Ein Paket, alles drin: Gemüsesamen, Pflegeprodukte, eine praktische Pflanzgabel und eine genaue Anleitung

Selbstversorger-Kit

Jetzt versorgt ihr euch selbst!

Ihr wollt endlich auch selbst Gemüse anbauen, traut es euch aber nicht zu? Ihr habt keine Ahnung? Das macht nichts – hier findet ihr Ideen, wie es bei euch sicher klappt. Mit dem Selbstversorger-Kit. Damit erntet ihr im Hochbeet, auf dem Balkon oder im Gartenbeet. Es ist viel einfacher, als ihr denkt!

Alles für 1 qm Gemüse

Egal, ob ihr ein Beet im Garten habt, ein Hochbeet, oder auf Balkon oder Terrasse gärtnert: es ist auch für Garten-Menschen ohne grünen Daumen möglich, die eigene Ernte einzufahren. Mit dem Selbstversorger-Kit bekommt ihr alles, was ihr für einen Quadratmeter Gemüse braucht:

 

Das braucht ihr zusätzlich:

  • 1 Quadratmeter Platz in der Sonne
  • Für ein Beet im Garten eine Grabegabel und eine Harke
  • Fürs Hochbeet torffreie NeudoHum Hochbeet & GewächshausErde
  • Für den Balkon ein großes Gefäß von mindestens 25 cm Höhe und torffreie NeudoHum Tomaten- & GemüseErde
  • Ein paar Bambusstäbe und Schnur, um ein Rankgitter für die Erbsen zu bauen
  • Eine Gießkanne

Podcast: Selbstversorger-Kit

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Hier geht es zum Podcast

Schritt für Schritt zu eurer Ernte

Start im Hochbeet

  • Füllt Erde auf, falls sie abgesackt ist. Gut eignet sich dafür unsere torffreie NeudoHum Hochbeet- & GewächshausErde.
  • Beim Auffüllen gleich mit der Pflanzgabel aus dem Kit größere Erdbollen zerkleinern.
  • Die Oberfläche schön eben gestalten.

Start im Gemüsegarten

  • Erstmal Pflanzenreste, Unkraut und Steine entfernen. Aus den Steinen könnt ihr einen prima Steinhaufen für Tiere in eurem Garten aufschichten.
  • Mit einer Grabegabel lockert ihr den Boden. Einfach die Gabel in den Boden stechen, den Boden etwas anheben und fallen lassen. Wenn dabei große Brocken entstehen, zerkleinert ihr sie gleich mit der Grabegabel.
  • Nach 3 bis 4 Tagen, wenn der Boden abgetrocknet ist, könnt ihr ihn mit einer Harke bearbeiten. Dabei zerkleinert ihr gleich die letzten Erdbollen. Schafft für die Samen ein schön feinkrümeliges Beet, damit sich die zarten Wurzeln freudig in den Boden schieben.

 

Start im Balkon

  • Ihr braucht ein Gefäß von mindestens 25 cm Höhe mit einem oder mehreren Abzugslöchern im Boden für das Wasser.
  • Füllt unsere torffreie NeudoHum Tomaten- & GemüseErde ein, zerkleinert dabei eventuelle Erdbollen.
  • Streicht die Oberfläche schön eben.

Alles vorbereitet? Dann könnt ihr jetzt schon aussäen

Wenn es tagsüber frostfrei ist, und auch nachts nicht mehr ganz tief friert, also ab Mitte März, könnt ihr loslegen. Guckt euch dazu die Samentüten an. Da steht drauf, welche Saattiefe für die jeweilige Sorte gut ist. Und ebenso, welcher Abstand in der Reihe und auch zwischen den verschiedenen Reihen am besten passt.

Und dann geht es auch schon los mit dem Aussäen. Die perfekte Reihenfolge der verschiedenen Gemüsearten sieht so aus: Mangold, Schnittsalat, Zuckererbsen, Möhren und Spinat. Damit nutzt ihr den Platz im Gemüsebeet perfekt aus. Und unter dem Aspekt der Mischkultur ist auch alles berücksichtigt.

Aussäen Schritt für Schritt

Mit der Pflanzgabel zieht ihr eine entsprechend tiefe Rille in die Erde. Dann öffnet ihr die Samentüte und legt im richtigen Abstand die Samen einzeln in die Rille. Ein „Lineal“ dafür findet ihr im Beileger zum Selbstversorger-Kit abgedruckt.

Damit die Samen gleich einen guten Start haben, gebt ihr gleich den organischen Azet VeggieDünger® in die Saatrille, und auch den Neudofix WurzelAktivator. Der Dünger liefert die Nährstoffe für die Keimlinge. Der WurzelAktivator liefert mit seinem Algenmehl und Gesteinsmehl perfekte Bedingungen für die zarten Wurzeln eurer Sämlinge.

Markiert jetzt schon die Rille mit einem Etikett oder Stöckchen. Das erleichtert das Wiederfinden, und ihr könnt besser unterscheiden zwischen Unkraut und Gemüse. Alles, was neben der Rille wächst, ist auf jeden Fall Unkraut!

Nun braucht ihr nur noch vorsichtig gießen – fertig. Jetzt beginnt die Wartezeit.

So geht es nach dem Aussäen weiter

Damit eure Schützlinge gut keimen und gedeihen, gönnt ihnen noch etwas Zuwendung:

  • Nach dem Säen haltet ihr das Beet leicht feucht. Die zarten Keimlinge vertragen überhaupt keine Trockenheit.  
  • Wenn die Pflanzen etwa 10 cm hoch sind, gebt ihr Schachtelhalm Extrakt ins Gießwasser. Zwei Wochen später wiederholt ihr es. Die Kieselsäure darin macht das Pflanzengewebe schön stark. Dadurch ist es weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten. 
  • Sollte sich das eine oder andere Unkraut breitmachen wollen im Beet, zupft ihr es einfach raus. 
  • Wenn die Erbsen ca. 15 cm hoch sind, brauchen sie ihre Rankhilfe. Denn von allein können sie nicht stehen.

So baut ihr eine Rankhilfe für die Erbsen

Eure Rankhilfe sollte am besten etwa 65 cm hoch sein, wovon etwa 15 cm im Boden verschwinden. Ihr braucht dazu kleine Stöcke oder Bambusstäbe, und reißfeste Schnur beispielsweise aus Jute.

Legt die Stäbe auf den Boden und verknotet sie an den Kreuzungspunkten richtig fest, so dass sie nicht rutschen. Für die Erbsen schafft ihr damit eine super Gelegenheit, der Sonne entgegenzuranken.

Wann ist alles erntereif?

  • Mangold könnt ihr nach etwa 8 Wochen ernten. Brecht einfach immer die äußeren Blätter ab, der Mangold schiebt immer neue Blätter nach
  • Salat, sobald die Blätter groß genug sind. Erntet die äußeren Blätter, dann könnt ihr fortlaufend ernten, denn der Salat bildet immer wieder neue Blätter.
  • Erbsen, wenn die Erbsen selbst noch klein sind. Schmecken roh und gekocht einfach lecker und zuckersüß.
  • Möhren, sobald sie groß genug sind, meist ab 7 Wochen nach der Aussaat. Zieht sie einfach am Laub aus dem Boden. Im Gemüsegarten braucht ihr bei festem Boden eventuell eine Grabegabel dafür. Übrigens ist das Laub der Möhren essbar – lecker als Topping im Salat, oder im Eintopf.
  • Spinat, sobald die Blätter 5 cm lang sind. Ihr könnt auch einzelne Blätter ernten, sie wachsen nach. Junger Spinat ist super-lecker im Salat.