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Garten-Lexikon

Fadenwürmer

Fadenwürmer

Nematoden

Falscher Mehltau (Gurke)

Falscher Mehltau (Gurke)

Blattoberseits blassgelbe, später intensiv gelbe Flecken, von Blattadern meist eckig begrenzt. Blattunterseits rötlich-brauner Pilzrasen. Bei fortgeschrittenem Befall sterben die Blätter vom Rand her ab. Vor allem bei feuchtwarmer Witterung.

Vorbeugung

- Auf ausreichenden Pflanzabstand achten, damit das Laub schnell abtrocknet. - Nicht am Abend gießen, damit Laub in der Nacht trocken bleibt.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Falscher Mehltau (Gurke)

Falscher Mehltau (Wein)

Falscher Mehltau (Wein)

Vor allem bei regnerischer Witterung. Blattoberseits ab Juni gelbliche „Ölflecken“. Kurz danach blattunterseits weißer Schimmelrasen. Blätter werden später braun-fleckig und fallen bei sehr starkem Befall ab. Während der Blüte Schimmelbildung.

Befallene Trauben vertrocknen („Lederbeeren“).

Überwinterung auf befallenem Laub.

Vorbeugung

- Durch regelmäßigen Schnitt für schnelles Abtrocknen des Laubes sorgen.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Falscher Mehltau (Wein)

Fernhaltemittel

Auf Geruchs- oder Geschmacksbasis wirkende Substanzen. Schrecken Zielorganismen durch spezielle Aromen ab, so dass diese das behandelte Gebiet meiden. Da Ausbreitung der Aromen von der Witterung abhängig ist, muss die Anwendung nach starken Niederschlägen wiederholt werden.

Fernhaltemittel für die entsprechenden Tiere sind Katzen-Schreck*, Maulwurf-Schreck*, Maulwurf-Stopp*, Kaninchen-Stopp*, Hunde-Schreck*, WühlmausGas* und WildStopp#,ρ.

Fingerprobe

Fingerprobe

Um den Bodentyp festzustellen, reicht die sogenannte „Fingerprobe“: dazu nimmt man etwas angefeuchtete Gartenerde in die Hand und rollt sie zwischen den Handflächen.

Je nach Verhalten der Erde kann man unterscheiden:

- Sandig: Lässt sich nicht zu einer „Wurst“ rollen, sondern zerbröselt wegen der körnigen Struktur und rieselt zwischen den Fingern hindurch.

- Lehmig: Lässt sich zu einer bröckeligen „Wurst“ von etwa halber Fingerdicke ausrollen. Gröbere Bestandteile sind fühlbar. Es knirscht beim Zerreiben.

- Tonig: Lässt sich leicht zu einer kompakten, halbfingerdicken „Wurst“ ausrollen. Tonteilchen bleiben wie ein Film auf der Hand kleben.

Boden

Flechten

Flechten

Gemeinschaftliche Lebensform von Pilzen und Algen, die in ihrer Existenz aufeinander angewiesen sind. Die Pilze dringen mit ihrem Geflecht in die Algen ein und erhalten von diesen u.a. Zucker. Dafür versorgen sie die Algen mit Wasser und Mineralstoffen. Flechten besiedeln Felsen, Baumrinde, Erdboden u. a. Da sie nicht pflanzenschädigend wirken, brauchen sie nicht entfernt zu werden. Sie sind oft ein Zeichen für besonders reine Luft und erfreulicherweise in den letzten Jahren wieder häufiger anzutreffen. Zum Problem werden Flechten auf Pflanzen nur dann, wenn sie sehr dicht wachsen, dadurch die Pflanze dauerhaft feucht halten und Schädlingen Unterschlupf bieten.

Florfliegen

Florfliegen

Heimische →Nützlinge, die vor allem gegen →Blattläuse und →Thripse insbesondere in geschlossenen Räumen eingesetzt werden. Die Larven der Florfliegen (Chrysoperla carnea) packen die Schädlinge mit ihren Mundwerkzeugen und saugen sie aus. Eine Larve lebt etwa 2-3 Wochen und vertilgt in dieser Zeit bis zu 300-400 Blattläuse. Danach verpuppt sie sich und aus der Puppe schlüpft das erwachsene Tier. Da sich die erwachsenen Florfliegen von Pollen und Nektar ernähren, fliegen sie meist davon und suchen Blüten auf. Im Sommer können CC-Florfliegen auch im Freien eingesetzt werden. Erhältlich über Bestell-Sets für Nützlinge gegen Schadinsekten im Gartenfachhandel.

Um Florfliegen im Garten anzusiedeln kann ein →Insektenhotel oder eine Nützlingswabe für Marienkäfer und Florfliegen aufgestellt werden.

Flüssigdünger

Flüssigdünger

Die organischen Flüssigdünger von Neudorff bestehen aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen aus der Lebensmittelherstellung. Sie enthalten besonders viele Enzyme, Vitamine sowie wuchsfördernde Substanzen. Flüssigdünger von Neudorff versorgen auch die →Bodenorganismen mit →Nährstoffen und sorgen so für gesundes Wurzelwachstum. Durch natürliche Stickstoffverbindungen haben sie eine schnell wirksame Komponente, die den Pflanzen sofort zur Verfügung steht. Neudorff bietet 13 verschiedene Flüssigdünger an, die auf die Nährstoffbedürfnisse der jeweiligen Pflanzen abgestimmt sind. Flüssigdünger werden einfach in das Gießwasser gegeben.

Durch die organischen Bestandteile sind Neudorffs Flüssigdünger nicht für Hydrokulturen geeignet, können jedoch für Seramis-Substrate verwendet werden.

→s. Neudorff-Produktpalette: Organische Flüssigdünger

Frosthärte

Frosthärte

Ausdruck für die Widerstandsfähigkeit einer mehrjährigen Pflanze gegenüber Frost. Viele Stauden, Gehölze und Zwiebelpflanzen sind frosthart. Sie überleben mit Hilfe biologischer Stretegien wie Laubabwurf, Zurückziehen ind den Boden und vermindertem Zelldruck bei Frost. Die Frosthärte hängt neben den pflanzenspezifischen Eigenschaften auch von der Ernährung ab. →Kalium bewirkt eine deutlich verbesserte Frosthärte, da es den Wasserhaushalt in den Zellen reguliert.

Frostspannerraupen

Frostspannerraupen

Fraß im Frühjahr an Blättern und Früchten durch spannerartige Raupen. Überwinterung als Ei am Stamm.

Vorbeugung

- Raupen- und AmeisenLeimring (→Biotechnischer Pflanzenschutz) Ende September um die Stämme legen, um die empor kriechenden Weibchen abzufangen, die ihre Eier in der Krone ablegen wollen. Muss bis Mai am Stamm bleiben. Bei Verschmutzung den Leimring erneuern.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Frostspannerraupen

Fruchtfolge

Fruchtfolge

Aufeinander abgestimmte Abfolge im Anbau von Kulturpflanzen. Dabei werden die jeweiligen Ansprüche der Pflanzen an →Nährstoffe und Bodenbeschaffenheit berücksichtigt. Auf den Anbau einer stark zehrenden Kulturpflanze wie Tomate folgt der Anbau eines Mittelzehrers wie Möhre, dem ein Schwachzehrer wie Salat folgt. So wird die einseitige Verarmung des Bodens vermieden.

Ein weiterer Aspekt der Fruchtfolge ist die Gesunderhaltung der Pflanzen. Viele Schaderreger überwintern dort wo ihre Wirtspflanzen standen. Hierzu gehören →Gemüsefliegen, →Drahtwürmer, schädliche →Nematoden, →Falscher Mehltau, →Kraut- und Braunfäule.

Durch die Fruchtfolge wird der →Bodenmüdigkeit, einseitigem Nährstoffentzug sowie der Übertragung von Schädlingen und Krankheiten entgegen gewirkt. Die F. zählt daher zu den wichtigsten naturgemäßen Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Pflanzen.

Fruchtmumien

Fruchtmumien

Vertrocknete Früchte an Bäumen und Sträuchern. Sie sollten entfernt werden, da viele Krankheitserreger und Schädinge in ihnen überdauern. Sonst kann im Folgejahr eine erneute Infektion erfolgen.