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Kupfer für Steinobst

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Anzahl Nachrichten: 2
Seiten (1): [1]
Autor: Katharina
Erstellt: 04.04.2021
Betreff: Kupfer für Steinobst
Sehr geehrte Damen und Herren, wir haben von einem befreundeten Winzer einen Weinbergpfirsich-Baum geschenkt bekommen. Er hat uns geraten diesen jedes Jahr im Frühjahr, wenn die Knospen sichtbar werden, mit Kupfer einzusprühen. Haben Sie das passende Produkt für uns?
Mit freundlichen Grüßen,
Katharina Heckler
Autor: Neudorff
Erstellt: 06.04.2021
Betreff: re: Kupfer für Steinobst
Hallo Frau Heckler,

versehentlich hatten Sie Ihre Anfrage ein zweites Mal gestellt. Hier noch einmal Die Antwort:
Unser Atempo Kupfer-Pilzfrei* hat am 31.1.2020 die Zulassung verloren und diese ist vom Gesetzgeber nicht verlängert worden. Das Mittel wird von uns deswegen schon länger nicht mehr hergestellt.
Anwender (z.B. Kleingärtner) durften das Mittel noch bis zum 31.1.2021 aufbrauchen. Leider wird das Mittel auch zukünftig nicht mehr zugelassen werden.

Vermutlich ging es um die Vorbeugung der Kräuselkrankheit, die vom Pilz Taphrina deformans verursacht wird. Auf den Blättern bilden sich schon kurz nach dem Austrieb unregelmäßige, hellgrüne, gelbe oder rötliche Deformationen. Daneben findet sich auf der Blattoberseite ein zarter, weißer Pilzbelag. Auch die Triebe erscheinen gestaucht. Bei starkem Befall, der insbesondere durch langanhaltende Blattfeuchte gefördert wird, fallen sowohl Laub als auch Früchte vorzeitig ab. Der Neuaustrieb ist in der Regel befallsfrei und entwickelt sich normal. Bei geschwächten Pflanzen kann diese Erkrankung auch zum Absterben führen.
Der Pilz überwintert auf den Trieben und Knospenschuppen. Von dort erfolgt im Spätwinter der Neubefall. Die Krankheit befällt auch Aprikosen und Nektarinen.

Schneiden Sie jetzt alle befallenen Blätter und Triebe heraus und vernichten Sie diese. Zusätzlich lichten Sie die Pflanzen regelmäßig im März/April aus. Durch das rasche Abtrocknen des Laubes verringert sich das Infektionsrisiko.

Vitalisieren Sie die Pfirsiche mit Neudo®-Vital Obst-Spritzmittel. Vitale Pflanzen sind weniger anfällig für Pilzkrankheiten.
Behandlungsbeginn ist ab Schwellen der Blattknospen (manchmal schon Mitte Februar, wenn die Temperaturen 10°C überschreiten), Wiederholungen erfolgen alle 7-14 Tage bis Ende April. Bei Frost besteht keine Infektionsgefahr. Vermutlich ist es in diesem Jahr für eine erfolgreiche Eindämmung schon zu spät, da eine Infektion bereits erfolgt sein kann.

Für eine ausgewogenen rein organische Ernährung empfehlen wir unseren Azet Beeren- & ObstDünger. Dieser sehr ergiebige Dünger kann nicht nur im Frühjahr eingesetzt werden. Auch wenn der Baum in diesem Jahr durch eine frühe Infektion seine Blätter verliert oder Sie diese Blätter entfernen, können Sie durch eine weitere Düngung den Pfirsichbaum bei dem erneuten Blattaustrieb unterstützen.

Freundliche Grüße
W. Neudorff GmbH KG
i.A. Katharina Fasse
Anzahl Nachrichten: 2
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