Anwendung
Gebrauchsanleitung
Vor Gebrauch kräftig schütteln.
So erzielen Sie die beste Wirkung
• Optimale Wirkung bei einer Unkrautgröße von 5–10 cm.
• Unkräuter, Moose und Algen sollten bei der Behandlung trocken sein.
• Unkräuter vollständig benetzen, damit der Wirkstoff gut aufgenommen wird.
• Mindesttemperatur bei der Anwendung: 10 °C.
So wenden Sie das Mittel an
• Spritzen als Teilflächenbehandlung (Moose und Algen) oder Einzelpflanzenbehandlung (Unkräuter) mit Spritzschirm.
• Aufwandmenge: 100 ml Spritzbrühe/m² Unkrautfläche bzw. Moos- und Algenfläche.
• Nicht zur Gießbehandlung geeignet.
So dosieren Sie richtig
• Messbecherverschluss abschrauben.
• Spitze des Spritzverschlusses mit einem Messer abschneiden.
• Zur Dosierung Messbecher oder Skalierung auf dem Sichtstreifen am Flaschenrand verwenden.
• Mischungsverhältnis Finalsan + Wasser = Spritzbrühe 100 ml (0,1 L) + 500 ml (0,5 L) = 600 ml (0,6 L) 100 ml entsprechen 5 Messbechern. Bei Unterdosierung ist die Wirkung vermindert.
Das sollten Sie beachten
• Nicht zur Bekämpfung von Moos und Unkraut im Rasen geeignet, da auch Rasengräser geschädigt werden.
• Blätter angrenzender Kulturpflanzen nicht benetzen, da sonst Schäden auftreten können.
• Holzige Pflanzenteile werden nicht geschädigt. Das Mittel kann daher auch unter Bäumen und Sträuchern angewendet werden.
• Stets frisch angesetzte Spritzbrühe verwenden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als gebraucht wird.
Wenn das Unkraut wieder austreibt
• Behandlung wiederholen.
• Erst spritzen, wenn die Unkräuter wieder 5–10 cm groß sind.
• Maximal 4 Anwendungen im Abstand von 21–40 Tagen.
Anwendungsbereiche
Ein- und Zweikeimblättrige Unkräuter unter Zierpflanzen und Ziergehölzen sowie auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen im Nichtkulturland. Für den beruflichen Anwender auch an Moose und Algen auf Wegen und Plätzen mit Holzgewächsen zulässig.
Gebrauchsanweisung
Materialverträglichkeit
Das Mittel ist in der Regel gut materialverträglich. In Einzelfällen können auf Steinbelägen sichtbare Rückstände entstehen. Daher vor der Anwendung an einer unauffälligen Stelle testen. Kontakt mit Kunstharzplatten sowie kupfer- oder zinkhaltigen Oberflächen vermeiden. Dort können längerfristige Verfärbungen auftreten. Beim Kontakt mit Messingteilen können sich Beläge bilden. Der Geruch von Finalsan UnkrautLos Speed entsteht durch den enthaltenen Wirkstoff. Er ist nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnehmbar.
Anwenderschutz
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Der Geruch von Finalsan UnkrautLos Speed ist wirkstoffspezifisch und nach kurzer Zeit nicht mehr wahrnehmbar. Schutzbrille tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels. Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln. Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten. Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten. Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden. Bei der Anwendung an Moose und Algen auf Wege und Plätze mit Holzgewächsen Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel. Arbeitskleidung (wenn keine spezifische Schutzkleidung erforderlich ist) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung von Pflanzenschutzmitteln.