Tipps zur Katzenhaltung
Ansprüche an den Lebensraum
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Katzen lieben Leitern, Kletterseile und alles, was Ihren Kletterdrang befriedigt. Außerdem mögen Sie sehr gern erhöhte Aussichts- und Ruheplätze. Ein Platz am Fenster, möglichst noch über der Heizung, ist ebenfalls sehr willkommen.
Außerdem mögen Katzen alle Arten von Verstecken und Höhlen sehr gern. Hier gibt es immer etwas zu entdecken, und außerdem fühlen sie sich dort sicher und geschützt.
Achten Sie darauf, dass Bezüge von Katzenkissen u.a. Stoffen waschbar sind. Auf diese Weise lassen sich Parasiten leichter bekämpfen.
Um ihre Krallen zu schärfen und abzunützen, brauchen reine Wohnungskatzen einen Kratzbaum. Im Handel gibt es verschiedene Modelle. Der Kratzbaum sollte dort stehen, wo Katze häufig vorüber kommt. Schieben Sie ihn nicht in die Zimmerecke, wo er von der Katze nicht beachtet wird.
Die Katzentoilette muss so groß sein, dass sich die Katze darin einmal um sich selbst drehen kann. Ein spezieller Haubenaufsatz beugt der Geruchsverbreitung vor. Die Katzentoilette muss täglich von verschmutzter Einstreu gesäubert werden. Einmal in der Woche sollte sie komplett geleert und mit heißem Wasser ausgewaschen werden.
Katzensicherer Lebensraum
- Schließen Sie gekippte Fenster bei Verlassen der Wohnung. Oder verwenden Sie spezielle Schutzgitter, damit die Katzen nicht hängen bleiben.
- Vermeiden Sie Giftpflanzen wie Azalee, Alpenveilchen, Bohnen, Christrose, Dieffenbachia, Efeu, Eisenhut, Goldregen, Hortensie, Hyazinthe, Kalla, Kartoffel. Lebensbaum, Lorbeer, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Narzisse, Oleander, Pfaffenhütchen, Philodendron, Platterbse, Primel, Rittersporn, Tabak, Tulpe, Wacholder, Weihnachtsstern, Wurmfarn.
- Halten Sie die Waschmaschine immer geschlossen, vor allem wenn bereits Wäsche darin liegt.
- Räumen Sie Plastiktüten immer fort.
- In der Küche sind heiße Töpfe, Herdplatte und Toaster mögliche Gefahrenquellen.
- Meiden Sie ebenso unbeaufsichtigtes offenes Feuer und brennende Kerzen.
- Schließen Sie Medikamente, Haushaltsreiniger und Lebensmittel sicher fort.
- Lassen Sie keine Nadeln, Scheren u.a. spitze Gegenstände herum liegen.
Ansprüche an das Futter
- Jede Katze braucht ihren eigenen Futternapf.
- Der Futterplatz darf nicht in der Nähe der Katzentoilette liegen.
- Der Futternapf muss immer sauber sein. Nach jedem Fressen mit heißem Wasser abspülen.
- Das Futter sollte frisch und zimmerwarm sein. Nehmen Sie es am besten eine Stunde vor dem Füttern aus Kühlschrank.
- Ob Sie nur Feucht- oder nur Trockenfutter verwenden ist nicht so wichtig. Allerdings braucht die Katze beim ausschließlichen Füttern von Trockenfutter viel Wasser.
- Milch ist für Katzen ungeeignet, da die Lactose nicht abgebaut werden kann und daher zu Durchfällen führt. Milchprodukte wie Quark und Joghurt sind ok, weil hier die Lactose weitgehend abgebaut ist.
- Katzen brauchen Gras, um Haarballen, unverdauliche Futterbestandteile oder andere Fremdkörper leichter zu erbrechen. Neben speziellem Katzengras mögen Katzen auch Salbei, Thymian, Katzenminze oder Petersilie. Bei Katzen, die viel draußen sind, brauchen Sie nur in den Wintermonaten solches Gras anbieten.
- Langhaarkatzen brauchen verdauungsfördernde Mittel, um die Bildung von Haarballen im Magen zu verhindern.



