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Garten-Lexikon

Schildläuse

Schildläuse

An Zimmerpflanzen, Obst- und Ziergehölzen. An Trieben, Blättern und Blattstielen 1-3 mm große ovale bis rundliche Schildchen. Farbe gelb, braun oder schwarz. Pflanze durch →Honigtau oft klebrig.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Schildläuse

Schlupfwespen

Schlupfwespen

Gruppe von Insekten, die mittels eines Legebohrers am Hinterleib ihre Eier in Insekten und Milben, gelegentlich auch in Holz oder Früchte legen. Zu den Schlupfwespen, die als →Nützlinge im →Pflanzenschutz eingesetzt werden, zählt Encarsia formosa. Das Weibchen legt seine Eier einzeln ins Innere der Larven von →Weißen Fliegen. Aus den Eiern schlüpfen die EF-Schlupfwespen-Larven. Sie fressen die Weiße Fliege-Larven von innen her auf. Die vormals weiß gefärbte Larve färbt sich dadurch schwarz. Aus der abgetöteten Larve schlüpft die erwachsene EF-Schlupfwespe und der Kreislauf beginnt von Neuem. Eine EF-Schlupfwespe kann 100 bis 300 Weiße Fliegen abtöten. Beim Einsatz im Winter ist eine zusätzliche Beleuchtung notwendig. Erhältlich über Bestell-Sets für Nützlinge gegen Schadinsekten im Gartenfachhandel.

Schmierläuse

Woll- und Schmierläuse

Schnakenlarven (Tipula)

Schnakenlarven (Tipula)

Pflanzen bleiben im Wachstum zurück. An den Wurzeln fressen etwa 4 cm lange graubraune →Larven. Vor allem bei feuchter Witterung an feuchten Stellen im Garten. Auch im Rasen. Bei feuchter Witterung auch oberirdischer Fraß. Überwinterung als Larve im Boden.

Bekämpfung

→s. Pflanzen-Doktor: Schnakenlarven

Schnecken

Schnecken

Loch- oder Blattrandfraß an oberirdischen Pflanzenteilen. Hinterlassen deutliche Schleimspuren auf Pflanzen und Boden. Überwinterung vor allem als Ei im Boden.

Vorbeugung

- Pflanzen möglichst nur morgens gießen. - Beete durch einen Schneckenzaun schützen. - Pflanzen einsetzen, die Schnecken nicht mögen (Frauenmantel, Akelei u.a.). - Auf grobes Mulchmaterial verzichten, da sich Schnecken gern darunter verstecken.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Schnecken

Schrotschusskrankheit

Schrotschusskrankheit

An Kirsche, Pflaume, Pfirsich und Kirschlorbeer. Auf Blättern zahlreiche kleine, rötliche bis braune Flecken. Später fallen sie aus, so dass Löcher entstehen. Früchte fleckig und ungenießbar. Überwinterung an Trieben und →Fruchtmumien.

Vorbeugung

- Falllaub und Fruchtmumien entfernen und vernichten. - Stark befallene Triebe, vor allem bei Pfirsich, zurückschneiden.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Schrotschusskrankheit

Sitka-Fichtenläuse

Sitka-FichtenläuseSitka-Fichtenläuse

Starker Befall vor allem nach mildem Winterwetter. Pflanzen verbräunen von innen her. Auf älteren Nadeln zunächst gelbliche Flecken, später fallen die Nadeln ab. Daran sitzen grüne Blattläuse mit roten Augen, die sich bevorzugt im Bauminneren aufhalten. Im Herbst und ab Februar regelmäßig durch Klopfproben auf Befall überprüfen. Dazu unter einen Zweig ein weißes Blatt Papier halten und gegen den Zweig klopfen. Fallen mehr als 6 Läuse auf das Blatt sollte gespritzt werden. Überwinterung als Erwachsene an den Zweigen.

Bekämpfung

→s. Pflanzen-Doktor: Sitka-Fichtenläuse

Spezialdünger

Spezialdünger

Dünger, die durch ihr spezielles Nährstoffverhältnis auf die Ansprüche bestimmter Pflanzengruppen abgestimmt sind. So enthält der Azet® TomatenDünger (→Dünger) besonders viel →Kalium, da dadurch Größe, Reife und Geschmack der Früchte positiv beeinflusst werden. →Azet® RosenDünger dagegen enthält mehr →Phosphor, was die Blütenbildung fördert.

Neudorffs Azet® RhododendronDünger enthält spezielle (ericoide) Mykorrhizapilze, die sich positiv auf das Wachstum von Rhododendron und anderen Moorbeetpflanzen auswirken.

Spinnmilben (Rote Spinne)

Spinnmilben (Rote Spinne)

Blattoberseits gelbliche, punktförmige Aufhellungen. Blattunterseits stecknadelkopfgroße gelbliche Tiere. Zwischen Blattachseln feine Gespinste. Blätter werden bei starkem Befall gelb, später braun und vertrocknen.

Vorbeugung

- Zu starke Stickstoffdüngung vermeiden. Ausgewogene Pflanzenernährung mit Fertofit® GartenDünger (→Dünger).
- Im Gewächshaus Luftfeuchtigkeit durch Sprühen erhöhen, denn Spinnmilben lieben vor allem trockene Heizungsluft.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Spinnmilben

Spitzendürre

Spitzendürre

Monilia Spitzendürre

Sprühfleckenkrankheit

Sprühfleckenkrankheit

Blattoberseits rot-violette, unscharf begrenzte Flecken. Blattunterseits weiße Flecken mit rötlichem Rand, die durch Blattadern scharf begrenzt sind. Befallene Blätter fallen oft schon im Sommer ab. Tritt besonders bei feuchter Frühjahrswitterung auf.

Überwinterung auf dem Falllaub.

Vorbeugung

- Falllaub entfernen - Durch Neudo®-Vital Obst-Spritzmittel optimal ernährte Pflanzen sind weniger anfällig gegen Pflanzenkrankheiten, daher düngen Sie wie folgt: Behandlungen mit Neudo®-Vital Obst-Spritzmittel von April bis Juni. Denn vitale Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber Pilzkrankheiten.

Spurenelemente

Spurenelemente

Neben den →Hauptnährelementen benötigte →Nährstoffe, die nur in geringer Menge gebraucht werden. Sie sind jedoch für das Pflanzenwachstum ebenso wichtig wie die Hauptnährelemente. Zu den Spurenelementen zählen →Eisen, Mangan, Zink, Kupfer, Chlor, Bor und Molybdän. Diese und weitere Spurenelemente sind in allen Azet®-Düngern, in den organischen →Flüssigdüngern sowie in UrgesteinsMehl von Neudorff enthalten. In organischen →Düngern sind diese Elemente natürlicherweise bereits enthalten. Mineralischen Düngern müssen sie separat beigefügt werden.

Stachelbeerblattwespen

Stachelbeerblattwespen

Befall an Stachel- und Johannisbeeren. Plötzlicher Kahlfraß durch 10-15 mm lange, gelb-grün-schwarz gefärbte →Raupen. Durch Kahlfraß Sonnenbrandschäden an Früchten möglich.

Vorbeugung

- Pflanzen regelmäßig kontrollieren, da Fraß meist unauffällig im Pflanzeninneren beginnt.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Stachelbeerblattwespe

Staunässe

Staunässe

Nässe im oberen Bodenbereich, die nur sehr langsam abzieht. Verursacht durch Verdichtungen oder Sperrschichten z.B. aus Ton, die den Wasserabzug verzögern. Bei Topfpflanzen durch zu reichliches Gießen. Staunässe führt zu Sauerstoffmangel im Boden, was die Wurzeln schädigen kann. Meist reagiert die Pflanze mit Welken. Im Rasen kommt es zu übermäßiger →s. Pflanzen-Doktor: Moosbildung.

Steckling

Vermehrung

Sternrußtau an Rosen

Sternrußtau an Rosen

Auf den Blättern unterschiedlich große, meist runde, gelbe bis schwarze Flecken mit typisch strahligem Rand. Befallene Blätter vergilben und fallen vorzeitig ab. Überwinterung auf dem Laub.

Vorbeugung

- Widerstandsfähige Sorten pflanzen. - Sonnigen Standort wählen. Im Schatten breiten sich Rosenkrankheiten besonders gut aus. - Ausgewogene →Düngung mit Azet® RosenDünger (→Dünger). - Regelmäßiger Schnitt, damit das Laub schnell abtrocknet. - Befallenes Laub entfernen und vernichten. - Ab Austriebsbeginn regelmäßig mit Neudo®-Vital Rosen Spritzmittel behandeln, vor allem bei feuchter Witterung. Denn vitale Pflanzen sind weniger anfällig gegenüber Pilzkrankheiten.

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Sternrußtau

Stickstoff (N)

Stickstoff (N)

Wichtig für den Aufbau pflanzlichen Eiweißes, für die Förderung des Wachstums sowie bei der →Photosynthese. Stickstoff ist im Boden wichtig als Nährstoffquelle für →Bodenorganismen.gleichmäßig

Mangel an Stickstoff zeigt sich durch schwaches Wachstum und hellgrün bis gelbgrün gefärbte Blätter, beginnend bei den älteren Blättern. Bei einem Überschuss an Stickstoff werden die Blätter weich, färben sich blaugrün und werden anfälliger für Krankheiten und Frost. An stickstoffüberdüngten Pflanzen können sich Blattläuse leichter ausbreiten, weil sie das Pflanzengewebe leichter anstechen können. Die Blüte kann sich verzögern und die Haltbarkeit des Erntegutes ist stark herabgesetzt. Förderung von →Gummifluss möglich. →Knöllchenbakterien

Streuwageneinstellungen

Streuwageneinstellungen für Rasenpflege-Produkte

Azet® Rasen
Dünger
Azet® Herbst RasenDüngerAzet® RasenStart
Dünger
BentonitUrgesteins-
mehl
Neudorff TerraPreta Boden
Aktivator
Azet® Vital KalkRasenDünger SPEZIAL 5PLUS1
g/m²50100505050100100300100150500501002005080
Gardena Classic 300 (430)5655452x5767956756
Gardena Classic 5001222nm123x2346122x2--
Gardena Comfort 500 und 80067665662x7--1016767
Wolf WE 2525,574,5545,5--77,52x8,55,56,57,589
Wolf WE 3305 - 67 - 86545--781356789
Wolf WE 430 perfekt131713121016--14172x22111418--
Wolf WE - B Universalstreuer*2x3,53x42x3,55nmnm--nmnmnmnmnmnm--
Substral Easy Green (=Scotts Schleuderstreuer)283127272627--28305x28272830--
Substral Handygreen2x43x52x42x4nmnm--nmnmnmnmnmnm--
Gloria Streuboy T564545--5610456--
Download nm = nicht möglich
- es liegen keine Ergebnisse vor
*Wolf WE - B Universalstreuer
Das Gerät hat zwei Einstellungen, die untere Einstellung wurde bei allen Versuchen auf 1 eingestellt. Die angegebenen Zahlen sind die Eistellungen oben am Handgriff

Streuwageneinstellungen für Rasen-Samen

TerraVital® Bequem&WohlfühlRasenTerraVital® Pracht&EleganzRasenTerraVital® Licht&SchattenRasenTerraVital® Spiel&FreudeRasenTerraVital® NachsaatRasen
g/m²3030303024
Wolf W 3303* x 72* x 83* x 6 2* x 7 3* x 6
Wolf WE 430 perfekt2* x 182* x 182* x 182* x 182* x 16
Substral Easy Green (=Scotts Schleuderstreuer)3* x 281*x 303* x 282*x 281* x 30
Gloria Streuboy T4 x 83 x 83 x 83 x 82 x 8
birchmeier Granomax 52 x 52 x 52 x 52 x 5nm
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nm : nicht möglich
* : Kein optimales Streubild

 

* Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.
** Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.
*** Biozidprodukte vorischtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.