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Garten-Lexikon

Rasen

Rasen

Mischung verschiedener Grasarten, die regelmäßig geschnitten werden. Je nach Anforderung ist schon bei der Neuanlage von Rasenflächen darauf zu achten, die richtige Mischung zu verwenden. Es gibt spezielle Rasensorten für den Schatten, für Sport und Spiel und für den gepflegten Zierrasen.

Rasenschnitt

Der erste Schnitt des Jahres kann schon erfolgen, wenn der Rasen 5 bis 6 cm lang ist. Das fördert die Bildung neuer Seitentriebe und damit einen dichten Wuchs sowie eine stärkere Belastbarkeit. Die Schnitthöhe sollte während der Wachstumszeit bei 4 bis 5 cm liegen. Zu tiefes Mähen fördert Moos- und Unkrautwuchs. Im Schatten dagegen sollte die Schnitthöhe bei 6 cm liegen. Da in diesen Lagen weniger Licht auf die Gräser trifft, muss entsprechend mehr Blattmasse belassen werden. Vor dem Urlaub sollte der Rasen nicht zu kurz geschnitten werden, sonst ist er zu anfällig gegen Trockenheit. Nach dem Urlaub wird er dann in mehreren Etappen auf die richtige Schnitthöhe gebracht. Wird alles auf einmal gemäht, schwächt dies den Rasen erheblich. Damit der Schnitt mit möglichst wenig Verletzung der Gräser erfolgt, sollte man die Messer des Rasenmähers regelmäßig schärfen.

Beregnung

Auch bei äußerster Trockenheit ist es nicht sinnvoll, den Rasen täglich zu beregnen. Besser ist es, wöchentlich zweimal für etwa 30 Min. zu beregnen. Das fördert ein tieferes Wurzelwerk und führt dazu, dass sich der Rasen in kürzeren Trockenzeiten auch selbst mit Wasser versorgen kann.

Der beste Zeitpunkt dafür ist früh am Morgen, oder auch am Abend. Nicht bei praller Sonne wässern, denn dann verdunstet sehr viel Wasser, und es kann zu Brennflecken kommen. Zum Beregnen sollte möglichst Regenwasser verwendet werden, um kostbares Trinkwasser zu sparen.

Die Kur für Ihren Rasen Man kann es sich leicht vorstellen: Dichter, gesunder, vitaler Rasen ist so kräftig und wuchsfreudig, dass Unkräuter kaum eine Chance bekommen, sich dauerhaft anzusiedeln. So können Sie Ihren Rasen vitalisieren: mit der Profipflege für den Rasen. Dieses System haben wir über Jahre hinweg entwickelt und immer weiter verbessert. Und so funktioniert es: Düngen mit Azet RasenDünger - enthält organisch gebundene →Nährstoffe mit Langzeitwirkung, - die spezielle Formulierung sorgt dafür, dass ein Teil der Nährstoffe sofort, der Rest dem Rasen kontinuierlich über längere Zeit zur Verfügung steht, - zugesetzte Mikroorganismen fördern ein aktives Bodenleben und dadurch ein gesundes Wurzelwachstum. Dies unterstützt die Verdrängung von →Moos und →Unkraut, - Mikroorganismen fördern die Zersetzung von Rasenfilz und machen daher langfristig das Vertikutieren des Rasens überflüssig, - die spezielle Nährstoffzusammensetzung sorgt für dichtes Wachstum bei nur geringem Längenwachstum, so dass Sie weniger häufig mähen müssen. Aktivieren mit Neudorff Terra Preta BodenAktivator - Bodenverbesserungsmittel aus 100 % Neudorff →Terra Preta, - vverbessert die Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit des Bodens - aktiviert das →Bodenleben und verbessert die Bodenfruchtbarkeit, - lockert den Boden und bewirkt dadurch besseres Wurzelwachstum, - verbessert die Wasserhaltefähigkeit des Bodens. Dadurch brauchen Sie in Trockenperioden weniger häufig zu beregnen, - wirkt oberflächlicher Bodenverdichtung und Staunässe entgegen, - mindert die Anfälligkeit bei strukturbedingten Rasenproblemen wie →Moos, →Rotspitzigkeit u. a.. Kalken mit Azet VitalKalk+ - der einzige →Kalk mit bodenbelebenden Azotobacter- →Bodenorganismen, - fördert Wurzelwachstum und Pflanzenwachstum, - verbessert die Struktur des Bodens, - hebt den →pH-Wert des Bodens an, - steigert die Wirksamkeit von →Düngemitteln (→Dünger).

Rasenneuanlage

Rasenneuanlage

Wichtig ist die sorgfältige →Bodenbearbeitung und →Bodenverbesserung

Rasenneuanlage – Schritt für Schritt

Optimaler Zeitpunkt für die Neuanlage ist August oder September. Dann ist der Boden noch warm. Alternativ ist die Neuanlage auch im März/April möglich.

Bei der Wahl des Saatgutes auf Qualtitätssamen achten. Nur so wird

die Grundlage für einen optimalen Wuchs gelegt.

(1) Bodenvorbereitung

- Boden spatentief lockern. Sehr bequem geht das mit einer motorbetriebenen Fräse, die man in verschiedenen Geschäften auch leihen kann.

- Steine, grobe Wurzeln und Unkräuter absammeln

- →Gründüngung aussäen: nicht in jedem Fall notwendig, aber sehr empfehlenswert.

(2) Boden verbessern

- mit pH-Bodentest den Säuregrad (→pH-Wert) des Bodens testen

- ist der Boden zu sauer, Azet VitalKalk+ ausstreuen

- Neudorff Terra Preta BodenAktivator ausstreuen und oberflächlich einarbeiten

- auf sandigen Böden →Bentonit SandbodenVerbesserer ausbringen

(3) Boden begradigen

- mit der Harke den Boden glätten

- mit Hilfe einer Holzlatte Unebenheiten ausgleichen

- Fläche 1 bis 2 Wochen ruhen lassen, damit sich der Boden setzen kann. Danach erneut begradigen

(4) Aussaat

- Rasensamen mit Azet RasenStartDünger mischen (50 g/m2 Rasenfläche). Durch die ausgewogene Nährstoffzusammensetzung und die organische Bindung der →Nährstoffe besteht keine Gefahr der Verbrennung der jungen Rasengräser.

- Saatgut mit dem Streuwagen ausbringen, um gleichmäßige Verteilung zu erzielen

(5) Samen andrücken

- mit einer Walze oder mit an den Schuhen festgebundenen Brettern die Saat leicht andrücken

- vorsichtig beregnen. In den nächsten 4 Wochen darf der Rasen nicht austrocknen. Besteht die Gefahr, dass Vögel die Samen aufpicken: →VogelschreckStreifen aufhängen, um sie zu vertreiben.

(6)Erster Schnitt

- wenn der Rasen etwa 10 cm lang ist

- nicht kürzer als 5 cm schneiden

- auf scharfe Messer achten, damit die Pflanzen nicht aus dem Boden gerissen werden

Rasenpflege

Rasen

Räuberische Gallmücken

Räuberische Gallmücken

Nützliche, in Mitteleuropa heimische Insekten, die der Bekämpfung von →Blattläusen im Gewächshaus oder Wintergarten dienen. Das Weibchen der AA-Räuberischen Gallmücken (Aphidoletes aphidimyza) legt nachts ihre Eier gezielt in Blattlaus-Kolonien ab. Die geschlüpften Larven saugen die Blattläuse aus. Eine Larve kann bis zu 100 Blattläuse vertilgen.

AA-Räuberischen Gallmücken können nicht in Hydrokultur und nicht an einzeln stehenden Pflanzen eingesetzt werden, da sie für ihre Entwicklung Erdboden brauchen. Beim Einsatz in den Wintermonaten ist eine zusätzliche Beleuchtung notwendig. AA-Räuberischen Gallmücken sind über Bestell-Sets für Nützlinge gegen Schadinsekten im Gartenfachhandel erhältlich. →Nützlinge

Raubmilben

Raubmilben

Gruppe von Milben, die sich von anderen Milben und Insekten ernähren. Beim Einsatz von →Nützlingen werden vor allem PP-Raubmilben der Art Phytoseiulus persimilis gegen Spinnmilben eingesetzt. Die erwachsenen PP-Raubmilben sind ebenso groß wie die →Spinnmilben, aber viel beweglicher.

Eine erwachsene PP-Raubmilbe kann täglich 5 erwachsene Spinnmilben oder 20 Eier und Jungtiere aussaugen. PP-Raubmilben brauchen eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit, um sich optimal entwickeln zu können. Erhältlich über Bestell-Sets im Gartenfachhandel.

Raupe

Raupe

Mit drei Brustbeinpaaren und meist vier Bauchfüßen versehene Larve der Schmetterlinge und →Blattwespen. Raupen der Blattwespen werden als Afterraupen bezeichnet. Die Afterraupen haben im Gegensatz zu den Schmetterlingsraupen meist sieben Paar Bauchfüße.

Spannerraupen (→Frostspanner) haben nur ein Paar Bauchfüße. Sie zeichnen sich durch eine charakteristische Fortbewegungsart aus.

Raupen sind völlig anders gebaut als die erwachsenen Tiere, können nicht fliegen und besitzen kauende Mundwerkzeuge. Meist ernähren sie sich von pflanzlichem Material. Mit speziellen Spinndrüsen können Sie einen Kokon fertigen, in dem sie sich verpuppen, d.h. sich zum ausgewachsenen Schmetterling oder zur Blattwespe entwickeln.

Resistenz

1. Vererbte Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegenüber bestimmten Krankheiten. Resistenz kann durch Züchtung erreicht werden. Bei der Neupflanzung oder Aussaat sollte bei anfälligen Pflanzenarten auf Krankheitsresistenz geachtet werden. Dies betrifft vor allem Rosen (→Echter Mehltau, →Rost), Äpfel (→Schorf) und Stachelbeeren (→Amerikanischer Stachelbeermehltau). Viele sogenannte "Alte Sorten" haben zudem eine an bestimmte Standorte angepasste Resistenz gegenüber Pflanzenkrankheiten.

2. Vererbte Widerstandsfähigkeit von Schaderregern gegenüber bestimmten →Pflanzenschutzmitteln, die über längere Zeit hinweg angewendet werden.

Rhododendron

Rhododendron

Die immergrünen Sträucher aus dem fernen Asien bestechen durch ihr kräftig grünes Laub und die zarten Blütenfarben. Auch wegen der einfachen Pflege gehören Rhododendren zu den beliebtesten Gartengehölzen.

Standort

In der Heimat der Rhododendren, in Asien, kommen diese Sträucher vor allem in niederschlagsreichen Regionen vor. Hier fallen im Jahr bis zu 5000 mm Niederschlag pro Quadratmeter. In Deutschland sind es 700 bis 900 mm. Durch den vielen Regen wird dort der Kalk aus dem Boden ausgewaschen, der Boden versauert. Daraus lässt sich auf die Standortbedingungen schließen, die Rhododendren lieben:

Humusreicher Boden mit einem →pH-Wert zwischen 4,5 und 5,5, lichter Schatten, möglichst hohe Luftfeuchtigkeit und Schutz vor starken Winden sind die Bedingungen, unter denen Rhododendren gut gedeihen. Liegt der →pH-Wert zu hoch, reagieren die Pflanzen mit gelb verfärbten Blättern (→Eisenmangel) oder →Blattflecken sowie geringer Blütenbildung.

Pflanzung

Bester Zeitraum für die Pflanzung ist Anfang März bis Mitte Mai und Mitte September bis Mitte Dezember. Es sollte allerdings frostfrei sein. Die neuen Pflanzen sollten dunkelgrünes Laub und eine gute Verzweigung aufweisen.

Vor der Pflanzung sollte der Wurzelballen gut auf →Dickmaulrüssler-Larven kontrolliert werden.

- Vor dem Pflanzen den Ballen in einem Gefäß so lange unter Wasser tauchen bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

- Das Pflanzloch groß genug ausheben: 3-4 mal so breit und doppelt so tief wie der Wurzelballen groß ist.

- Den Aushub im Verhältnis 1:1 mit der torffreien NeudoHum RhododendronErde oder Kokohum BlumenErde mischen und → Neudorffs UrgesteinsMehl (→Bodenverbesserung) dazu geben.

- Beim Einsetzen der Pflanze in das Pflanzloch darauf achten, dass die Erdoberfläche des Ballens mit dem gewachsenen Boden abschließt. Der Ballen darf nicht tiefer sitzen.

- Das Pflanzloch mit dem verbesserten Aushub wieder füllen und den Ballen leicht antreten. Nicht zu fest, denn Rhododendren lieben lockeren Boden.

- Mindestens die Hälfte der Blütenknospen entfernen, damit die Pflanzen im ersten Jahr vor allem Wurzeln bilden. Sollen sie gleichzeitig auch noch blühen dauert es länger, bis sie richtig angewachsen sind.

Ernährung

Da die Sträucher jahrelang am gleichen Standort stehen, müssen sie regelmäßig mit einem →Spezialdünger versorgt werden. Sonst lässt die Blühfreudigkeit im Laufe der Jahre nach und Schwächeparasiten können sich breit machen. In Azet RhododendronDünger (→Düngemittel) sind alle wichtigen Haupt- und Spurenelemente enthalten. Zusätzlich sorgt noch der hohe Humusanteil für gutes Wurzelwachstum.

Pflege

Mulchen: Der Boden sollte stets mit einer etwa 10 cm starken Mulchschicht bedeckt sein. Geeignet sind Koniferennadeln, Laub von Eiche, Esche, Buche, Rindenhumus, Rasenschnitt und →Mulchkompost.

Unkrautbekämpfung:Unkräuter nur ausziehen, nicht hacken. Da Rhododendren Flachwurzler sind, könnte sonst das Wurzelwerk geschädigt werden.

Blütenförderung: Nach der Blüte die verblühten Blüten ausbrechen. Das verhindert die kräftezehrende Samenbildung. Sie würde die Blüte im Folgejahr mindern. Außerdem verzweigen sich die Sträucher dann besser.

Rückschnitt: Nur wenn es unbedingt notwendig ist.

Am besten im März durchführen. Die Triebe sollten an den Schnittstellen im Durchmesser höchstens 3 cm stark sein.

Wässern: In Trockenperioden mit Regenwasser oder weichem Wasser gießen. Vor allem auch im Winter bei frostfreiem Wetter nach einer niederschlagsarmen Periode wässern, da sie über ihre Blätter Wasser verdunsten und aus dem gefrorenen Boden nicht genügend Wasser aufehmen können.

Gestalten mit Rhododendren

Rhododendren eignen sich gut als Unterpflanzung unter tiefwurzelnden Bäumen wie Lärchen, Eichen oder Eschen. Der Abstand zu anderen Pflanzen sollte 2 bis 2,5 m betragen.

Rhododendren wirken am besten als Gruppenpflanzen von mindestens drei Sträuchern.

Rhododendren wirken besonders gut in Verbindung mit Azaleen und Ilex sowie Farnen. Weitere passende Kombinationen:

Sträucher: Magnolie, Zaubernuss, Hortensie oder auch Bambus

Zwiebelpflanzen: Anemone, Krokus, Alpenveilchen, Schneeglöckchen, Narzisse, Blaustern, Tulpe

Stauden: Astilben, Fingerhut, Hosta, Taglilien, Primeln, Anemonen, Waldgeißbart, Bergenien, Tränendes Herz

Pflegekalender für Ihre Rhododendren
ZeitpunktTätigkeit
März/April oder September bis DezemberPflanzung bei frostfreiem Wetter möglich
März/AprilDüngen mit Azet RhododendronDünger
AprilMulchen
April/MaiHM-Nematoden gegen Dickmaulrüssler-Larven ausbringen
Ende MaiGelbtafeln gegen die Rhododendron-Zikade über die Sträucher hängen, um das Knospensterben einzudämmen
JuniVerblühte Blüten entfernen
JuliDüngen mit Azet RhododendronDünger
August/SeptemberHM-Nematoden gegen Dickmaulrüssler-Larven ausbringen

Rosen

Rosen

Sie zählen zu den ältesten Kulturpflanzen in unseren Gärten. Da sie schon lange kultiviert werden, ist die Bandbreite der verschiedenen Sorten sehr groß. Die meisten Rosensorten werden auf eine robuste →Unterlage „veredelt“. Dies sichert das Wachstum und schützt vor bestimmten Krankheiten.

Rosensorten

Man teilt Rosen in verschiedene Gruppen ein:

Wildrosen: Hierzu zählen z. B. die Heckenrosen. Ihre Blüten sind meist nur einfach. Im Herbst bilden sie Hagebutten. Sie brauchen nicht geschnitten zu werden. Nur alte und kranke Triebe im Frühjahr entfernen.

Strauchrosen: Kreuzung zwischen alten Gartenrosen und Wildrosen. Ihre Blüten sind einfach oder nur halb gefüllt. Sie werden meist sehr groß.

Alte Gartenrosen: Zu ihnen gehören die Alba-, Borbon-, Damaszener-, Gallica-, Moos- und Zwergpolyantha-Rosen. Ihre Blüten duften sehr stark. Sie blühen meist nur einmal im Jahr.

Kletterrosen: Es gibt Arten mit unterschiedlichem Verhalten. Einige Arten bilden biegsame Triebe, die aufgebunden werden müssen. Andere bilden dicke, aufrecht wachsende Triebe, die sich fest verhaken können.

Edelrosen/Teehybriden:Bilden große, gefüllte Blüten auf starken Stielen. Blühen meist lange. Ihre Blüten stehen meist einzeln. Wachsen weniger buschig.

Beetrosen, Floribunda- oder Polyantha-Rosen: Kreuzung zwischen Teehybriden und Zwergpolyantha-Rosen. Die Blüten sitzen in Büscheln. Sie blühen reicher als die

Edelrosen, sind pflegeleicht und besonders winterhart.

Bodendecker-Rosen: Breiten sich flächig mit z.T. meterlangen Trieben über dem Boden aus. Durch die dichte Belaubung wächst nur wenig Unkraut. Sie müssen nicht geschnitten werden.

Englische Rosen: Kreuzung von alten Gartenrosen mit neueren Sorten. Sie vereinen die romantischen Formen und Farben der alten Sorten mit dem Blühreichtum und der Robustheit der neueren Sorten.

Standort

Ein sonniger Standort ohne pralle Sonne, an dem ein leichter Windzug geht, ist optimal. Stehende Hitze vor Mauern, die sich aufheizen können, vertragen Rosen nicht gut.

Rosen sind Tiefwurzler, daher sollte der Boden mindestens 60 cm tief locker und gut wasserdurchlässig sein. Weder →Staunässe noch Trockenheit dürfen sich einstellen. Gut geeignet ist ein lockerer Lehmboden. Der →pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 7,5 liegen (mit dem pH-Bodentest im Frühjahr prüfen).

Pflanzung

Rosen werden nahezu ganzjährig in Töpfen angeboten. Außer in den Wintermonaten können sie ganzjährig gepflanzt werden. Die sogenannten „wurzelnackten“ Rosen ohne Topf sollten dagegen im Frühjahr oder Herbst gepflanzt werden. Vor der Pflanzung die Rosen kräftig wässern. Den Boden tiefgründig lockern. In das Pflanzloch die torffreie NeudoHum RosenErde oder NeudoHum PflanzErde mischen. Azet GartenKalk+ und den organischen Azet RosenDünger einarbeiten. Pflanze einsetzen.

Die Veredelungsstelle, eine Verdickung kurz über dem Wurzelbereich, muss dabei etwa 5 cm unter der Bodenoberfläche liegen. Die Wurzeln dürfen sich nicht umbiegen. Pflanzloch mit NeudoHum RosenErde auffüllen, leicht festtreten und gründlich wässern.

Pflegemaßnahmen

Wildtriebe entfernen:

Triebe, die unterhalb der Veredelungsstelle herauswachsen, haben meist sieben statt fünf Fiederblättchen. Diese Wildtriebe müssen entfernt werden. Dazu die Ansatzstelle vorsichtig freilegen und den Trieb mit einem kräftigen Ruck abreißen.

Winterschutz:

Ende November ca.15 bis 20 cm NeudoHum RosenErde anhäufeln. Mit Fichtenreisig abdecken. Im April wieder abhäufeln.

Rosenschnitt Der Schnitt der Rosen dient mehreren Zwecken: Zum einen werden erfrorene, kranke und schwache Triebe entfernt. Zum anderen soll der Schnitt auch bewirken, dass die Rose schön buschig wächst, gleichzeitig jedoch der Strauch im Inneren locker und luftig bleibt. So kann das Laub schneller abtrocknen und →Pilzkrankheiten können sich schlechter ansiedeln. Der optimale Zeitpunkt für den Schnitt ist das Frühjahr, etwa ab Ende März, bevor der Austrieb beginnt. Grundsätzlich wird immer 5 mm über einer nach außen zeigenden Knospe schräg abgeschnitten. Das verhindert, dass der Strauch zu dicht wächst, und Regenwasser kann schneller ablaufen. Je nach zugehöriger Gruppe unterscheidet man drei Schnittarten: Kletterrosen Zweige losbinden und dann beschneiden. Einmal jährlich blühende Sorten gleich nach der Blüte schneiden. Dabei die alten Seitentriebe bis auf zwei bis drei Augen zurück schneiden.Bei mehrmals blühenden Sorten die jungen Seitentriebe einkürzen. Garten-, Floribunda- und Edelrosen Je nach Wuchskraft der Arten werden die Triebe bis auf zwei bis fünf Augen eingekürzt. Schwachwüchsige Sorten stärker einkürzen als starkwüchsige, denn ein kräftiger Rückschnitt fördert den neuen Austrieb. Um bei Teehybriden einen buschigeren Wuchs zu erzielen können junge Triebspitzen eingekürzt werden. Das fördert die sich darunter entwickelnde Verzweigung. Strauchrosen Einmal jährlich blühende Sorten brauchen keinen Schnitt. Es reicht, überlange Triebe zu entfernen. Mehrmals jährlich blühende Sorten im Frühjahr nur leicht auslichten. Lässt die Blühfreudigkeit nach, können Sie alle Triebe bis auf etwa 1/3 der ursprünglichen Länge zurückschneiden. Aktionsplaner für Ihre Rosen
März/AprilWinterschutz entfernen (abhäufeln).
März/ApriRückschnitt
März/AprilAzet VitaKalk+ und Azet RosenDünger ausbringen.
Juli/AugustZweite Düngung mit Azet RosenDünger.
Oktober bis AprilPflanzung "wurzelnackter" Rosen, also ohne Ballen, in frostfreien Perioden.
Oktober bis JuniPflanzung von Rosen mit Wurzelballen in frostfreien Perioden.
GanzjährigPflanzung von Container-Rosen, also Rosen im Topf.
NovemberWinterschutz anbringen (anhäufeln).

Rosenrost

Rosenrost

Blattunterseits im Frühjahr und Sommer orangerote Flecken. Im Herbst blattunterseits schwarze Wintersporen. Befallene Blätter fallen vorzeitig ab. Überwinterung auf abgefallenem Laub und am Holz.

Vorbeugung

- Widerstandsfähige Sorten pflanzen - Ausgewogene Düngung mit Azet RosenDünger (→Dünger) - Befallene Blätter und Falllaub beseitigen, um Neuinfektionen zu verhindern. - Vor dem Knospenaustrieb und danach regelmäßig mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel spritzen. Denn vitale Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber Pilzkrankheiten.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Rosenrost

Rosenzikaden

Rosenzikaden

Blattoberseits gelblichweiße Sprenkelung, beginnend von den Blattadern her. Blattunterseits gelblichgrüne Insekten. Fortbewegung bei Störung durch weite Sprünge.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Rosenzikade

Rostpilze

Rostpilze

Blattunterseits orange-gelbe Pusteln. Blattoberseits gelbe Punkte. Blätter deformiert, fallen später ab. Befall auch an jungen Trieben. Vor allem an Stockrosen, Malven und Weiden.

Vorbeugung

- Weiden nicht in unmittelbarer Nähe von Johannisbeeren, Lärchen oder Zwiebeln pflanzen, da die Krankheit dort überwintern kann. - Stark befallene Blätter entfernen - Durch Neudo-Vital optimal ernährte Pflanzen sind weniger anfällig gegen Pflanzenkrankheiten, daher düngen Sie wie folgt: Spritzung mit Neudo-Vital Rosen-Spritzmittel. Denn vitale Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber Pilzkrankheiten.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Rostpilze

Rote Spinne

Spinnmilben

Rotspitzigkeit

Rotspitzigkeit

Vor allem von April bis September bei feuchtwarmer Witterung. Rasen bekommt rötlich gefärbte, handtellergroße Flecken. Von nahem betrachtet ist rotes Pilzgeflecht erkennbar, das die Blattspitzen überzieht. Schlechte Versorgung mit Stickstoff und zu tiefes Mähen fördern den Befall.

Vorbeugung

- Verwendung einer qualitativ hochwertigen Rasensorte. - Ausgewogene Versorgung mit Azet RasenDünger (→Dünger). - Verbesserung der Bodenstruktur durch Ausbringung von Neudorff Terra Preta BodenAktivator (→Bodenhilfsstoffe, →Rasen)). - Rasen nicht abends beregnen.