Eure Beiträge

Name: Christa
Beitrag vom: 23.07.2023
Wir haben einen Garten übernommen, der von Efeu überwuchert ist.
Wir möchten einen Gemüsegarten anlegen. Wie können wir den Efeu beseitigen?
Name: Neudorff
Beitrag vom: 24.07.2023
Hallo Christa,

langjährig gewachsenes Efeu zu beseitigen, ist leider sehr aufwändig. Zunächst sollten Sie stark verholzte Triebe manuell entfernen. Noch nicht verholzte Pflanzenteile können dann mit Finalsan UnkrautFrei Plus** bekämpft werden. Da mit einem Wiederaustrieb zu rechnen ist, sollte nach 4-6 Wochen nachbehandelt werden.

Ein Gemüsebeet dürfen Sie nach der Behandlung mit dem Unkrautvernichter erst im Folgejahr anlegen.

Finalsan UnkrautFrei PLUS** ist ein Total-Unkrautvernichter mit Sofortwirkung. Durch die spezielle Wirkstoffkombination hält die wurzeltiefe Wirkung wochenlang an. In Finalsan Konzentrat UnkrautFrei Plus* ist der Wirkstoff Pelargonsäure mit einem Wachstumsregulator kombiniert.

Die Pelargonsäure kommt auch in der Natur vor, z.B. in vielen Pflanzen aus der Familie der Geranien. Die Fettsäure sorgt für die Sofortwirkung, sie zerstört die Zellwände der oberirdischen grünen Pflanzenteile. Damit fördert sie gleichzeitig die Aufnahme des Wachstumsregulators in das Pflanzengewebe. Der Wachstumsregulator wird über die Leitungsbahnen der Pflanze (Xylem und Phloem) in die Wurzelvegetationspunkte transportiert. Dort verhindert der Wachstumsregulator die Zellteilung in den Bildungsgeweben (Meristemen). So wird der Wiederaustrieb der Wurzeln wochenlang verhindert.

Finalsan* wirkt gegen ein- und mehrjährige Unkräuter und Gräser, sowie gegen Moose und Algen. Besonders hartnäckige Unkräuter wie Giersch und Ackerschachtelhalm lassen sich damit zuverlässig bekämpfen.
Um die Wirkstoffaufnahme über die Blätter zu gewährleisten, sollten die Unkräuter mindestens 10 cm hoch sein. Da es sich um einen Total-Unkrautvernichter handelt, müssen Sie Ihre Kulturpflanzen bei der Anwendung abdecken (z.B. mit Pappe oder Kunststofffolie), da die Kulturpflanzen sonst ebenfalls über das Blattgrün geschädigt werden.

Finalsan* zeichnet sich durch eine sehr gute Umweltverträglichkeit aus. Die Wirkstoffe werden im Boden biologisch abgebaut**. Finalsan* ist nicht bienengefährlich# und nützlingsschonend. Behandelte Flächen können nach dem Abtrocknen sofort wieder betreten werden. Eine Neupflanzung ist bereits nach 2 Tagen wieder möglich. Neueinsaaten sind nach 14 Tagen wieder problemlos möglich.

Finalsan UnkrautFrei Plus* ist sehr gut geeignet zur Unkrautbekämpfung unter Ziergehölzen und Hecken. Verholzte Rinde und Wurzeln der Pflanzen werden durch Finalsan* nicht geschädigt. Hier sind die Zellen so stabil, dass der Wirkstoff nicht eindringen kann.

Der Erfolg der Behandlung ist bei warmer Witterung bereits innerhalb weniger Stunden sichtbar. Durch den neuartigen Wirkmechanismus tritt die Wirkung aber auch bei Außentemperaturen ab 10°C ein. Damit ist eine Bekämpfung der Unkräuter mit Finalsan* vom zeitigen Frühjahr bis zum Herbst möglich.

Finalsan* wirkt nicht auf Samen im Boden. Finalsan* kann nicht gegen Unkräuter im Rasen eingesetzt werden, da auch getroffene Rasengräser verbrannt werden.

Finalsan* ist anwendungsfertig oder als Konzentrat erhältlich. Mit dem anwendungsfertigen Finalsan AF UnkrautFrei PLUS*,°,°°° können lästige Einzelpflanzen sofort und ohne weitere Vorbereitung behandelt werden. Finalsan UnkrautFrei PLUS* wird 16,6 %ig gespritzt, d.h. 100 ml Konzentrat werden mit 500 ml Wasser vermischt.
Die Unkräuter müssen intensiv und tropfnass eingesprüht werden, da nur direkt getroffene Pflanzenteile absterben. Die Unkräuter sollten bei der Spritzung trocken sein. Je nach Unkrautdichte kann man mit einem Liter Finalsan UnkrautFrei Plus* bis zu 180 qm Fläche behandeln.

Unsere Finalsan UnkrautFrei Plus* Produkte dürfen nicht auf befestigten Wegen, Garagenauffahrten, Höfen, Terrassen oder Plätzen eingesetzt werden, dies ist gesetzlich verboten.

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen

**nach OECD 301 F
#NB 6641: Nicht bienengefährlich (B 4)

Freundliche Grüße
W. Neudorff GmbH KG
i.A. Sabine Aulich
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Name: Ulrich Drenkelforth
Beitrag vom: 28.07.2023
Gemüsegarten anlegen. Eine Rille graben (Spatentief) und darein dann abgelagerten Pferdemist geben. Die Erde der nächste Reihe dann auf den Mist geben. So hat man eine neue Rille . Darein gibt man wieder Pferdemist und gibt dann die Erde der nächsten Reihe wieder darauf. Aus Erde, die mit einer Planierraupe eingeschoben wurde, entsteht , wenn man das jährlich macht, eine Erde die beim umgraben, wie Zucker zerfällt. Pferdemist gibt es bei Reiterhöfen, meistens sogar kostenlos. Nicht nur die Pferdeäpfel sondern auch Stroh verwenden.
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