Blattläuse an Tomaten vorbeugen

  • Fördere natürliche Fressfeinde. Dazu zählen Vögel und nützliche Insekten. Vogelnistkästen helfen bei der Ansiedlung.

  • Mehrjährige Blumenwiesen bieten Nützlinge gute Vermehrungsmöglichkeiten.

  • Dünge die Tomaten bei der Pflanzung und Juli mit dem organischen Azet TomatenDünger.

Produkte gegen Blattläuse

Blattläuse an Tomaten richtig erkennen und bekämpfen

Den Befall richtig erkennen

  • Die Blätter sind eingerollt oder gekräuselt. Bei starkem Befall werden sie gelb und sterben ab.

  • Befallene Pflanzenteile sind oft klebrig.

  • Auf den Blättern kann ein schwarz-grauer Belag (Rußtau) auftreten.

  • Unter den Blättern und an den Triebspitzen deiner Tomate findest du gelbe, grüne, schwarze oder graue, länglich-ovale Tiere. Oft sitzen sie dicht an dicht. Im Sommer treten auch geflügelte Blattläuse auf.

  • Auf dem Laub sind weiße Blattlaushüllen erkennbar, die bei der Häutung der Insekten entstehen.

Blattläuse überwintern als Ei an Gehölzen.

Das könnt ihr zur Bekämpfung tun

  • Ab dem Auftreten erster Blattläuse an Tomaten kannst du Neudosan Neu Blattlausfrei13 anwenden. Dieses Spritzmittel wirkt zuverlässig gegen die Blattläuse.

  • Alternativ wendest du Spruzit Schädlingsfrei13 an. Das Mittel wirkt zuverlässig gegen alle Insektenstadien, auch gegen die Eier.

  • Behandle die Blätter unbedingt auch von unten, damit du alle Schädlinge mit dem Mittel erfasst.

  • Zusätzlich bekämpfen kannst du die Blattläuse an Tomaten mit den nützlichen CC-Florfliegen-Larven. Mehr zu den Nützlingen findest du unten.

Tipp: So bekämpft ihr Blattläuse an Tomaten mit Nützlingen

Blattläuse an Tomaten kannst du mit CC-Florfliegen-Larven (Chrysoperla carnea) bekämpfen. Diese lebenden Larven kommen per Post zu dir.

Die Nützlinge beginnen, sobald sie auf den Pflanzen verteilt sind, die Blattläuse zu fressen. Am besten wirken Florfliegen-Larven in dichten Pflanzenbeständen.

Alle unsere Nützlinge sind unbedenklich für Mensch, Haustier und Pflanze. Sie sind so klein, dass du sie kaum siehst. Damit sie wirken, brauchen sie tagsüber Temperaturen von mindestens 16°C, nachts nicht unter 12°C.