Anwendung
Gebrauchsanleitung
Promanal Neu Schild- und Wolllausfrei wird in Wasser verdünnt. Verdünnung siehe Innenseite des Etiketts. Vor Gebrauch gut schütteln. Messbecherverschluss abschrauben. Spitze des Spritzverschlusses mit einem Messer abschneiden.
Anwendung
- Spritzen bis zur sichtbaren Benetzung.
- Anwendungsgebiet, Aufwandmenge und Anwendungszeitpunkt siehe Tabelle.
Praktische Hinweise
- Alle Pflanzenteile gründlich benetzen. Schädlinge müssen direkt von der Spritzbrühe getroffen werden.
- Stets frisch angesetzte Spritzbrühe verwenden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als gebraucht wird.
Das sollten Sie beachten
- Auch Blattunterseiten gründlich benetzen. Dort halten sich besonders häufig Schädlinge auf.
- Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten.
- Pflanzen möglichst auch einige Tage nach der Behandlung keiner starken Sonneneinstrahlung aussetzen.
- Abtropfende Spritzbrühe kann Ölflecken verursachen kann. Untergrund vor dem Spritzen abdecken.
Anwendungsbereiche
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete
Zierpflanzen im Gewächshaus, Wohnräumen, Büroräumen, Balkonen:
Spinnmilben, Woll- oder Schmierläuse (Pseudococcidae), Schildläuse
Pflanzenhöhe bis 50 cm: 12 ml in 600 ml Wasser = 10 m²
Pflanzenhöhe 50-125 cm: 18 ml in 900 ml Wasser = 10 m²
Pflanzenhöhe ab 125 cm: 24 ml in 1200 ml Wasser = 10 m²
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/ Schadorganismen.
Ziergehölze 1) im Freiland (Minderung des Frühbefalls):
Spinnmilben (Wintereier)
Pflanzenhöhe bis 50 cm: 12 ml in 600 ml Wasser = 10 m²
Pflanzenhöhe 50-125 cm: 18 ml in 900 ml Wasser = 10 m²
Pflanzenhöhe ab 125 cm: 24 ml in 1200 ml Wasser = 10 m²
Anwendungszeitpunkt: Beginn des ersten deutlichen (Blatt)Knospenschwellens; Knospenschuppen = länger und helle Partien; Bis sie grüne Blattspitzen um 5 mm überragen.
Kernobst 2) im Freiland (Minderung des Frühbefalls):
Spinnmilben (Wintereier)
Spritzbrühe 2 %ig, 10 ml in 500 ml Wasser = 10 m²/m Kronenhöhe
Anwendungszeitpunkt: Beginn des 1. deutlichen (Blatt)Knospenschwellens; Knospenschuppen = länger und heller bis Grünknospenstadium (Beginn Lösung geschlossener Einzelblüten)
Steinobst 2) im Freiland (Minderung des Frühbefalls):
Spinnmilben (Wintereier)
Spritzbrühe 2 %ig, 10 ml in 500 ml Wasser = 10 m2/m Kronenhöhe
Anwendungszeitpunkt: Blattknospenschuppen = hellbraun mit hellen Partien an den Rändern. Beginn Knospenschwellen, Knospenschuppen gespreizt; hellgrüne Knospenbereiche sichtbar; bis Knospenaufbruch.
Beerenobst (ausg. Erdbeeren) im Freiland (Minderung des Frühbefalls):
Spinnmilben (Wintereier)
Spritzbrühe 2 %ig, 1 ml in 50 ml Wasser = 1 m²
Anwendungszeitpunkt: Beginn von deutlichem Knospenschwellen, Knospenschuppen gespreizt; hellgrüne Knospenbereiche sichtbar; bis Knospenaufbruch.
Weinreben im Freiland (Minderung des Frühbefalls):
Spinnmilben (Wintereier)
Spritzbrühe 1 %ig, 8 ml in 800 ml Wasser = 10 m²
Anwendungszeitpunkt: Beginn Knospenschwellens (Augen vergrößern sich innerhalb der Knospenschuppen) bis erstes Laubblatt sich entfaltet hat und vom Trieb abgespreizt ist.
Max. Anzahl der Anwendungen
- Obstbau und Weinbau im Freiland: 1
- Zierpflanzenbau im Freiland: 1
- Zierpflanzenbau im Gewächshaus, Wohnräume, Büroräume, Balkone: 2, bei Spinnmilben zeit licher Abstand = 7 Tage, Woll- oder Schmierläuse (Pseudo coccidae), Schildläuse = 14 Tage
Gebrauchsanweisung
Wartezeite bis zur Ernte
Keine
Anwenderschutz
Hinweise zum Schutz des Anwenders
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen. Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel. Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln. Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten. Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden.
Vergiftungsinformationszentrale Telefon
DE: +49 30 19240
LU: +352 80025500