der Falter entwickeln sich ihre Larven, die Raupen. Diese können Sie mit dem biologischen Xentari RaupenFrei#,ρ#,ρ gezielt bekämpfen.

Unser Extra-Tipp: Stärken sie Ihre Buchsbäume nach der Behandlung mit der Vitalkur für Buxus und Ilex, einer kraftvollen Ergänzung zum Azet Buxus- & IlexDünger. So werden die Pflanzen für den Neuaustrieb gestärkt. 

Der ultimative Tipp gegen Buchsbaumzünsler

Bekämpfen Sie die Buchsbaumzünsler-Raupen mit dem biologischen Xentari RaupenFrei#,ρ effektiv und sicher Der Wirkstoff ist das natürlich vorkommende Bacillus thuringiensis subsp. aizawai. Es schont Nützlinge, andere Tiere und auch den Menschen. Das Bakterium vermehrt sich in den von ihm infizierten Insekten und bildet Dauersporen. Dabei entstehen Eiweißkristalle, die die Darmwand-Zellen der Schädlinge zerstören. So können Bakterienzellen in die Körperhöhle eindringen und das Insekt abtöten. Bacillus thuringiensis wirkt nur, wenn die Schädlinge es fressen. Es kommt zur Lähmung der Muskeln, und nach wenigen Stunden hört der Fraß auf. Eine Übertragung der Bakterien von befallenen auf gesunde Wirtstiere findet nicht statt.
Xentari RaupenFrei#,ρ ist ein reines Fraßgift. Das heißt, die Raupen müssen es mit dem Fraß an den Blättern aufnehmen. Daher müssen Sie das Mittel sehr gründlich aussprühen, alle Blätter müssen benetzt, die Pflanzen tropfnass sein!
 

 

Gegen Buchsbaumzünslerbefall

#) Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Ggf. Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.ρ) # NB 6641: Nicht bienengefährlich (B4)

Natürliche Feinde der Buchsbaumzünsler

Die einzigen Feinde des Buchsbaumzünslers sind die Vögel. Zunächst störten sie sich wohl an dem bitteren Geschmack der Raupen. Aber inzwischen haben sich viele Vögel anscheinend daran gewöhnt. Daher hilft es beim Eindämmen des Befalls, wenn Sie alles tun, damit sich Vögel bei Ihnen wohlfühlen. Das sind unsere Tipps für mehr Vögel im Garten:

  • Die beste Methode zum Vogelschutz ist ein naturnah gestalteter Garten. Hier finden die Vögel meist so viel Nahrung, dass in einem normalen Winter bei uns nicht unbedingt zusätzliches Futter notwendig ist.
  • Schneiden Sie Stauden erst im Frühjahr zurück, damit die Vögel an den Samenständen natürliche Nahrung finden.
  • Verwenden Sie nur umweltschonende Pflanzenschutzmittel.
  • Sorgen Sie für Nistmöglichkeiten durch naturnahe Gehölze.
  • Lassen Sie alte, morsche Gehölze möglichst im Garten. Sie bieten Nist- und Nahrungsmöglichkeiten.
  • Bieten Sie Vögeln Bad- und Trinkmöglichkeiten an.
  • Hängen Sie Nisthilfen auf und sorgen sie dafür, dass Katzen fernbleiben. 
  • Säubern Sie spätestens im Oktober die Vogelnistkästen. Mit dem gründlichen Auswaschen der Kästen entfernen Sie Parasiten und anderes Ungeziefer, das der Brut sonst im nächsten Jahr Probleme machen könnte. Hängen Sie die gereinigten Nistkästen nach der Säuberung gleich wieder auf. Einige Tiere, wie beispielsweise der Siebenschläfer, nutzen diese Kästen im Winter gern für ihren Winterschlaf.
  • Der Herbst ist die Zeit, neue Nistkästen aufzuhängen oder selbst anzufertigen. Denken Sie dabei auch an den Schutz vor jagdfreudigen Katzen. Es gibt fertige „Stachelringe“ für Bäume zu kaufen, die das Erklettern der Bäume für die Räuber unmöglich machen. 

Per App zu gesunden Pflanzen

In unserer Pflanzendoktor-App finden Sie fast 400 Schädlinge und Krankheiten beschrieben. Mit der App erhalten Sie Informationen zu Vorbeugung und Bekämpfung. Die automatische Schadbild-Erkennung unterstützt Sie dabei, Schädlinge und Krankheiten zu erkennen. Die App ist kostenlos in den Stores für Android und iOS erhältlich.

 

 

Unser Berater-Team

Unter 05155-62 44 888 sind Gartenbau-Ingenieurinnen Mo-Do von 8°° - 16°° und Fr. von 8°° bis 14°° Uhr gern für Sie da.

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