Suche
Deutschland

Balkonkasten bepflanzen

Ab Mitte Mai können Sie Ihre Balkonkästen bepflanzen. In geschützten Lagen ist das auch schon früher möglich.

So geht es:

1. Decken Sie die Abzugslöcher im Kasten mit einer Tonscherbe ab, damit die Erde beim Gießen nicht ausgeschlämmt wird.
2. Füllen Sie den Kasten zu 1/3 mit NeudoHum BlumenErde oder NeudoHum Balkon- und GeranienErde.
3. Gießen Sie die Pflanzen vor dem Einpflanzen durchdringend.
4. Heben Sie die Pflanzen vorsichtig aus dem Topf heraus.
5. Niedrige und hängende Arten pflanzen Sie an den Rand, die hohen Sorten in die Mitte.
6. Nachdem alle Pflanzen an ihrem Platz sind, können Sie die Zwischenräume mit NeudoHum BlumenErde oder NeudoHum Balkon- und GeranienErde auffüllen. Leicht andrücken und angießen.

Abzugslöcher im Balkonkasten werden mit Tonscherben abgedeckt
Balkonpflanzen werden im Kasten an die vorgesehenen Stellen gesetzt
Zwischenräume zwischen den Balkonpflanzen werden aufgefüllt und die Erde angedrückt

Gefäß auswählen

Unabhängig vom Material sollten Sie folgende Punkte bedenken:

  • Kübel, Blumentöpfe und Balkonkästen benötigen Öffnungen am Boden, so dass Gieß- oder Regenwasser abließen kann und keine Staunässe auftritt. In manche Behälter müssen Sie die Löcher nach dem Kauf erst hinein bohren.
  • Je größer das Volumen bzw. je mehr Blumenerde Platz findet, desto geringer die Gefahr von Trockenschäden.
  • Dunkle Gefäße erwärmen sich bei direkter Sonneneinstrahlung stärker als helle. Es kann dabei sogar zu Verbrennungsschäden an den Wurzeln kommen. Auf einem Südbalkon sind daher helle Gefäße besser geeignet.
  • Bewässerungshilfen oder ein automatisches Bewässerungssystem schützen Ihre Pflanzen im Sommer und während des Urlaubs.

Terrakotta

Pflanzgefäße aus Ton haben geradezu ideale Eigenschaften. Selbst bei großer Hitze bleibt es im Inneren recht kühl. Gleichzeitig lässt das Material Luft und Wasser hindurch. Unglasierte Töpfe und Kübel bekommen deshalb mit der Zeit sogenannte „Ausblühungen“ auf der Oberfläche, also helle Flecken, hauptsächlich durch den Kalk im Gießwasser. Diese Patina macht einen Teil ihres Charmes aus. Terrakottagefäße bekommt man in unterschiedlichen Preislagen. Am oberen Ende der Preisskala stehen handgemachte toskanische Exemplare aus Impruneta. Achtung: Viele Terrakottatöpfe sind nicht frostfest, Sie müssen sie daher im Winter geschützt lagern.

Stein und Beton

Töpfe und Kübel aus Naturstein sind schwer, aber auch besonders schön. Alternativen sind Hypertufa, ein sandsteinartiges Material aus Beton und Torf, oder Terrazzo, ein mineralischer Werkstoff, der schon in der Antike für Fußbodenbeläge genutzt wurde. Auch Beton wird heute in unterschiedlichen Qualitäten und Optiken für die Herstellung von Pflanzgefäßen benutzt. An feuchten Standorten kann es hier zu Algen- und Moosbewuchs kommen, was gerade bei hellen Oberflächen stören kann.

Kunststoff

Synthetische Materialien haben den Vorteil, dass sie leicht und oft auch preiswert sind. Für das Balkongeländer und die Terrasse sind sie deshalb besonders gut geeignet. Hohe Kunststoff-Töpfe haben allerdings nicht die Standfestigkeit wie niedrigere aus Terrakotta oder Stein, deshalb können sie bei Wind leichter umkippen.

Kunststoffgefäße gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen, auch in bunt oder Steinoptik. Viele Kunststoffkübel und -töpfe sind dabei optisch kaum noch von echten Steintöpfen zu unterscheiden. Kästen für das Balkongeländer besitzen häufig integrierte Wasserspeicher.

Holz

Je nach Qualität der Hölzer sind Holzgefäße mehr oder weniger empfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Wählen Sie heimische Harthölzer, sie versprechen eine lange Lebensdauer und müssen nicht aus den Tropen zu uns verschifft werden.

Erde ohne Torf – spart wichtige Rohstoffe!

Hände halten NeudoHum PflanzErde

Handelsübliche Blumenerde besteht häufig zu 90 % aus Torf – einem fossilen, nur extrem langsam nachwachsenden Rohstoff. Weil der Torfabbau negative Auswirkungen auf die Umwelt und auch unser Klima hat und es besser ist, natürliche Ressourcen zu schonen, bietet Neudorff mit den NeudoHum-Erden eine torffreie Alternative an – gerade auch für die Bepflanzung von Balkon und Terrasse.

Der Torf in den Mooren hat Tausende Jahre gebraucht, um sich zu bilden. Moore sind nicht nur einmalige Biotope, sie speichern auch große Mengen CO2. Alle Moore weltweit speichern mehr CO2 als alle Wälder weltweit! Wird der Torf abgebaut, wird viel klimaschädliches CO2 freigesetzt. 13 Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Niedersachsen beispielsweise stammen laut Landesregierung aus entwässerten Mooren. Allein deutsche Hobbygärtner verbrauchen pro Jahr 3 Millionen Kubikmeter Torf. Angesichts dieser Zahlen erscheint es sinnvoll, im eigenen Garten auf Torf zu verzichten. Denn es gibt gleichwertige Alternativen, die weniger bedenklich sind.

Weiterlesen: Mehr Hintergrund-Informationen zu Herkunft und Abbau von Torf.

Alternative Rohstoffe

Grünschnitt-Kompost

Neudorff setzt in seinen torffreien NeudoHum-Erden unterschiedliche Rohstoffe ein, um für die jeweiligen Pflanzenbedürfnisse eine optimale Erde bereitzustellen. Die meisten Rohstoffe sind heimisch und fallen zum Teil sogar als „Abfall” an. Für den Grünschnitt-Kompost, wichtiger Lieferant von Phosphor und Kalium, wird beispielsweise der Rasen- und Gehölzschnitt von Kommunen gesammelt und weiterverarbeitet. Andere Rohstoffe, die Neudorff verwendet, sind Holzfaser, Rindenhumus und Kokosstaub.

Weiterlesen: Mehr Informationen zu den einzelnen Rohstoffen

Die Erden von Neudorff für den Balkon werden vom NABU empfohlen, weil sie torffrei sind.