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Knoblauch ist nicht nur ein vielseitiges Gewürz, sondern bietet auch viele gesundheitliche Vorteile. Er lässt sich im Beet im Garten oder in einem Topf auf dem Balkon anbauen. Mit diesen einfachen Tricks kannst du Knoblauch anbauen und dich auf reiche Ernte freuen.


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Wann sollte ich Knoblauch pflanzen?
Knoblauch zuhause selbst zu ziehen, ist gar nicht so schwer, Entscheidend ist vor allem die richtige Sorte Knoblauch und der dazu passende Pflanzzeitpunkt. Man entscheidet meistens zwischen Winterknoblauch und Frühlingsknoblauch.
Winterknoblauch (meist Hardneck-Sorten) pflanzt du im Herbst (meist im September/Oktober). Er nutzt die Winterkälte, um kräftige Knollen auszubilden, und wird in der Regel im Juni/Juli geerntet. Dieser ist natürlich frosthart und eignet sich für Regionen mit kälteren Wintern. Hier gibt es in der Regel den höheren Ertrag.
Frühlingsknoblauch (meist Softneck-Sorten)setzt du im zeitigen Frühjahr (Februar/März), sobald der Boden offen ist. Er bleibt meist etwas kleiner, ist aber ebenfalls aromatisch. Dieser Knoblauch kann im Sommer geerntet werden und eignet sich gut für den Anbau im Topf.
Wann du Knoblauch pflanzen solltest, hängt also von der gewählten Sorte ab: Entweder im Frühjahr oder im Herbst.
Allgemein gilt folgendes bei der Pflanzung von Knoblauch:
Für den Knoblauch Anbau braucht es lockere und durchlässige Erde
Zwischen den einzelnen Zehen sollten 15cm. Abstand sein
Wenn das Laub vergilbt, ist der Knoblauch bereit zur Ernte

Der beste Standort zum Knoblauch pflanzen
Der beste Standort für Knoblauch im Garten ist sonnig und auf lockerem, durchlässigen Boden. Sandiger Lehmboden ist optimal. Knoblauch kannst du als Mischkultur gut mit Erdbeeren, Tomaten oder auch Karotten gemeinsam in ein Beet pflanzen. Der Geruch des Knoblauchs vertreibt viele Schädlinge und vereinfacht so die Pflege.
Zudem ist die Fruchfolge wichtig: Knoblauch sollte nicht auf der gleichen Fläche gepflanzt werden, auf der in den letzten Jahren Lauchgewächse angebaut wurden. Auch in nächster Nähe sollten weder Zwiebeln noch Lauch wachsen, da die Pflanzen dann mit ihren Wurzeln konkurrieren. Außerdem ist Knoblauch anfällig für Schädlinge, die auch Zwiebeln und Lauch befallen.
Knoblauch pflanzt du also am besten zwischen Erdbeeren, Karotten oder Tomaten und weit weg von Zwiebeln und Lauch.
Übrigens: Knoblauch pflanzen geht auch auf dem Balkon im Topf, solange die Erde locker und durchlässig ist.
Füllt einen ausreichend großen Topf mit einer Mindesttiefe von 10cm mit NeudoHum Aussaat- und KräuterErde.
Stecke die einzelnen Knoblauch-Zehen 5 cm tief in die Erde im Topf.
Jetzt gelten die gleichen Bedingungen wie im Beet:
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Knoblauch anpflanzen / Knoblauch stecken
Du kannst Knoblauch durch Brutzwiebeln (Bulbillen) pflanzen, dann dauert es ungefähr zwei Jahre vom Anbau bis zur Ernte. Aus Bulbillen entstehen jedoch häufig größere Knollen. Am besten entscheidest du dich vorher für eine Variante. Knoblauchzehen zu stecken geht in der Regel schneller:
Hast du einen Standort mit lockerem, durchlässigem, humosen Boden ausgewählt, gehst du so vor:
Stecke die Knoblauchzehen im Abstand von 15 bis 20 cm ungefähr 3 bis 4 cm tief in die Erde.
Die Spitze der Knolle zeigt nach oben.
Drücke sie anschließend leicht fest, damit sie an Ort und Stelle bleiben.
Nach der Pflanzung stecken die Knoblauchzehen dann im Beet und die Spitze versteckt sich nur knapp unter der Erde.
Setze die Knoblauchzehen schräg in die Erde, um Fäulnis vorzubeugen.
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Knoblauch Pflegen
Knoblauch Düngen
Viel Pflege benötigen die Zehen zum Glück nicht. Damit der Knoblauch aber besonders im Topf gut versorgt ist, kannst du alle zwei Wochen mit Azet KräuterDünger im Gießwasser oder alle zwei Monate mit Azet DüngeSticks für Kräuter düngen.
Knoblauch gießen
Knoblauch benötigt regelmäßige Feuchtigkeit, sollte aber nicht zu viel gegossen werden. Gieße dabei direkt auf die Erde und halte die Blätter möglichst trocken. Vermeide beim Gießen des Knoblauchs außerdem Staunässe, sonst verfaulen die Zehen.
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Wie viel Erde brauche ich?


Wähle die Form deines Pflanzengefäßes


Knoblauch ernten
Wann ist Knoblauch erntereif?
Die Erntezeit von Knoblauch ist abhängig von der Pflanzzeit. Steckst du den Knoblauch im Frühling, kannst du ihn frühestens im Spätsommer ernten. Pflanzt du den Knoblauch im Herbst, kannst du ihm im Juli bereits ausgraben.
Grundsätzlich kannst du den Knoblauch ernten, wenn etwa zwei Drittel der Pflanze gelb sind. Warte dann nicht zu lange mit der Ernte, sonst können die Zehen nach einigen Wochen teilen und wieder austreiben.
So erntest du:
Stich mit der Grabegabel neben den Knoblauch und lockere den Boden etwas auf
Hole die Pflanze aus der Erde.
Anschließend trocknest du ihn kurz in der Sonne und hängst ihn für ca. zwei Wochen an einem trockenen, schattigen Ort in kleinen Bündeln zum weiteren Trocknen auf.
Die Haut des Knoblauchs sollte papierartig getrocknet sein, bevor er gelagert wird.
Kontrolliere die Ernte, bevor du sie lagerst: Bereits geöffnete oder beschädigte Knoblauchzehen sollten vor der Lagerung aussortiert und direkt verwendet werden.
Knoblauch lagern
Unbeschädigte Knollen sind bei richtiger Lagerung, in einem Netz an einem dunklen, kühlen Ort, sechs bis acht Monate haltbar. Verzichte auf das abwaschen der Knollen, um Schimmel zu vermeiden.
Garten-Freunde-Tipp:
Während der Wachstumsphase der Knoblauch-Zehen kann auch das grüne Laub abgeschnitten und in der Küche verarbeitet werden.
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Was tun, wenn der Knoblauch blüht?
Manche Sorten Knoblauch beginnen ab Juni zu blühen. Das ist für die Pflanze nicht schlimm, allerdings kostet es sie einiges an Energie. Das könnte den Ertrag beeinflussen. Du kannst die erste Wölbung der Blüten im Mai ruhig abschneiden.
Im Naturgarten kannst du diese Blüten ganz zur Freude der Insekten auch stehen lassen. Denn zum Beispiel nutzen Wildbienen die Blüten als Nahrungsquelle.
Schädlinge bekämpfen
Porree, Zwiebeln und Knoblauch werden vor allem durch die Knoblauchfliege (Suillia lurida) geschädigt. Besonders anfällig sind Knollen, die im Herbst gesteckt werden. Die Larven dieser Schädlinge fressen sich in Blätter, Schäfte oder Zwiebeln und machen die Pflanzen häufig unbrauchbar; zudem begünstigen die Fraßgänge Fäulnis durch Pilze und Bakterien.
Das kannst du dagegen tun:
Befallene Blätter sollten umgehend entfernt (nicht kompostiert), Fruchtfolgen eingehalten und Lauchgewächse nicht wiederholt am selben Standort angebaut werden. Besonders wirksam ist der Einsatz eines Schädlingsschutznetzes, das von Kulturbeginn an locker über die Pflanzen gelegt wird und die Eiablage zuverlässig verhindert. So gelingt dein Knoblauchanbau ohne die Gefahr eines Schädlingsbefalls.
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Knoblauch pflanzen lohnt sich
Der Anbau von Knoblauch im Garten oder auf dem Balkon ist also gar nicht schwer. Mit den richtigen Tipps, passender Erde und Schutz vor Schaden durch die Knoblauchfliege ist die Pflanze recht unkompliziert in der Pflege. Dann kannst du Knoblauch bald in bester Qualität in deiner Küche verarbeiten.


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