
Natürlich im Garten
8 Min. Lesezeit
Rosen gehören zu den Klassikern im Garten. Doch leider ist die beliebte Pflanze empfindlich und anfällig für verschiedene Pilzkrankheiten. Wenn du deine Pflanzen regelmäßig kontrollierst und typische Symptome von Schadbildern früh erkennst, kannst du rechtzeitig handeln und hast lange Freude an deiner Rose.


Blockierter Inhalt
Dieser Inhalt ist aufgrund Ihrer Cookie-Einstellungen blockiert.
Bitte akzeptieren Sie die Einstellungen für "Marketing"-Cookies um den Inhalt anzuzeigen.


Annette hat ein paar Tipps, wie die häufigsten Rosenkrankheiten behandelt und Schäden vorgebeugt werden können.
)


Rosenkrankheiten erkennen und bekämpfen


So erkennst du echten Mehltau an Rosen
Gerit fragt:
Echten Mehltau kenne ich aus dem Gemüsebeet, von Zucchini zum Beispiel. Handelt es sich bei Rosen um die gleiche Krankheit?
Annette erklärt:
Ja, genau. Echter Mehltau ist ein sogenannter Schönwetterpilz.
Denn er tritt besonders bei hohen Temperaturen in trockenen Sommern auf. Typisch ist ein weißer, abwischbarer Belag auf den Blättern, der zunächst nur auf der Blattoberseite zu sehen ist. Aber auch Knospen, Triebe und Blüten der Rose können mit der Zeit betroffen sein, wenn der Pilz sich mehr ausbreitet.
)


Echter Mehltau an Rosen
So bekämpfst du echten Mehltau an Rosen:
Befallene Triebe sofort abschneiden und im Restmüll entsorgen.
Bei stärkerem Befall Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei an der Rose einsetzen.
Zusätzlich mit Pflanzenstärkungsmitteln wie Schachtelhalm-Extrakt oder der Vitalkur arbeiten. Diese stärken die Zellwände und machen die Rose widerstandsfähiger.
Mit einer Vitalkur kannst du deine Pflanze stärken und sie so widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen machen.
empfiehlt Annette.
)


Falscher Mehltau an Rosen
Auch falscher Mehltau kann Rosen befallen, das zeigt sich dann eher auf der Unterseite der Blätter durch einen gräulichen oder lilafarbenen Belag. Rötliche-lila Flecken auf den Blättern können ebenfalls ein Zeichen für falschen Mehltau sein. Diese Krankheit kannst du genau so mit einem Fungizid behandeln.
)


Sternrußtau an Rosen
Eine Rosenkrankheit, die in unseren Gärten häufig auftritt ist Sternrußtau. Typisch für Sternrußtau an Rosen sind braune Flecken, die sich meist von April bis in den Sommer aus, anfangs sind es nur kleine Punkte, später vergilben ganze Blätter und fallen frühzeitig ab.
Bei starkem Befall mit Sternrußtau kann deine Rose schon mitten im Sommer fast kahl dastehen und wirkt insgesamt geschwächt, weil ihr Stoffwechsel gestört ist. Das wiederum mindert die Blütenpracht und sogar die Frosthärte im Winter.
)


Sternrußtau an Rosen bekämpfen
Die Behandlung ist einfach, aber konsequent: Schneide befallene Blätter und Triebe zurück und entsorge sie im Hausmüll. Wenn die Rose stark betroffen ist, solltest du zusätzlich ein Fungizid an den betroffenen Pflanzenteilen einsetzen.
Annette rät:
Blätter der Rose vom Boden auf jeden Fall absammeln, da die Pilzsporen dort oder im Boden überwintern können.
So verhinderst du, dass deine Rose im Frühjahr sofort wieder befallen wird.
Um die Pflanze zu stärken, kann auch Schachtelhaltextrakt verwendet werden, ein natürliches Pflanzenstärkungsmittel
erklärt Annette.
Schachtelhalm enthält Kieselsäure, welche die Zellwände stärkt und die Rose so stärker macht. Dadurch ist sie robuster gegenüber Pilzbefall oder anderen Krankheiten. Neudorff Schachtelhalm Extrakt kannst du einfach mit Wasser verdünnen und deine Rosen damit spritzen. Eine regelmäßige Behandlung mit Stärkungsmitteln lohnt sich auf jeden Fall.
)


Rosenrost erkennen
Gerit fragt:
Du hast eine Rose mitgebracht, die kleine orangefarbene Flecken auf den Blättern hat. Was ist das für eine Krankheit?
Annette erklärt:
Das ist Rosenrost. Typisch sind diese orangenen Pusteln auf der Blattunterseite.
Rosenrost gehört zu den klassischen Rosenkrankheiten im Sommer. Anfangs sind die Flecken auf der Blattoberseite und der Blattunterseite noch klein, doch je länger du wartest, desto mehr breitet sich der Rost aus. Befallene Blätter verlieren ihre grüne Farbe, vertrocknen und fallen schließlich ab. Eine Rose kann dadurch stark geschwächt werden, was wiederum ihre Blühkraft mindert und das Wachstum hemmt.
Rosenrost bekämpfen
Wenn du Rosenrost bemerkst:
Entferne betroffene Blätter sofort.
Entsorge sie im Restmüll.
Sammle auch heruntergefallene Blätter gründlich ab, damit die Pilzsporen nicht im Boden überwintern.
Bei stärkerem Befall empfiehlt sich ein Fungizid, Fungisan Rosen- und Gemüse-Pilzfrei , während Pflanzenstärkungsmittel die Rose dabei unterstützen, gesund zu bleiben.
)


Rosenkrankheiten vorbeugen
Vorsicht ist bekanntlich besser als Nachsicht, daher ist die richtige Vorbeugung von Rosenkrankheiten entscheidend. Eine Pflanze, die kräftig ist und gute Pflege genießt, hat es leichter, sich gegen Krankheiten, Pilzbefall oder Schädlinge zu wehren.
Standortwahl: Rosen lieben sonnige, luftige Plätze. Ein Standort, der leicht windig ist, eignet sich auch: wenn die Blätter nach Regen schnell abtrocknen, verringert sich das Risiko für Pilzbefall.
Der richtige Boden: Rosen gedeihen am besten in einem humosen, nährstoffreichen Boden, der lehmig und leicht sandig ist. Pflanze deine Rosen in torffreie Erde, wie unsere NeudoHum RosenErde und gib den Rosen in deinem Garten die besten Bedingungen zum wachsen.
Richtig gießen: Vermeide es, die Blätter zu benetzen. Gieße am besten direkt am Wurzelbereich. So bleibt das Laub trocken und Pilze können sich nicht so gut auf den Blättern bilden.
Nährstoffversorgung: Eine regelmäßige Düngung mit hochwertigem, organischen Rosendünger sorgt für starke Wurzeln und dafür, dass die Rose kräftig wächst und widerstandsfähig bleibt.
Rosenauswahl: Achte beim Kauf neuer Pflanzen auf das ADR-Siegel. Es kennzeichnet besonders robuste und widerstandsfähige Sorten, die in mehrjährigen Tests auf Krankheitsresistenz geprüft wurden.
Herbstpflege: Entferne im Herbst alle alten Blätter und schneide befallene Triebe zurück. Damit reduzierst du die Sporenlast für das nächste Frühjahr.
)


Rosenkrankheiten rechtzeitig erkennen und behandeln
Ob Echter Mehltau, Falscher Mehltau, Rosenrost oder Sternrußtau - Rosenkrankheiten lassen sich gut behandeln oder vermeiden, wenn du deine Pflanzen regelmäßig kontrollierst und bei den ersten Anzeichen eingreifst. Eine Kombination aus sorgfältiger Pflege, einem passenden Standort und gezieltem Pflanzenschutz sorgt dafür, dass deine Rosen gesund bleiben und dich Jahr für Jahr mit prachtvollen Blüten belohnen.
Viel Spaß beim Gärtnern wünschen dir,
Annette & Gerit
)

