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Nützling oder Schädling?

Die Unterscheidung zwischen Nützling und Schädling wird von uns Menschen definiert. In der Natur gibt es diese Einteilung nicht. Ein Schädling richtet durch Fraß oder Befall Schäden an Nutz- oder Zierpflanzen an. Ein Nützling ist quasi der Gegenspieler des Schädlings – sein natürlicher Feind. In der Natur gibt es meist ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden Kategorien. Nützlinge fressen die Schädlinge, und halten damit den Befall in Grenzen. Durch äußere Einflüsse, Einschleppung ortsfremder Arten und die Reduktion von Lebensräumen kann es mitunter zur Verschiebung dieses natürlichen Gleichgewichts kommen. Dann nehmen manchmal die Schädlinge überhand. Mit diesen Tipps könnt Ihr die Natur unterstützen, ein ausgewogenes Gleichgewicht herzustellen.

Aber nun seid Ihr dran – wisst Ihr welche Tierchen nützlich sind? In diesem Quiz könnt Ihr Euer Wissen testen. Zeigt das Foto einen Schädling oder einen Nützling?

Igel

Igel sind Insektenfresser. Sie fressen am liebsten Laubkäfer, Ohrwürmer und Raupen der Nachtschmetterlinge, aber auch Schnecken, Würmer, Engerlinge, Spinnen, Hundert- und Tausendfüßer. An Äpfeln interessieren sie allerhöchstens die daran krabbelnden Insekten.

Apfelblattlaus

Von Blattläusen befallene Pflanzen zeigen oft deformierte, gerollte oder gekräuselte Blätter. Blattläuse befinden sich meist an der Blattunterseite und an den Triebspitzen. Sie treten oft in Kolonien auf, im Sommer auch als geflügelte Tiere.

EF Schlupfwespe

Die EF-Schlupfwespen sind so groß wie dieser Punkt: . Dieser Nützling wird erfolgreich gegen Weiße Fliegen im Gewächshaus und Wintergarten eingesetzt. Die EF-Schlupfwespen legen ihre Eier in die Larven der Weißen Fliege. Daraus schlüpfen hungrige Larven, die die Weiße Fliege-Larven auffressen.

PR Raubmilbe

Eine PP-Raubmilbe kann ca. 200 Spinnmilbeneier und Jungtiere oder 50 erwachsene Spinnmilben aussaugen. Die PP-Raubmilbe wird am besten gegen Spinnmilben im Gewächshaus, Wintergarten und am Fenster eingesetzt.

Spinnmilben

Spinnmilben sind stecknadelkopfgroße Tiere die sich meist an der Blattunterseite aufhalten. Bei starkem Befall entstehen Gespinste, durch die Blätter gelb werden und vertrocknen.

Florfliege

Besonders die Larven der CC-Florfliege, auch „Blattlauslöwen“ genannt, sind wahre Vielfraße. Sie ernähren sich von Blattläusen, Thripsen, Woll- und Schmierläusen und anderen kleinen Insekten. Eine Larve lebt etwa zwei bis drei Wochen. Es folgt ein Puppenstadium aus dem das erwachsene Tier (Foto) schlüpft.

Weiße Fliege

Die Weiße Fliege befindet sich meist blattunterseits. Die Tiere sind nur etwa 2 mm groß, weiß und fliegen bei Berührung leicht auf. Bei starkem Befall können die Blätter vergilben, welken und absterben.

schnecke

Schnecken sind Zwitter, das heißt jede einzelne Schnecke kann Nachkommen produzieren. Und zwar bis zu 400 Stück pro Schnecke und Jahr. Schnecken lieben viele Gemüse-, Obst- und Zierpflanzen-Arten. Deshalb finden die hungrigen Tiere fast immer Nahrung.

Marienkäfer

Marienkäfer sind überaus nützliche Gartenbewohner. Ein Weibchen kann im Frühjahr etwa 400 Eier an den Blattunterseiten von Pflanzen ablegen, die von Blattläusen befallen sind. Die daraus schlüpfenden Larven ernähren sich von den Blattläusen; im Verlauf ihres Lebens kann eine Larve etwa 400 Läuse vertilgen.

Trauermücke

2 - 4 mm lange schwarze, fliegende Insekten auf der Topferde und den Pflanzen. Die erwachsenen Tiere sind nicht schädlich. In der Erde finden sich die 6 - 7 mm langen, glasig weißen Larven mit dunklem Kopf. Sie fressen an den Wurzelspitzen vor allem junger Pflanzen.