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Obst aus dem Garten – so gesund

Selbst für Vitamine sorgen

Ja, ein bisschen Aufwand ist es schon, selbst Obst im Garten anzubauen. Aber frischer und regionaler geht´s kaum. Ob Äpfel, Birnen, Kirschen oder verschiedenes Beerenobst: Ernten ist ein Supergefühl! Und inspiriert zu leckeren Kuchen, fruchtigen Frühstückszutaten oder pikanten Hauptgerichten. Kurz gesagt: Obst im Garten lohnt sich. Also gleich ein paar Sorten aussuchen und lospflanzen!

Das brauchen Sie

Hier unsere Checkliste zum Download

Bedenken Sie vor der Obst-Auswahl....

  • Soll es ein Hochstamm (Kronenansatz in ca. 2m Höhe) sein, unter dem Sie später auch sitzen möchten? Rasenmähen ist unter einem Baum mit höherem Kronenansatz einfacher als unter einem Halbstamm. Ein Halbstamm (Kronenansatz in ca. 1,30 m Höhe) ist leichter zu beernten als ein hoher Baum.
  • Können Sie einen Hochstamm im Garten so pflanzen, dass Sie mit dem Nachbarschaftsrecht konform sind?
  • Eignet sich in Ihrem (kleinen) Garten Spalierobst, das gegebenenfalls gleichzeitig als Sichtschutz dient?
  • Soll das Obst nur zum Frischverzehr dienen? Oder legen Sie Wert auf eine üppige Ernte, die Sie auch konservieren bzw. einlagern möchten? Beachten Sie die Angabe zur Ernte- und Lagerfähigkeit auf dem Etikett.
  • Essen Sie lieber süße Früchte oder mögen Sie es eher sauer? Achten Sie bei der Sortenauswahl auf die Angabe zum Geschmack.

Jetzt geht es los

Schritt 1: Standort festlegen

Wenn Sie einen Obst-Hochstamm pflanzen möchten, erkundigen Sie sich im Nachbarschaftsrecht, welchen Abstand Sie zur Grundstücksgrenze einhalten müssen. Obstgehölze brauchen einen sonnigen Standort. Die meisten Obstsorten kommen mit „normalem“ Gartenboden zurecht. Heidel- und Gojibeeren mögen Halbschatten und ein eher saures Bodenmilieu (pH 4,5 -6).

Überlegen Sie, wohin der Schatten des Baumes fällt, wenn die Krone größer wird: Beschattet er Gartenbeete, die vorher in voller Sonne lagen und eventuell umgestaltet werden müssten? Oder beschattet die Krone später (gewollt) einen Sitzplatz oder das Gemüsebeet?

Bei Sträuchern bitte beachten: Können Sie leicht von allen Seiten an den Strauch herantreten, um zu ernten? 

Schritt 2: Einpflanzen

Stellen Sie den Topf mit der Pflanze in ein Gefäß mit Wasser und warten Sie ab, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Nehmen Sie den Topf wieder heraus und lassen ihn abtropfen. Eventuellen Bewuchs am Standort mit dem Spaten entfernen.

Dann das Pflanzloch 2-mal so groß ausheben wie der Topf groß ist. Dabei Wurzeln und Steine sorgfältig entfernen.  Falls Sie im Garten mit Wühlmäusen zu kämpfen haben, statten Sie das Pflanzloch unbedingt mit feinmaschigem Kaninchendraht aus. Dazu ein passendes Stück Draht zurechtschneiden und das Pflanzloch damit auslegen. An den Rändern sollte der Draht ca. 10 cm überstehen. NeudoHum PflanzErde mit Azet Beeren- & ObstDünger in das Pflanzloch geben und locker vermischen. Das Obstgehölz aus dem Topf nehmen.  Faule oder vertrocknete Wurzelstücke abschneiden und in das Pflanzloch setzen. NeudoHum PflanzErde mit der ausgehobenen Erde mischen und bis auf halbe Höhe des Ballens füllen. Erde leicht andrücken und gut angießen. Haben Sie einen Hochstamm gepflanzt, schlagen Sie einen Pflanzpfahl ca. 20 cm neben dem Stamm ein. Der sollte – von der Pflanze aus gesehen – in der Hauptwindrichtung stehen. Verbinden Sie Pfahl und Baumstamm mit Kokosstrick. Der Pfahl unterstützt die Standfestigkeit des Baumes. Sobald das Wasser versickert ist, restliche Erde bis auf Bodenniveau auffüllen und eventuell den Kaninchendraht nach innen biegen. Wieder leicht andrücken und noch mal gut angießen. Mit der überschüssigen Erde einen ca. 5cm hohen „Wall“ rund um das Pflanzloch formen. Dieser Rand verhindert das Abfließen des Gießwassers, wenn Sie das Obstgehölz in den nächsten Wochen regelmäßig gießen.  

Schritt 3: Weitere Pflege

    Pflanzen, die im Topf verkauft werden, haben den Vorteil, dass man sie auch während des Sommers bei voller Belaubung pflanzen kann. Allerdings verbrauchen die Pflanzen dann auch wesentlich mehr Wasser, als in laublosem Zustand. Deshalb

    • Gießen Sie in den ersten zwei Monaten nach der Pflanzung 2 x in der Woche mindestens jeweils 10 L an Ihr Obstgehölz, vor allen Dingen bei Trockenheit und Hitze.
        • Geben Sie zur Stärkung der Pflanze in den ersten 6 Wochen nach der Pflanzung alle vierzehn Tage Neudorff BioKraft Vitalkur für Obst und Gemüse ins Gießwasser.
        • Düngen Sie Ihre Obstgehölze im Frühjahr und Herbst mit Azet Beeren- & ObstDünger.
        • Geben Sie den Obstbäumen und –sträuchern im Frühjahr zusätzlich eine Portion Azet Aroma & Stark. Das enthaltene Kalium sorgt für mehr Geschmack und Reife der Früchte.
        • Eine Gabe Azet HerbstKali im September verbessert die Widerstandskraft gegen Frost.
        • Schneiden Sie Ihre Obstbäume und –sträucher regelmäßig aus. Wie das geht und wann Sie am besten schneiden, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Baumschnitt“ - Kostenloser Download 
        • Untersuchen Sie Ihre Obstgehölze regelmäßig auf Schädlinge und Krankheiten. Unsere kostenlose Pflanzendoktor-App hilft Ihnen bei der richtigen Diagnose und liefert Vorschläge zur Behandlung des Problems.

        Extra-Tipps für Obst-Gärtner

              • Bei der Vielzahl der Sorten ist es schwierig, die richtige zu finden. Neben Geschmack, Lagerfähigkeit und Erntezeitpunkt sind wichtige Auswahlkriterien auch die Anfälligkeit für typische Apfel-Krankheiten. Neuere Züchtungen sind gewöhnlich robuster als alte Sorten. Alte Sorten sind dagegen oft unnachahmlich im Geschmack!
              • Wenn Ihnen Gartenarbeit körperlich schwerfällt, sind Beeren-Hochstämmchen für Sie geeignet. Die Krone in ca. 1 m Höhe können Sie bequem im Stehen beernten. Auch die Kronen der Hochstämmchen müssen regelmäßig ausgeschnitten werden.
              • Stehen auf den Nachbargrundstücken Obstgehölze? Die sind wichtig für die Bestäubung. Sind keine anderen Obstbäume in der Nähe, brauchen Sie selbst Bestäuber-Bäume. Hier finden Sie eine Liste mit Sorten, die sich gegenseitig befruchten.
              • Bienen und andere Insekten sind wichtige Bestäuber von Obstgehölzen und kommen zur Blütezeit sicher gerne in Ihren Garten.  
                Aber die Insekten brauchen darüber hinaus weiter Pollen und Nektar für sich und ihren Nachwuchs. Schaffen Sie deshalb gute Lebensbedingungen mit einer Wildblumenwiese, einem Bienenhaus und Insektenhotel