



















Trauermücken in Blumenerde einfach weggießen
Spruzit TrauermückenFrei
Genervt von umherschwirrenden kleinen schwarzen Fliegen im Büro oder Wohnzimmer? Diese fliegenden Schädlinge sind Trauermücken, deren Larven an den Wurzeln deiner Zimmerpflanzen fressen und diese schädigen. Lösen das Problem schnell mit Trauermückenfrei.





Wissenswertes
Spruzit TrauermückenFrei bekämpft Larven der Trauermücke im Boden. Das Mittel wirkt über das Gießwasser direkt im Wurzelbereich der Pflanzen. Der enthaltene Neem-Wirkstoff stoppt die Entwicklung der Schädlinge. Dadurch schlüpfen weniger erwachsene Trauermücken.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Ggf. Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.
Anwendung
Gebrauchsanleitung
Spruzit TrauermückenFrei wird in Wasser verdünnt. Verdünnung siehe Beipackzettel. Messbecherverschluss abschrauben.
Anwendung
- Spruzit TrauermückenFrei gemäß der Angabe auf dem Beipackzettel mit Wasser verdünnen.
- Anwendung im Gießverfahren bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome/Schadorganismen.
- Stets frisch angesetztes Gießmittel verwenden, nie mehr Gießmittel ansetzen als gebraucht wird.
Anwendungsbereiche
Von der Zulassungsbehörde festgelegte Anwendungsgebiete - Gießanwendung
Zierpflanzen (Jungpflanzen) im Gewächshaus:
Trauermücken (Larven)
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sicht barwerden der ersten Symptome/Schadorganismen, Gießanwendung: 15 ml in 3 L Wasser pro m². Max. 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen.
Von der Zulassungsbehörde festgelegte Anwendungsgebiete - Spritzanwendung
Kartoffeln im Freiland:
Kartoffelkäfer (Larvenstadien 1 bis 3)
2,5 ml in 0,5 L Wasser für 10 m². Max. 2 Anwendungen im Abstand von mindestens 7 Tagen.
Frische Kräuter (ausgenommen Schnittlauch) im Freiland, Gewächshaus, auf Balkone:
Saugende Insekten (ausgenommen: Wanzen), beißende Insekten, blattminierende Insekten (Junglarven)
3 ml in 0,8 L Wasser für 10 m²
Max. 3 Anwen dungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Tomate, Zucchini, Gurke, Kürbis (Flaschen-, Garten-, Moschus-, Riesenkürbis (mit genießbarer Schale)), Aubergine im Freiland, Gewächshaus und auf Balkone:
Saugende Insekten (ausgenommen: Wanzen), beißende Insekten, blattminierende Insekten
Bis 50 cm: 2 ml in 0,6 L Wasser für 10 m²
50-125 cm: 2,5 ml in 0,8 L Wasser für 10 m²
über 125 cm: 3 ml in 1 L Wasser für 10 m²
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Gemüsepaprika im Gewächshaus:
Saugende Insekten (ausgenommen Wanzen), beißende Insekten, blattminierende Insekten
Bis 50 cm: 2 ml in 0,6 L Wasser für 10 m²
50-125 cm: 2,5 ml in 0,8 L Wasser für 10 m²
über 125 cm: 3 ml in 1 L Wasser für 10 m²
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Spinat und verwandte Arten im Freiland:
Saugende Insekten (ausgenommen Wanzen) beißende Insekten, blattminierende Insekten (Junglarven)
3 ml in 0,8 L Wasser für 10 m²
Max. 3 Anwen dungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl) im Freiland:
Saugende, beißende und blattminierende Insekten (Junglarven)
3 ml in 0,8 L Wasser für 10 m²
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
Zierpflanzen (ausgenommen: Birne, Zierkoniferen) im Freiland, Gewächshaus, Zimmer, Büroräume, Balkone:
- Saugende, beißende und blattminierende Insekten, Weiße Fliegen (Junglarven)
- 3 ml in max. 2 L Wasser pro 10 m² (Pflanzengröße bis 50 cm)
- Max. 4 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen.
- Nach eigenen Erfahrungen werden Spinnmilben, Weiße Fliege und Wanzen bei der Sprühanwendung gegen Saugende Insekten miterfasst (Nebenwirkung).
- Nach eigenen Erfahrungen wirkt sich das Mittel im Rahmen der Sprühanwendung gegen Saugende Insekten auch gegen Schmier- und Schild läuse befallsmindernd aus (Nebenwirkung). Die Population wird reduziert.
- Nach eigenen Erfahrungen können im Rahmen der Sprühanwendung gegen Beißende Insekten auch Dickmaulrüssler und andere Käferarten über Störung der Larvenentwicklung sowie der Eiablage miterfasst werden (Nebenwirkung). Eine Vermehrung der Population kann reduziert werden.
- Nach eigenen Erfahrungen werden Buchsbaum-Gallmücken und Buchsbaum-Blattflöhe bei der Sprühanwendung gegen Buchsbaum-Zünsler raupen miterfasst (Nebenwirkung).
Gebrauchsanweisung
Wichtige Hinweise für die erfolgreiche Anwendung
Da der beste Behandlungserfolg erzielt wird, wenn die frühen Insektenstadien (Larven) getroffen werden, sollte die Anwendung bei Befallsbeginn bzw. dem Sichtbar werden der ersten Symptome/Schadorganismen erfolgen. Verwen den Sie den beiliegenden Messbecher zur Dosierung und gießen Sie die Erde gut an. Immer nur so viel Gießlösung ansetzen wie zur Behandlung notwendig ist und noch am selben Tag ausbringen. Füllen Sie den Behälter mit 2/3 der er forderlichen Wassermenge und geben Sie das Mittel unter Rühren hinzu. Füllen Sie anschließend mit der restlichen Menge Wasser auf. Schäden an Blüten möglich.
Blumentöpfe und Aussaatschalen mit der Lösung durchdringend gießen. Die 30 ml Packung reicht für ca. 60 Töpfe mit einem Durchmesser von ca. 20 cm, bzw. für insgesamt 2 m2 Behandlungsfläche.
Wartezeit bei Spritzanwendungen
- Zierpflanzen: Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung)
- Tomate, Zucchini, Gurke, Kürbis, Aubergine, Gemüsepaprika, Kopfkohle: 3 Tage
- Kartoffeln: 4 Tage
- Spinat und verwandte Arten: 7 Tage
- Frische Kräuter: 14 Tage
Wichtige Hinweise für die erfolgreiche Anwendung
Wichtig für die erfolgreiche Behandlung ist die vollständige Benetzung der Blattmasse. Besprühen Sie die Pflanzen gleichmäßig, auch auf den Blattunterseiten. Immer nur so viel Spritzlösung ansetzen wie zur Behandlung notwendig ist und noch am selben Tag ausbringen. Zur Ermittlung der erforderlichen Sprühmenge können die Pflanzen mit Wasser be netzt werden, die eigentliche Sprit zung anschließend auf den abgetrockneten Pflanzen durchführen. Behäl ter mit ⅔ der erforderlichen Wassermenge füllen und das Mittel unter Rühren hinzugeben. Anschließend mit der restlichen Menge an Wasser auffüllen. Bei Niederschlägen innerhalb von 8 Stunden nach der Anwendung ist eine er neute Behandlung notwendig. Keine Anwendung bei hoher Regenwahr schein lichkeit, bei praller Sonne oder Tempe ra turen über 25 Grad. Schäden an Blüten möglich. Aufgrund der besonderen Wirkungsweise fallen die behandelten Schädlinge nicht vom Blatt, richten jedoch kurze Zeit nach der Behandlung keine Schäden mehr an, da sie den Fraß einstellen. Die Pflanze ist somit geschützt und die Schädlinge sterben je nach Gattung einige Tage später. Empfindliche Oberflächen wie Böden, Möbel, Fenster etc. z.B. mit Zeitungspapier gegen Sprühflecken schützen, ggf. Zimmerpflanzen zur Behandlung ins Freie, an einen geschützten, schattigen Ort stellen.
Anwenderschutz
Hinweise zum Schutz des Anwenders
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen. Für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren. Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen. Behandelte Flächen/Kulturen erst nach dem Abtrocknen des Spritzbelages wieder betreten. Arbeits klei dung (mindestens langärmeliges Hemd und lange Hose), festes Schuhwerk (z. B. Gummistiefel) und Handschuhe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des Mittels. Die Richt linie für die Anforderungen an die persönliche Schutz ausrüstung im Pflanzenschutz „Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln“ des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten.
- 30 ml Flasche in Faltschachtel
10,6 g/l (1,0 Gew.-%) Azadirachtin; Wirkungsmechanismus (IRAC-Gruppe): unbekannt



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