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Garten-Lexikon

Dauerhumus

Dauerhumus

Langsam zersetzbare organische Substanz im Boden. Die nur schwer zersetzbaren pflanzlichen und tierischen Stoffe wie z. B. Lignin (wichtiger Holzbestandteil), Wachse, Harze und Gerbstoffe reichern sich mit der Zeit in der obersten Bodenschicht an. Dort werden sie allmählich zu dauerhaften Humusstoffen. Dauerhumus besteht aus Huminsäuren und Fulvosäuren, hochkomplizierten organischen Verbindungen. Er reguliert den Wasser- und Nährstoffgehalt des Bodens, verbessert das Bodengefüge und sorgt mit seiner dunklen Farbe für eine schnelle Erwärmung des Bodens.

Die Anhebung des Dauerhumusgehaltes ist ein langwieriger Prozess. Durch jährliche Gaben von Neudorff Terra Preta BodenAktivator (→Bodenhilfsstoffe) kann man diesen äußerst wichtigen Vorgang verkürzen. →Humus

Dickmaulrüssler

Dickmaulrüssler

Buchtenartiger Blattrandfraß an hartlaubigen Pflanzen wie Rhododendron, Eibe, Rose, Erdbeere, Wein u. a. durch ca. 1 cm große, grauschwarze, nachtaktive Käfer. Befallene Pflanzen welken, können bei starkem Befall absterben. Weißliche, gekrümmte Larven von ca. 0,5 cm Länge mit hellbraunem Kopf fressen an Wurzeln. Überwinterung als Käfer und Larve.

Vorbeugung

- Neu gekaufte Pflanzen sorgfältig auf Larvenbesatz im Wurzelballen untersuchen.

Bekämpfung

Sobald →Larven im Boden auftreten (meist im April/Mai und August/September) parasitäre HM-→Nematoden ausbringen. Optimal sind Bodentemperaturen von ca. 12 °C. Behandlung muss im Folgejahr wiederholt werden. Gegen die erwachsenen Käfer Bretter auf dem Boden auslegen. Darunter sammeln sich die Käfer tagsüber und können abgesammelt werden.

Dickmaulrüssler - Entwicklungszyklus
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Käfer
Larven
Eier

Drahtwürmer

Drahtwürmer

In Kartoffeln, Möhren und anderen Knollen 2 - 3 mm große Fraßlöcher. Verursacht durch 2 - 2,5 cm lange, braune →Larven mit auffällig schmalem Körperbau. Fressen auch an Wurzeln von Keimlingen und bringen sie so zum Absterben. Aus den Larven entwickelt sich nach 3-5 Jahren der Saatschnellkäfer, der aber kaum als Schädling in Erscheinung tritt. Überwinterung im Boden.

Vorbeugung

- Vor Kulturbeginn Kartoffelhälften mit der aufgeschnittenen Seite ca. 1 cm tief in den Boden eingraben. Die Drahtwürmer werden so angelockt und können abgesammelt werden.

Bekämpfung

Mit naturgemäßen Präparaten nicht möglich.
s. Pflanzen-Doktor: Drahtwürmer

Dünger

Dünger

Herstellung und Handel von Dünger sind in Deutschland durch das Düngemittelgesetz geregelt. Nach dessen Definition sind Dünger Stoffe die dazu bestimmt sind, unmittelbar oder mittelbar Nutzpflanzen zugeführt zu werden, um ihr Wachstum zu fördern, ihren Ertrag zu erhöhen oder ihre Qualität zu verbessern.

Die Düngemittelverordnung legt u. a. bestimmte Dünger-Typen fest und regelt die genaue Bezeichnung, die →Nährstoffgehalte, die Art der Herstellung und äußere Merkmale.

Demnach werden mineralische, organisch-mineralische und organische Dünger unterschieden. In organischen Düngern stammen die Nährstoffe aus organischen, also pflanzlichen und/oder tierischen Rohmaterialien.

Damit die Pflanze organische Nährstoffe aufnehmen kann, müssen diese zuvor von den →Bodenorganismen umgewandelt werden. Dadurch entsteht natürlicherweise ein Langzeit-Effekt. Die spezielle Art der Verarbeitung der Neudorff-Dünger stellt sicher, dass zusätzlich auch schnell wirkende Bestandteile enthalten sind. Damit können den Pflanzen auch sofort wirksame Nährstoffe angeboten werden. Vorteilhaft für die Wirkung der organischen Dünger ist, dass sowohl Bodenorganismen als auch Pflanzen von den gleichen Umweltfaktoren, nämlich Feuchtigkeit und Temperatur, abhängig sind.

Dadurch ist das Angebot an Nährstoffen dann am höchsten, wenn auch die Nachfrage am größten ist. Die Nährstoffe werden bei sachgerechter Düngung erst dann freigesetzt, wenn sie von den Pflanzen benötigt werden, was Auswaschungsverluste vermindert. Organische Dünger enthalten eine Vielzahl von →Spurenelementen, Wuchsstoffen, Enzymen und Vitaminen.

Die Azet-Dünger von Neudorff enthalten zusätzlich →Mykorrhiza-Pilze (MyccoVital) sowie bodenbelebende Mikroorganismen. Sie sorgen dafür, dass die Nährstoffe den Pflanzen schnell zur Verfügung stehen. Außerdem enthalten die Azet-Dünger über 55 % organische Substanz. Das verbessert die Bodenstruktur und kommt dadurch gleichfalls dem Pflanzenwachstum zugute.

Organisch-mineralische Dünger haben einen organischen Anteil. Sie wurden jedoch mit mineralischen oder synthetischen Zusätzen angereichert, um bestimmte Nährstoffgehalte zu erreichen. Mindestgehalte für die organischen Bestandteile sind für diesen Düngertyp nicht vorgeschrieben. Daher unterscheiden sich diese Dünger in ihrer Wirkung oft nur wenig von mineralischen Düngern

Mineralische Dünger bestehen aus anorganischen Ausgangsstoffen. Hauptsächlich handelt es sich um wasserlösliche Salze, die in z. T. energieaufwändigen Verfahren synthetisch hergestellt werden. Spurenelemente müssen in der Regel beigegeben werden.

Langzeiteffekte sind nur mit großem Aufwand in der Herstellung zu erreichen. Mineralische Dünger können zwar von den Pflanzen direkt aufgenommen werden, dies aber gewissermaßen an den Bodenorganismen vorbei. Das löst häufig eine augenfällige Sofortwirkung auf das Pflanzenwachstum aus.

Auf die Aktivität vieler Bodenorganismen hat ein ansteigender Salzgehalt im Boden jedoch eher eine hemmende Wirkung. Darüber hinaus wird bei der rein mineralischen Düngung die Humusbildung vernachlässigt. Der Boden verliert seine Krümelstruktur; es kommt leicht zu Krustenbildung.

Mehr zu Düngern finden Sie hier.

Düngeranwendung

Düngeranwendung

Je nach →Dünger-Typ und Pflanzenart wird die entsprechende Menge Azet-Dünger von Neudorff um die Pflanzen gestreut und leicht mit einer Harke eingearbeitet. Die Azet DüngeSticks werden einfach in die Erde in der Nähe der Pflanzenwurzeln gesteckt. Damit der Dünger wirken kann muss er leicht mit Erde bedeckt sein.

Bei Neupflanzungen kann der Azet-Dünger gleich mit in das Pflanzloch eingearbeitet werden. Auf größeren Flächen wie dem Rasen kann der Dünger mit dem Streuwagen ausgebracht werden, um ihn gleichmäßig zu verteilen. Die Azet-Dünger von Neudorff werden erst aktiv, wenn sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommen. Ist dies nicht der Fall, bleiben sie unverändert im Boden liegen, verlieren ihre Wirksamkeit jedoch nicht.

Die organischen Bio-Trissol-Flüssigdünger werden einfach ins Gießwasser gegeben und je nach Pflanzenart und Wachstumsperiode gegossen.

PflanzenartDer richtige DüngerJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Balkon- und KübelpflanzenAzet BalkonpflanzenDünger
BambusAzet Bambus- & ZiergrasDünger
BlumenzwiebelnAzet BlumenzwiebelDünger
BuxusAzet BuxusDünger
ErdbeerenAzet Beeren- und ObstDünger
Erhaltungs-
kalkung
Azet VitalKalk+
Garten allgemeinAzet GartenDünger,
Azet VeggieDünger
Gesundungs-
kalkung
Azet VitalKalk+
Koniferen, TannenAzet KoniferenDünger,
Azet Baum-, Strauch- und HeckenDünger
KübelpflanzenAzet MediterranpflanzenDünger
Obstgehölze, BeerensträucherAzet Beeren- und ObstDünger
RasenAzet RasenDünger
Rhododendron, Heide, AzaleenAzet RhododendronDünger
Rosen, StaudenAzet Rosen/StaudenDünger
Tomate, Kürbis, Gurke, ZucchiniAzet TomatenDünger

Düngung

Düngung

Durch den Verbrauch von Nährstoffen durch das Wachstum entnehmen die Pflanzen dem Boden ständig →Nährstoffe. Werden sie nicht wieder aufgefüllt verarmt der Boden an Nährstoffen. Durch die Unterversorgung mit Nährstoffen zeigen die Pflanzen Mangelsymptome, werden anfälliger gegenüber Krankheiten und Schädlingen, liefern weniger Ertrag und weniger aromatische Früchte.

Die Düngung erfolgt in Form von festen oder flüssigen →Düngern in organischer, mineralischer oder organisch-mineralischer Form. Wichtig ist der richtige Dünger, die richtige Menge sowie der richtige Zeitpunkt der Düngung, damit die Pflanzen stets optimal ernährt sind.