Teichzonen
Sehen Sie in Ihrem Teich Bereiche mit unterschiedlichen Wassertiefen vor, denn die verschiedenen Teichpflanzen haben jede für sich andere Ansprüche. So ist eine Bepflanzung nach den Standortbedürfnissen (Zonen) der Pflanzen ratsam:
Gartenzone | Bereich um den Teich herum. Sie hat keine direkte Verbindung zum Teichwasser. Hier wachsen z.B. Frauenmantel (Alchemilla), Morgensternseggen (Carex), Taglilien (Hemerocallis), Trollblumen (Trollius), Sibirische Iris (Iris sibirica) und Dreimasterblumen (Tradescantia). |
Feuchtzone | Bereich innerhalb der Teichabdichtung (Folie) mit ständig feuchtem Boden. Achten Sie auf eine deutliche Trennung zwischen Garten- und Feuchtzone (Kapillarsperre). Hier wachsen u.a. Sumpfdotterblume (Caltha), Blutweiderich (Lythrum), Wasserdost (Eupatorium), Kardinalslobelie (Lobelia) und Sumpfvergissmeinnicht (Myosotis). |
Sumpfzone | Reicht von 10 cm über bis 10 cm unter dem Wasserspiegel. Die meisten Sumpf- und Wasserpflanzen fühlen sich hier wohl: wie Sumpfcalla (Calla), Blutauge (Comarum), Goldfelberich (Lysimachia), Sumpfjohanniskraut (Hypericum) und Bachbunge (Veronica). |
Flachwasserzone | Hier steht das Wasser 10 – 40 cm hoch. Sie ist der ideale Lebensraum für viele Wassergartenpflanzen, Kleintiere und nützliche Mikroorganismen. Dort gedeihen beispielsweise Calmus (Acorus), Froschlöffel (Alisma), Blumenbinse (Butomus), Tannenwedel (Hippuris), Zwergbinse (Juncus), Hechtkraut (Pontederia), Rohrkolben (Typhus) und Fieberklee (Menyanthes). |
Schwimmblattzone | Auch Seerosen- oder Unterwasserzone genannt. Die Wassertiefe beträgt hier 50 cm bis 1,20 m. Schwimmblattpflanzen bilden auf der Wasseroberfläche einen lockeren Pflanzenteppich und beschatten das Wasser. Unterwasserpflanzen entziehen dem Wasser überschüssige Nährstoffe, produzieren Sauerstoff und beugen übermäßigem Algenwachstum vor. Zu den Schwimmblattpflanzen zählen: |





