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Tomaten vom Balkon - so lecker!

So lecker – sonnenwarme Tomaten auf dem Balkon

Wer sie einmal gegessen hat, kauft nie wieder Tomaten im Supermarkt! Selbst angebaute Tomaten liefern nie gekannte Geschmacks-Explosionen. Von den kleinen Nasch-Tomaten bis zu den großen Fleischtomaten, ob gelbe, grüne, violette oder gestreifte Sorten, auf dem Balkon ist alles möglich. Und wirklich einfach!

Das brauchen Sie

Hier unsere Checkliste zum Download

Jetzt geht es los

Schritt 1: Befüllen

Legen Sie die Tonscherbe auf das Loch des Gefäßes. Dann füllen Sie eine etwa 10 bis 15 cm hohe Schicht der torffreien NeudoHum Tomaten- und GemüseErde in den Topf.

Schritt 2: Pflanzen

Entfernen Sie, je nach Größe der Pflanze, die zwei bis vier unteren Blätter der Tomate. Nun lösen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem Topf und setzen sie auf die Erde. Natürlich soll die Pflanze deutlich aus dem Topf herausragen. Aber es ist hilfreich, wenn ein größeres Stück des Haupttriebes von den Blättern befreit und mit Erde bedeckt ist. Denn Tomaten können am Trieb Wurzeln bilden und sich dadurch besser selbst versorgen. Bei noch sehr kleinen Pflanzen ist das natürlich nicht möglich!

Geben Sie die Azet DüngeSticks für Tomaten und Erdbeeren gleich mit in den Topf. Füllen Sie jetzt so viel Erde ein, dass der Topf bis ca. 2 cm unterhalb des Topfrandes gut gefüllt ist. Drücken Sie die Erde anschließend leicht an.

Schritt 3: Anbinden

Die meisten Stabtomaten können locker 1,5 Meter hoch werden (!!). Daher brauchen sie eine Stütz-Hilfe, sonst knicken sie um. Entweder Sie nehmen einen normalen Bambusstab o.ä., oder einen speziellen Tomatenstab aus Metall, der etwas spiralig gedreht ist. Eine andere Alternative ist einfach eine reißfeste Schnur. Die befestigen Sie locker ganz unten am Trieb, und darüber in der Decke vom Balkon. Und dann winden Sie die Tomate entgegen dem Uhrzeigersinn um diese Schnur. So machen es auch die Profi-Gärtner. Sie erspart Ihnen das Anbinden an einen Stab, die Tomate hält von allein an der Schnur. 

Bei der Befestigung darauf achten, dass die wirklich stabil ist. Das gilt besonders für das Aufleiten an einer Schnur. Wenn es gut läuft und der Ertrag gut ist, dann wird so eine Pflanze mit Früchten ganz schön schwer!

Schritt 4: Gießen

Direkt nach der Pflanzung gründlich gießen, bis das Wasser aus dem Topf herausläuft. Je größer die Tomate wird, umso mehr Wasser braucht sie natürlich. Wenn es heiß wird, muss sie u.U. täglich gegossen werden.

Schritt 5: Weitere Pflege

  • Tomaten haben ständig „Hunger“. Daher brauchen sie spätestens im Juli eine Nachdüngung mit einem organischen Dünger wie den Azet DüngeSticks für Tomaten und Erdbeeren. Diese Dünger haben eine Langzeitwirkung. Wenn Sie lieber flüssig düngen, geht das mit dem BioTrissol Plus TomatenDünger. Damit müssen Sie etwa zwei Wochen nach dem Pflanzen beginnen.
  • Regelmäßig „ausgeizen“. Das bedeutet, dass man alle Seitentriebe abbricht. Sonst gibt es innerhalb erstaunlich kurzer Zeit ein Tomatendickicht, die Früchte reifen schlechter, man kommt schlecht an die Früchte ran, und die Triebe brechen schnell mal ab. Und so geht es: alle Triebe, die am Haupttrieb in einer Blattachsel entstehen, einfach zur Seite knicken und abbrechen. Nicht schneiden, sonst wachsen sie wieder nach, sondern wirklich brechen.
  • Sollten sich Schädlinge oder Krankheiten einfinden, hilft unsere kostenlose Pflanzendoktor-App weiter. Sie können sogar das Schadbild einscannen und mit der automatischen Schadbilderkennung diagnostizieren lassen!

Extra-Tipps zum Balkon

  • Es gibt besonders kleinwüchsige Sorten, die Sie sogar in einen Balkonkasten pflanzen können.
  • Es gibt Buschtomaten, die für Anfänger besonders gut geeignet sind. Sie werden nicht so groß, und müssen meist weder angebunden noch ausgegeizt werden.
  • Je sonniger und regengeschützter die Tomate steht, umso gesunder wächst sie, und umso aromatischer schmecken die Früchte.