Suche
Deutschland
Teilen

Diese Seite teilen:

Gemüse und Kräuter

Gemüse: Gut zu wissen

Ernten in luftiger Höhe – frisches Gemüse direkt vom Balkon

Gemüse können Sie auch ohne eigenen Garten ernten, denn in Kübeln und Kästen gedeihen viele Gemüsesorten wie Salat, Kartoffeln und Tomaten genauso gut. Für die meisten Gemüsearten ist ein sonniger, nicht zu heißer Standort genau richtig. Im Halbschatten oder auf einem schattigen Nordbalkon wachsen die Gemüsepflanzen dagegen nur sehr kümmerlich und es gibt wenig zu ernten.

Großer Topf oder kleiner Kasten?

Die passende Topfgröße ist entscheidend für den Ernteerfolg: Für Salat, niedrige Bohnen oder Buschtomaten reicht ein normaler Balkonkasten. Für höhere Gewächse wie Strauchtomaten, Kürbis, Kartoffeln oder Kletterbohnen sollten Sie größere Kübel verwenden. Oft gehört noch ein Kletterspalier oder ein Stab zum Sichern des Haupttriebes in den Topf.

Neben ausreichend Licht und Sonne ist ein guter Wasserabzug in den Gefäßen ganz wichtig. Auch für Gemüse ist Staunässe auf Dauer schlecht. Die Wurzeln verfaulen bei ständiger Feuchtigkeit und die Pflanzen neigen vermehrt zu Pilzinfektionen. Ein Loch unten im Kübel oder Kasten lässt überschüssiges Gieß- oder Regenwasser schnell abfließen. Verzichten Sie daher am besten auch auf Untersetzer. Beim Wässern gießen Sie die Pflanzen am besten immer so, dass Sie nicht die Blätter benetzen. Auch das hilft vorbeugend gegen Pilzkrankheiten.

Gute Erde und viele Nährstoffe

Beim Einpflanzen von Gemüse sollten Sie unbedingt ein nährstoffreiches Substrat verwenden. Gut geeignet ist die torffreie NeudoHum Tomaten- und GemüseErde. Sie ist speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse von Gemüsepflanzen mit hohem Nährstoffverbrauch.

Säen Sie dagegen Gemüsesamen aus, sollten Sie die torffreie NeudoHum Aussaat- und KräuterErde verwenden. Sie ist besonders feinkrümelig und genau richtig zur Aussaat von kleinen Samenkörnern und zur Anzucht von Jungpflanzen. Wenn die neuen Pflänzchen größer sind, können Sie sie in die torffreie NeudoHum Tomaten- und GemüseErde umsetzen.

Regelmäßig düngen

Später brauchen alle Gemüsearten mehrfach Dünger. Gut geeignet sind natürliche, organische Dünger, damit Obst und Gemüse ihr volles Aroma entfalten können.

Für Tomaten, Paprika, Kürbispflanzen und Gurken gibt es spezielle Dünger wie den organischen Azet TomatenDünger, die organischen Azet DüngeSticks für Tomaten und Erdbeeren oder organische Flüssigdünger wie BioTrissol Plus TomatenDünger. Für die anderen Gemüsearten können Sie den organischen Azet GartenDünger oder den rein pflanzlichen Azet VeggieDünger® verwenden.

Kräuter: Gut zu wissen

Kräuter
Frau pflegt Kräuter
Kräuterkasten

Kräuter auf dem Balkon – ein Genuss für alle Sinne

Kräuter können Sie hervorragend in Töpfen auf dem Balkon oder der Terrasse anbauen. Wichtig ist dabei der passende Standort – fast alle Kräuter mögen Sonne pur – und ein guter Wasserabzug in den Gefäßen. Kein Kraut mag auf Dauer Staunässe. Daher ist ein Loch unten im Kübel besonders wichtig. Hier fließt dann überschüssiges Gieß- oder Regenwasser ab. Daher sollten Sie auch auf Untersetzer verzichten.

Weniger ist mehr

Beim Einpflanzen der Kräuter sollten Sie unbedingt nährstoffarme Erde wie die torffreie NeudoHum Aussaat- und KräuterErde verwenden. Sie ist feinkrümelig und entsprechend dem Bedarf von Kräutern wenig gedüngt. Wenn Sie dagegen Kräuter in normale Erde pflanzen, werden die Triebe schnell lang- und dünnstängelig und das Aroma ist weniger ausgeprägt.
Trotzdem brauchen natürlich auch Kräuter hin und wieder Dünger. Besonders die Pflanzen, die dauerhaft im Topf wachsen. Der beste Zeitpunkt für die Düngergabe ist einmalig im April und ein weiteres Mal im Juni. Flüssigdünger wie BioTrissol Plus KräuterDünger oder Azet DüngeSticks für Kräuter sind optimal auf die Bedürfnisse von Kräutern abgestimmt.

Kräuterpflege: schneiden und ernten

Die beste Pflege für alle Kräuter ist eine regelmäßige Ernte. Nur so bleiben die Pflanzen schön kompakt und verzweigen sich gut. Sobald Kräuter anfangen zu blühen, vermindert sich meist ihr Aroma. Dann wird es Zeit, die Pflanze um ein Drittel zurückzuschneiden. Eine Ausnahme bildet Lavendel: Hier schneiden Sie erst nach der Blüte die Rispen ab und im darauffolgenden Jahr im April noch einmal bis zum letztjährigen Austrieb. Schneiden Sie nicht ins alte Holz, das verträgt Lavendel nicht gut und reagiert mit vermindertem Austrieb.

Im Winter dürfen Kräuter draußen auf dem Balkon in ihren Töpfen bleiben. Sie überstehen kurzzeitige Minustemperaturen recht gut. Nur empfindliche Arten, etwa Rosmarin oder Lavendel, sollten Sie mit einem Winterschutz aus Gartenvlies oder Koniferenzweigen vor Kälte schützen. Stellen Sie, wenn möglich, alle Kräutertöpfe möglichst nah an die Hauswand und am besten auf kleine „Füßchen“, damit sie keinen Bodenkontakt haben. Das schützt sie vor Kälte und Nässe. Sobald es ab März wieder wärmer wird, können die Pflanzen an ihren angestammten Platz zurück.

Kräuter in Kästen – Welche passen zusammen?

In jeden Küchengarten, und sei er auch noch so klein, gehört eine Auswahl von Kräutern. Dann können Sie jederzeit frische, würzige Kräuter schneiden. Nichts spricht dabei dagegen, die unterschiedlichen Pflanzen zu Gruppen zu arrangieren, die schön aussehen und auch auf Gerichten gut zueinander passen.

Wenn Sie Ihre diversen Kräuter in einen gemeinsamen Kasten pflanzen, müssen Sie eigentlich nur darauf achten, dass die Gewächse gleiche Ansprüchen an Licht, Wasser und Substrat stellen. Dann können sie eine hübsch anzusehende Pflanzengemeinschaft bilden.

Gut zusammen passen:

  • Pizzakräuter: Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum liebten volle Sonne und mäßig Wasser. Und für die Würzmischung vom Pizzabelag haben Sie alles gleich zur Hand.
  • Mediterrane Mischung: Salbei, Oregano, Majoran,Lavendel und Thymian mögen Sand und kalkhaltigen Schotter. Alle vertragen Sonne pur und Trockenheit.
  • Robuste Küchenkräuter: Petersilie und Schnittlauch möchten gerne hell und etwas feuchter stehen. Die Kräuter können in der kalten Jahreszeit gemeinsam im Topf überwintern.
  • Für frischen Tee: Minze und Zitronenmelisse haben gleiche Standortbedürfnisse und breiten sich gerne wuchernd aus. Zusammen in einen Topf gepflanzt, verdrängt keine die andere Pflanze.
  • Lichtkeimer im Topf: Thymian und Bohnenkraut können gleich angesät werden. Beide Samen brauchen Licht zum Keimen und dürfen nicht oder nur wenig mit Erde bedeckt werden. Außerdem teilen die Kräuter dieselben Standortbedürfnisse