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Von Bienchen und Blümchen

Pflanzen haben im Laufe der Evolution verschiedene Überlebensstrategien entwickelt, um ihre Art zu erhalten. Dazu gehört in erster Linie die Vermehrung der Pflanzen.

Diese Strategien haben Pflanzen entwickelt:

Windbestäubung: Der männliche Pollen wird über den Wind verbreitet. Diese Pflanzenarten sind auf kein Insekt zur Bestäubung angewiesen, z. B. Fichten oder Gräser, zu denen auch unser Kulturgetreide gehört. Merkmal dieser Pflanzen ist die meistens unauffällige Blüte.

Wurzelausläufer: Die Pflanze geht auf Nummer sicher und verbreitet sich nicht nur über ihren Samen sondern auch über Wurzelausläufer, wie z. B. Giersch oder Brennnesseln. 

Kindelbildung: die Pflanze entwickelt „Ranken“, an deren Ende neue Pflanzen entstehen, wie z. B. bei der Erdbeere

Bestäubung durch Insekten: Ein Großteil der Pflanzen braucht allerdings Insekten, die beim Sammeln des Nektars oder des Pollens unbeabsichtigt die Blüte bestäuben. Darum haben Pflanzen, die auf die Art der Bestäubung angewiesen sind, oft auffällige, duftende Blüten, um damit die Insekten anzulocken.

Und so funktioniert die Bestäubung: Das Insekt nimmt beim Nektarsaugen, für das es mit seinem Rüssel tief in die Blüte eindringen muss, mit seiner Körperbehaarung Pollen auf, der an den Haaren haften bleibt. Diese winzigen Samen der männlichen Blütenorgane kleben an sogenannten Staubgefäßen. Fliegt das Insekt dann auf eine andere Blüte, streift es nebenbei den männlichen Pollen auf die weibliche Narbe ab. Nach erfolgreicher Befruchtung bildet sich der Samen der Pflanze. Der ist für uns auf den ersten Blick oft schwer erkennbar, wie etwa beim Apfel (Kerne im Inneren) oder der Erdbeere (kleine Körnchen auf der äußeren Hautschicht).