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Unkraut-Bekämpfung

Unkräuter sind Pflanzen, die zur falschen Zeit am falschen Ort wachsen. Damit ist beispielsweise die Ringelblume auf dem Weg ebenso ein Unkraut wie die Kartoffel im Rasen.

Unkräuter konkurrieren mit den Kulturpflanzen um Wasser, Nährstoffe und Licht. Sie können sich durch Samen oder unterirdische Ausläufer so stark ausbreiten, dass sie andere Pflanzen verdrängen. Die Kulturpflanzen haben dann keine Chance, sich gegen die meist wuchsstärkeren Unkräuter durchzusetzen. Darum hat der engagierte Gärtner das Bestreben, diese Pflanzen zu entfernen.

Die drei wichtigsten Maßnahmen gegen Unkräuter

Frau beim Jäten

1. Jäten

Unkräuter am besten komplett mit Wurzel aus dem Boden ziehen. Jedes Hacken bringt neue Samen aus der Tiefe an die Erdoberfläche, die dort wieder keimen und zu neuen Unkräutern werden. Beim einfachen Herausziehen passiert das nicht in dem Umfang.

Frau beim Mulchen

2. Mulchen

Wenn Sie den Boden mit Mulchmaterial wie Rindenmulch, dünnen Lagen Rasenschnitt oder Laub abdecken, erschweren Sie damit den Unkräutern das Keimen und Wachsen. Allerdings fühlen sich unter solchen Materialien auch die Schnecken wohl und finden dort gute Verstecke.

Finalsan AF GierschFrei

3. Unkraut-Mittel ausbringen

An manchen Stellen ist weder das Jäten noch das Mulchen möglich. Da empfehlen sich Unkraut-Bekämpfungsmittel. Die Finalsan®**-Produkte enthalten mit der Pelargonsäure einen Wirkstoff, der so auch in der Natur vorkommt. Haustiere dürfen die behandelten Flächen sofort nach dem Antrocknen wieder betreten. Alle Finalsan®**-Produkte sind biologisch abbaubar# und nicht bienengefährlich##.

Wirkung der Finalsan-Produkte

Mit Finalsan® UnkrautFrei Plus* und Finalsan® GierschFrei* können Sie ein- und mehrjährige Unkräuter wirksam und wurzeltief bekämpfen. Finalsan® wirkt innerhalb von wenigen Stunden auf die oberirdischen grünen Pflanzenteile. Die Blätter der behandelten Pflanzen verbräunen und sterben ab. Die Wirkung tritt weitgehend unabhängig von der Temperatur ein, so dass Sie Finalsan® vom Frühjahr bis tief in den Herbst hinein einsetzen können.

Erreicht wird die besonders schnelle Wirkung durch den Wirkstoff Pelargonsäure, der so auch in der Natur vorkommt. Die Pelargonsäure, eine langkettige Fettsäure, wirkt auf die Verbindungen zwischen den Zellen. Sie verhindert den Austausch zwischen den Pflanzenzellen, in dem sie die Zellwände zerstört. Dadurch treten die Zellinhaltsstoffe aus, die Pflanzen vertrocknen oberirdisch. Zusätzlich enthalten die beiden Finalsan®-Produkte einen Wachstumsregulator. Er wird in die Wurzeln transportiert und verhindert dort an den Wurzelspitzen die Zellteilung. Das verzögert den Wiederaustrieb.

Finalsan® UnkrautLos Speed** enthält allein die Pelargonsäure als Wirkstoff. Damit wirkt es oberirdisch auf die grünen Pflanzenteile.

Die Wirkstoffe der Finalsan®**-Produkte werden nicht von der Rinde von Gehölzen aufgenommen. Daher können Sie Unkräuter unter Hecken oder Sträuchern besonders gut mit Finalsan®**-Produkten bekämpfen.

Löwenzahn unbehandelt
Löwenzahn unbehandelt
Löwenzahn behandelt
Löwenzahn behandelt

 

Alle Finalsan®**-Produkte zeichnen sich durch eine sehr gute Umweltverträglichkeit aus. Sie können die behandelten Flächen wieder betreten, sobald der Belag angetrocknet ist. Haustiere müssen also nicht lange ferngehalten werden. Sie werden biologisch schnell abgebaut# und hinterlassen keine rostroten Flecken auf versehentlich getroffenen Plattenwegen oder Trittsteinen. 

Anwendung der Finalsan-Produkte

Finalsan AF GierschFrei

Alle Finalsan®**-Produkte  gibt es als Konzentrat und als anwendungsfertiges Spray für die Anwendung auf kleinen Flächen. Sprühen Sie die Pflanzen tropfnass ein. Das Gießverfahren ist nicht möglich. Innerhalb von wenigen Stunden tritt die Wirkung ein. Bei hartnäckigen Problemunkräutern wie Giersch oder Ackerschachtelhalm müssen Sie die Anwendung nach drei bis fünf Wochen wiederholen. 

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn die Pflanzen schon 5 bis 10 cm hoch sind. Bei zu kleinen Unkräutern ist die aufgenommene Wirkstoffmenge zu gering. Die Pflanzen sollten bei der Anwendung von Finalsan®* trocken sein, damit es nicht zu einer Verdünnung des Mittels kommt.

Wenn Sie Unkräuter zwischen Stauden bekämpfen möchten, sollten Sie einen Spritzschirm verwenden. Damit verhindern Sie, dass die Stauden vom Finalsan®* getroffen werden. Die Finalsan®**-Produkte  sind nicht geeignet zur Anwendung gegen Unkräuter im Rasen, da sie die Rasengräser gleichfalls mit erfassen.

Die 20 häufigsten Unkräuter im Garten

Unkraut

Man unterscheidet Unkräuter je nach Vermehrungsart in Wurzel- und Samenunkräuter. Wurzelunkräuter bilden zwar meist auch Samen, die hauptsächliche Vermehrung erfolgt jedoch über unterirdische Ausläufer, Rhizome oder andere Wurzelorgane. Bei der mechanischen Unkrautbekämpfung durch Hacken oder Ausreißen muss bei Wurzelunkräutern darauf geachtet werden, auch die Wurzeln zu entfernen, sonst treiben diese Arten wieder aus.

Samenunkräuter, die vor der Samenreife abgehackt werden, können problemlos kompostiert werden. Wurzelunkräuter sollten dagegen nicht in den Kompost gelangen, da die Wurzelorgane bei der Kompostierung nicht sicher abgetötet werden.

Die wichtigsten Wurzel-Unkräuter

Ackerkratzdistel
Ackerkratzdistel
Ackerschachtelhalm
Ackerschachtelhalm
Brennnessel
Brennnessel
Gänseblümchen
Gänseblümchen
Giersch
Giersch
Kleiner Ampfer
Kleiner Ampfer

Die wichtigsten Samen-Unkräuter

Ackerhellerkraut
Ackerhellerkraut
Breitwegerich
Breitwegerich
Ehrenpreis
Ehrenpreis
Franzosenkraut
Franzosenkraut
Gänseblümchen
Gänseblümchen
Hirtentäschelkraut
Hirtentäschelkraut
Löwenzahn
Löwenzahn
Melde
Melde
Rispengras
Rispengras
Rote Taubnessel
Rote Taubnessel
Spitzwegerich
Spitzwegerich
Vogelmiere
Vogelmiere
Vogelknöterich
Vogelknöterich
Weißer Gänsefuß
Weißer Gänsefuß

 

*Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
**Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Warnhinweise und –symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.
#nach OECD 301F
### NB 6641: Nicht bienengefährlich (B4)