Anwendung
Spruzit Schädlingsfrei wird in Wasser verdünnt.
Vor Gebrauch schütteln!
Anwendung bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/ Schadorganismen. Messbecher abschrauben, Spitze des Spritzverschlusses mit einem Messer abschneiden. Keine Anwendung bei direkter Sonneneinstrahlung und bei hohen Temperaturen, daher bevorzugt früh morgens oder in den Abendstunden spritzen. Bei Sonneneinstrahlung können nach der Anwendung Schäden an den Kulturpflanzen auftreten. Abtropfende Spritzbrühe kann Flecken auf Steinen und Bodenbelägen verursachen. Untergrund daher abdecken. Stets frisch angesetzte Spritzbrühe verwenden. Nie mehr Spritzbrühe ansetzen als gebraucht wird. Produktreste in der Flasche mit etwas Wasser auffüllen, Reste der Spritzbrühe beifügen.
Anwendungsbereiche
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete
Hinweis:
Spritzbrühe 1 %ig = 10 ml/l Wasser
Spritzbrühe 1,5 %ig = 15 ml/l Wasser
Spritzbrühe 2 %ig = 20 ml/l Wasser
Pflanzenhöhe bis 50 cm: 1 Liter = 16,7 m2²
Pflanzenhöhe 50-125 cm: 1 Liter = 11,2 m2²
Pflanzenhöhe ab 125 cm: 1 Liter = 8,4 m²
Zierpflanzen im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen, Wintergärten, auf Balkonen:
Schadorganismen: Thripse 1), Spinnmilben, Blattwespen, Blattfressende Käfer 2), Freifressende Schmetterlingsraupen 3)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 1 %ig
Pflanzenhöhe bis 50 cm, 50-125 cm, ab 125 cm
Zierpflanzen im Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen, auf Balkonen:
Schadorganismen und Aufwandmenge(n): Weiße Fliege = Spritzbrühe 1,5 %ig Schildlaus-Arten 4) = Spritzbrühe 2 %ig
Pflanzenhöhe bis 50 cm, 50-125 cm, ab 125 cm
Zierpflanzen im Freiland:
Schadorganismen: Saugende Insekten 1), Blattwespen, Blattfressende Käfer 2), Freifressende Schmetterlingsraupen 3)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 1 %ig
Pflanzenhöhe bis 50 cm
Tomaten im Gewächshaus:
Schadorganismen: Spinnmilben, Blattläuse 5)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 1 %ig
Pflanzenhöhe bis 50 cm, 50-125 cm, ab 125 cm
Kohlrabi im Freiland:
Frische Kräuter im Freiland, Gewächshaus, in Zimmern, Büroräumen, Wintergärten:
Schadorganismen: Saugende Insekten 1), Blattwespen, Blattfressende Käfer 2,) Freifressende Schmetterlingsraupen 3)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 1 %ig
Kopfkohl (Rot-, Weiß-, Spitzund Wirsingkohl) Grünkohl, Blumenkohl im Freiland:
Schadorganismen: Blattläuse, Blattwespen, Blattfressende Käfer, Freifressende Schmetterlingsraupen 3)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 1 %ig
Kopfsalat im Gewächshaus Salate im Freiland:
Schadorganismen: Blattläuse 5), Freifressende Schmetterlingsraupen 3)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 1 %ig
Süßkirsche, Sauerkirsche im Freiland:
Schadorganismen: Saugende Insekten, Freifressende Schmetterlingsraupen 3)
Aufwandmenge(n): Spritzbrühe 0,7 %ig
7 ml in 1 Liter Wasser - ausreichend für 20 m²/m Kronenhöhe; maximal 2 m Kronenhöhe
- ausgenommen Kalifornischer Blütenthrips
- ausgenommen Dickmaulrüssler
- ausgenommen Wickler (Tortricidae)
- inklusive Woll- und Schmierläuse
- ausgenommen Grüne Salatblattlaus/ Große Johannisbeerblattlaus
Gebrauchsanweisung
Wartezeit bis zur Ernte
- Gemüsebau und Obstbau im Freiland: 3 Tage
- Im Gewächshaus, Zimmer, Büroräume und Wintergärten: 7 Tage
- Tomate im Gewächshaus: 3 Tage
Wiederholung der Behandlung
- Obstbau, Zierpflanzen im Freiland, Gemüsebau im Freiland und Gewächshaus: max. 2 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen
- Zierpflanzen im Gewächshaus, Zimmer, Büroräume, Balkone und Schildlaus-Arten: max. 8 Anwendungen im Abstand von 14 Tagen
- Weiße Fliege, Saugende Insekten und Spinnmilben: max. 8 Anwendungen im Abstand von 7 Tagen.
Anwenderschutz
Hinweise zum Schutz des Anwenders
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Etikett des Produktes bereithalten. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Beim Umgang mit dem Produkt nicht essen, trinken oder rauchen. Langärmeliges Hemd, lange Hose und festes Schuhwerk tragen bei der Ausbringung/ Handhabung von Pflanzenschutzmitteln. Es ist sicherzustellen, dass behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Pflanzenschutzmittelbelages wieder betreten werden. Schutzhandschuhe tragen beim Umgang mit dem Mittel. Für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit dem Pflanzenschutzmittel sind die Angaben im Sicherheitsdatenblatt und in der Gebrauchsanweisung des Pflanzenschutzmittels sowie die BVL-Richtlinie „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (www.bvl.bund.de) zu beachten.
Vergiftungsinformationszentrale Telefon
DE: +49 30 19240
LU: +352 80025500