Was ist Unkraut überhaupt?

Welche Pflanzen sind weniger gut für euren Garten

Unkräuter, Wildkräuter, Beikräuter

Unkräuter sind Pflanzen, die zur falschen Zeit am falschen Ort wachsen. Damit ist beispielsweise die Ringelblume auf dem Weg ebenso ein Unkraut wie die Kartoffel im Rasen.

Unkräuter konkurrieren mit den Kulturpflanzen um Wasser, Nährstoffe und Licht. Sie können sich durch Samen oder unterirdische Ausläufer so stark ausbreiten, dass sie andere Pflanzen verdrängen. Die Kulturpflanzen haben dann keine Chance, sich gegen die meist wuchsstärkeren Unkräuter durchzusetzen. Darum macht es Sinn, diese Pflanzen zu entfernen.

Giersch ist in deutschen Gärten ein bekanntes Unkraut

Wurzel- oder Samenunkraut?

Man unterscheidet Unkräuter je nach Vermehrungsart in Wurzel- und Samenunkräuter. Wurzelunkräuter bilden zwar meist auch Samen, die hauptsächliche Vermehrung erfolgt jedoch über unterirdische Ausläufer, Rhizome oder andere Wurzelorgane. Bei der mechanischen Unkrautbekämpfung durch Hacken oder Ausreißen achtet bei Wurzelunkräutern darauf, gewissenhaft alle Wurzelteile zu entfernen, sonst treiben diese Arten wieder aus. Selbst aus einem 1 cm großen Wurzelstück kann der Giersch wieder neu austreiben!

Samenunkräuter, die ihr vor der Samenreife jätet, könnt ihr problemlos kompostieren. Von Wurzelunkräutern gebt ihr besser nur die oberirdischen Teile (außer den Samen) in den Kompost. Die Wurzelorgane sterben bei der Kompostierung nicht sicher ab und könnten wieder anwachsen, wenn ihr den fertigen Kompost auf die Beete bringt.

UnkrautUnkraut im RasenGrünbelag

Produkt-Tipps für euch

#) Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Ggf. Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.α) *nach OECD 301 Fρ) # NB 6641: Nicht bienengefährlich (B4)