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#beebetter

BurdaHome startet Initiative für mehr Bienenschutz – Neudorff ist von Anfang an dabei

BurdaHome hat die Initiative #beebetter gestartet, um in einer großen Bewegung dem Thema Artenvielfalt mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen. Neudorff ist als Partner der ersten Stunde mit dabei. Gemeinsam setzen wir uns, mit weiteren Unterstützern, für den Schutz von Bienen und damit für mehr Artenvielfalt ein. Denn jeder kann zum Bienenretter werden.

Die Idee ist, dass viele kleine Schritte zu etwas Großem führen werden. Wenn jeder in seinem Garten für mehr Artenvielfalt sorgt, ist das gut. Wenn aber viele Menschen gemeinsam etwas tun, kann noch mehr erreicht werden. Wir brauchen mehr Flächen, auf denen Insekten Pollen und Nektar finden, und müssen unsere Umwelt besser schützen, um mehr Rückzugsräume für die Insekten und die vielen anderen Lebewesen zu schaffen.

Die Initiative ruft Privatpersonen ebenso wie Vereine, Unternehmen und Landwirte auf, etwas für Bienen zu tun. Die Plattform www.beebetter.de liefert viel Wissenswertes und bringt Vorschläge, was jeder Einzelne tun kann. Die umweltschonenden Produkte von Neudorff, insbesondere die WildgärtnerFreude Samen-Mischungen sowie die Nisthilfen, liefern die passenden Produkte für die Umsetzung von mehr Artenvielfalt.

Bienenfreund Hans Martin Lohmann - Geschäftsführer von Neudorff

Hans-Martin Lohmann, Geschäftsführer von Neudorff, zu der Initiative: „Der Schutz unserer Umwelt und vor allem der Erhalt der Artenvielfalt ist ein Kernanliegen von Neudorff. Unter diesem Aspekt entwickeln wir unsere Produkte, und berücksichtigen das auch in der gesamten Produktionskette. Es ist höchste Zeit, mehr Menschen zu überzeugen, etwas für mehr Insektenvielfalt zu tun. Die Möglichkeit dazu haben fast alle und es ist einfacher, als viele denken. Wir sind sicher, mit der beebetter-Initiative viele Menschen zu begeistern und zum Mitmachen zu bewegen. Daher unterstützen wir die Initiative aus vollem Herzen.“

Bundesweite Auszeichnung für Bienenschutzprojekte - Der beebetter-Award

Der #beebetter-Award wird in fünf Kategorien vergeben und ist mit zweckgebundenen Preisen im Wert von insgesamt 130.000 Euro verbunden.

Ein Schwarm fleißiger Bienenretter

Bewerben konnten sich kleine und große Retter von Wild- und Honigbienen, egal ob Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, öffentliche Einrichtungen, Kommunen, Städte, landwirtschaftliche Betriebe, Klein- oder Großunternehmen verschiedenster Branchen von der Traditionsfirma bis hin zum Start-up. Die Kategorien lauten: „Jugend & Bildung“, „Private Initiativen & Engagement“, „Öffentliche Einrichtungen & Großgruppen“, „Landwirtschaft“ sowie „Unternehmen“.

Verleihung des Awards am 05.11.2019 in Berlin

Ob Blühstreifen, Pflanzaktionen, Rückzugsräume, Ansiedlungs-Aktionen für Bienen, Wissensvermittlung, Bienenwiesen-Patenschaften, Bienen-Events, bienenfreundliche Produkte, Mitarbeiteraktionen und vieles mehr zum Schutz der (Wild)-Bienen – kreativ, innovativ, wirkungsvoll - das #beebetter-Team und eine Fachjury haben zur Auswahl der Gewinner viele tolle Projekte und Aktionen beurteilen dürfen.

Die Verleihung selbst wurde moderiert von Nina Ruge und auch sonst waren einige Stars wie Cassandra Steen und Uschi Glas, die sich beide für mehr Artenschutz engagieren, unter den Gästen.

Weitere Informationen unter: www.beebetter.de/der-beebetter-award 

Die Preisverleihung: Ein Erfolg für die Artenvielfalt

Gestern war es soweit. Am 05. November 2019 wurde das erste Mal der beebetter-Award verliehen. Der Award wurde in den folgenden 5 Kategorien vergeben:

1. Jugend & Bildung

2. Private Initiativen und Engagement

3. Öffentliche Einrichtungen und Großgruppen

4. Landwirtschaft

5. Unternehmen

Aus mehr als 250 Bewerbungen wurden die jeweiligen Gewinner durch eine 11-köpfige Fachjury ausgewählt. Auch Sabine Klingelhöfer, unsere Bienen- und Gartenexpertin war Teil der Fachjury und durfte den Award in der Kategorie „Private Initiativen und Engagement“ überreichen.

Gruppenfoto mit allen Gewinnern des beebetter-Awards

And the winner is……

Kategorie „Private Initiativen & Engagement“

Blumiger Landkreis Osnabrück: Im Rahmen der ehrenamtlichen Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ werden seit Frühjahr 2017 im südlichen Landkreis Osnabrück Blühwiesen (bislang über 140 Stück mit einer Gesamtfläche von ca. 250.000 m²) angelegt, Nisthilfen für Wildbienen aufgebaut. Gepflegt werden die Areale durch schonende Blühwiesenmahd und natürliche Beweidung mittels Schafen und Ziegen.

Mehr zum Projekt auf www.insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen

Kategorie „Jugend & Bildung“

Bienen im Kindergarten: Der kleine Bremer Elternverein „Fidibus e.V.“ gründet 2018 eine eigene Kindergartenimkerei und legt einen kunterbunten (Wild-)bienenfreundlichen Garten mit Hochbeeten, Kräuterspirale, Beerenhecken, Obstbäumen und einer Wildbienenwiese an. 2019 weiten die „Fidis“ ihren Einsatz auf eine zusätzliche Parzelle aus, die einmal pro Woche von den Kindern bewirtschaftet wird. Selbst hergestellte Produkte aus der Kindergartenimkerei und die Ernte aus dem Garten (Honig, Marmeladen, Tees, Hustensaft, Kerzen, Seife, Cremes, Lippenbalsam u.v.m.) verkauft die Gruppe im Rahmen ihrer „Kindergartenfirma“, um u.a. skeptische Nachbarn davon zu überzeugen, wie wichtig die Bienen für uns Menschen sind.

Mehr zum Projekt auf www.fidibus-kindergarten.de/imkern-mit-kindern

Kategorie „Öffentliche Einrichtungen & Großgruppen“

Ökologische Nische Friedhof: Der BUND Niedersachsen führt gemeinsam mit vier Partnerfriedhöfen Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität auf urbanen Friedhöfen durch. Im Rahmen des Projekts „Ökologische Nische Friedhof“ werden auf den Friedhöfen die Lebensbedingungen für Insekten verbessert, indem heimische und standortgerechte Pflanzen angesiedelt werden. Mit Exkursionen, Schulungen, Bestimmungskursen und Infomaterial führt der BUND Interessierte in die spannende Welt der Wildbienen ein.

Mehr zum Projekt auf www.bund-niedersachsen.de/oekologische-nische-friedhof

Kategorie „Landwirtschaft“

Blühende Alb: Nach dem Motto „Bauern für Bienchen und Blümchen“ engagieren sich Landwirte auf der Schwäbischen Alb im Rahmen des Projekts „Blühende Alb“. Sie nutzen ihre Ackerflächen nicht nur für die Nahrungsmittel- und Viehfutterproduktion, sondern stellen freiwillig einen Teil davon auch der Natur in Form von Blühstreifen zur Verfügung. Mit bunten Blühmischungen vernetzen die Landwirte ihre Äcker miteinander und bieten mittlerweile auf einer Fläche von mehr als 14 Fußballfeldern Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge, Käfer, diverse Insekten, Vögel u.v.m. Wichtig ist, dass die Blühstreifen miteinander verbunden sind. So können größere Distanzen von Insekten besser überwunden werden. Der Gemeinschaftssinn und eine Lebensmittelproduktion im Einklang mit dem Wohl der Insekten stehen für die Initiatoren an ersten Stelle.

Mehr zum Projekt auf www.bluehende-alb.jimdosite.com

Kategorie „Unternehmen“

Blütenkorn: „Blütenkorn“-Mehl ist ein Produkt aus biodiverser Landwirtschaft. Mittlerweile 18 landwirtschaftliche Betriebe aus Baden-Württemberg haben sich zusammengeschlossen und gehen neue Wege in der Produktion von nachhaltig erzeugtem Getreide und Mehl. Gemeinsam mit der Mönsheimer Mühle, Imkern und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Hohenheim und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, entstand „Blütenkorn“. Ein Projekt, das den Schutz und Erhalt der Artenvielfalt sowie hochwertigen Lebensraum für Bienen und Insekten zu schaffen, in den Fokus stellt. Die Betriebsgemeinschaft Neuhof sät aktuell auf 450 ha Getreideanbauflächen vernetzte Blühstreifen an. Durch das Aufstellen von Wildbienenhotels direkt angrenzend an die Blütenkorngetreidefelder werden Bienen und Insekten Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten geboten. Hinzu kommen diverse weitere artschutzfördernde Maßnahmen, wie z.B. der Erhalt von Steinlese und Totholzhaufen, Pflege von blühenden Bäumen, vorrangig Streuobstbäumen, offene Erdbrüche für Wildbienen oder das Aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel zur natürlichen Feldmausbekämpfung. Beim Anbau von Blütenkorngetreide werden keine Insektizide eingesetzt, auch der sonstige Pflanzenschutz wird integriert und reduziert durchgeführt. Die Wertschöpfungskette von „Blütenkorn“ bestehend aus Landwirt-Imker-Müller-Bäcker/Einzelhandel ist regional mit kurzen Transportwegen:

Mehr zum Projekt auf www.bluetenkorn.de