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Garten-Lexikon

Larve

Larve

Jugendstadium verschiedener Insektenarten, das zur selbstständigen Ernährung und Bewegung fähig ist und sich von den Elterntieren unterscheidet. Häufig unterscheidet sich Lebensweise und Aussehen der Larven von den erwachsenen Tieren (z.B. Raupe und Schmetterling). Die Verwandlung vom Ei über die Larve bis zum Vollinsekt nennt man Metamorphose.

Larven – verschiedene Arten - Schmetterlingsraupen (mit 3 Brustbeinpaaren, 4 Paar Bauchfüßen am 3. bis 6. Bauchsegment und einem „Nachschieber“), - Spannerraupen mit nur einem Paar Bauchfüße, - Afterraupen (Larven der Blattwespen) mit 3 Brustbeinpaaren und meist 7 Paar Bauchfüßen, - Maden (Larven der Fliegen, Mücken und Obstmaden) ohne Füße und mit meist zu Mundhaken umgebildeten Mundwerkzeugen, - Engerlinge (bodenbewohnende Larven verschiedener Käfer): helle, weichhäutige Larven mit verdicktem, gekrümmtem Hinterleib, braunem Kopf und gut entwickelten Brustbeinen (Gartenlaubkäfer).

Lästlinge

Lästlinge

Im Haus, auf dem Balkon und der Terrasse treten die verschiedensten lästigen Besucher auf. Mit naturgemäßen Verfahren ist es ganz einfach, sie in Schach zu halten.

Schäden durch Ameisen

Im Wald sind Ameisen unverzichtbar für ein funktionierendes Ökosystem. Die Rote Waldameise dezimiert im Forst viele Pflanzenschädlinge. Sie ist dort für das natürliche Gleichgewicht von großer Bedeutung.

In Haus, auf Balkon und Terrasse allerdings treten andere Ameisenarten auf, die für den Menschen überhaupt nicht nützlich sind. Hier schädigen sie auf verschiedene Arten:

- Durch Ritzen im Mauerwerk dringen Ameisen ins Haus ein und verunreinigen Lebensmittel.

- Unter Platten oder Wegen bauen Ameisen gern ihre Nester, da sie dort geschützt sind und sandigen, Boden vorfinden. Mit dem Ergebnis, dass die Platten ins Wanken geraten.

- Ameisen „melken“ →Blattläuse um an den →Honigtau zu gelangen, den die Blattläuse ausscheiden. Dazu bearbeiten sie mit ihren Fühlern den Hinterleib der Blattläuse. Daraufhin saugen die Blattläuse stärker, was die Pflanzen schwächt.

- Damit Blattläuse optimale Bedingungen vorfinden, tragen Ameisen sie auf andere Pflanzen und sorgen dadurch für deren Verbreitung.

- Um Blattläuse zu schützen, verjagen Ameisen →Nützlinge und töten sie sogar.

Bekämpfung von Ameisen

Auf Terrassen und Balkonen sowie im Haus können Ameisen mittels Köderdosen bekämpft werden. Mit ihnen lässt sich das ganze Ameisenvolk tilgen. Denn der Wirkstoff tötet die Ameisen nicht sofort ab, so dass sie ihn noch an das gesamte Volk im Nest verfüttern können. Daher ist mit Köderdosen eine besonders nachhaltige Bekämpfung möglich.

Laufen nur einzelne Ameisen umher, ohne „Ameisenstraßen“ zu bilden, ist der Einsatz eines Sprays sinnvoll.

Geeignete Bekämpfungsmittel für Ameisen sind Loxiran AmeisenSpray*, Loxiran AmeisenBuffet* und die Loxiran AmeisenKöderdose*.

Lästige Stechmücken

In den Sommermonaten entwickeln sich in stehenden Gewässern die lästigen Stechmücken. Sie legen ihre Eier in das Wasser ab. Hier entwickeln sich die Larven bis zum erwachsenen Tier. Gegen ihre Larven wirkt Neudomück Stechmücken-Frei*.

Besucher in der Obstschale

Auf Terrassen und um offen gelagertes Obst schwirren häufig die kleinen, hellbraunen Frucht- oder Essigfliegen herum. Sie nehmen über große Entfernungen hinweg gärende Pflanzenstoffe wahr und können sich in kurzer Zeit in Massen vermehren. Mit der Permanent FruchtfliegenFalle lassen sie sich abfangen.

Motten in der Wohnung

Dort, wo Lebensmittel lagern, treten häufig Motten auf. Besonders Müsli, Mehl und andere Getreideprodukte werden durch die Larven der Speisemotten verunreinigt. Vorbeugend hilft es, alle Getreideprodukte nur in kleinen Mengen und in Schraubgläsern zu lagern. Ist ein Befall aufgetreten, können die erwachsenen Männchen mit der Permanent SpeisemottenKlebefalle abgefangen werden.

Eine andere Mottenart kommt gern in Naturtextilien vor. Die Larven der Kleidermotte befallen vor allem Wolle, federhaltige Materialien und Pelze. An diesen tierischen Erzeugnissen können große Schäden entstehen. Pflanzliche und synthetische Materialien befallen die Kleidermotten nicht.

Damit diese lästigen Besucher keine Chance bekommen, helfen vorbeugend der Permanent Mottenschutz ProAktiv*, das Permanent MottenschutzSpray Neem* sowie die Permanent KleidermottenKlebefalle.

Herbstgras- oder Erntemilben im Garten

Die Herbst- oder Erntemilbe (Neotrombicula autumnalis) ist vor allem in den warmen Monaten von Mai bis zum Herbst im Garten aktiv. Das Hauptproblem sind die winzigen Larven der Milben, die auch Menschen und Haustiere befallen können. Sie sind nur etwa 0,2 mm lang und rötlich gefärbt.

Ihre Saugstellen sehen ähnlich wie Flohstiche aus, treten aber meist nicht in Reihen auf. Das von den Milben abgegebene Speichelsekret verursacht starken Juckreiz, oft mit so großer Zeitverzögerung (Bettwärme!), dass die Verursacher längst schon wieder verschwunden sind.

Das Auftreten der Milben ist regional unterschiedlich und bei Wärme stärker. Die Larven verharren im längeren Gras oder in Blumenbeeten und warten auf einen passenden Wirt. Bei Berührung lassen sie sich abstreifen und beißen sich in der Haut fest.

Am Menschen saugen sie einzeln verteilt etwa 4 – 8 Stunden lang Zellflüssigkeit und fallen dann ab. Da der Mensch ein Fehlwirt ist, können sich die Larven jedoch anschließend nicht weiterentwickeln und sterben.

An Haustieren saugen die Larven über mehrere Tage und gesammelt an bestimmten Stellen (gern im Ohren- und Nasenbereich und zwischen den Zehen). Deshalb kann man einen Befall an Haustieren besser erkennen.

Nach ausreichender Versorgung lassen sich die Larven abfallen. Nymphen und erwachsene Herbstmilben leben im Boden von kleineren Insekten und Insekteneiern. In Wohnungen können sie sich nicht halten.

Vorbeugung

Halten Sie den Rasen kurz. Führen Sie Gartenarbeiten auf befallenen Flächen möglichst in den frühen Morgenstunden durch, wenn die Milben noch inaktiv sind. So kommt es seltener zu Kontakt mit den Milben.

Da sich die winzigen Larven am liebsten an Stellen mit enganliegender Kleidung (Bündchen...) festsetzen, ist luftige Bekleidung oft von Vorteil.

Bekämpfung

Gegen die Milben können Sie das Zecken- und GrasmilbenKonzentrat* anwenden. Es wird in Wasser verdünnt und auf der Rasenfläche ausgespritzt. Der Wirkstoff Natur-Pyrethrum stammt von einer Chrysanthemenblüte und ist nicht bienengefährlich. Der Rasen kann sofort nach Antrocknung des Mittels wieder betreten werden. Für eine effektive Bekämpfung sollten Sie die Behandlung nach 7 bis 10 Tagen wiederholen.

Weitere Informationen zur Anwendung des empfohlenen Mittels können Sie dem Packungsaufdruck entnehmen. Bitte beachten Sie die dort gemachten Angaben.

Lauchmotte

Lauchmotte

Fraßschaden an Blättern, der sich bis ins Herz fortsetzt.

An den Pflanzen gelblich-weiße, 10 bis 15 mm große →Raupen. Dabei handelt es sich um die →Larven der Lauchmotte (Kleinschmetterling), die ihre Eier an die Pflanzen legt, aus denen dann die Raupen schlüpfen.

Vorbeugung

- SchädlingsschutzNetz (→Biotechnischer Pflanzenschutz) ab der Pflanzung über die Pflanzen legen.

Leimtafel

Biotechnischer Pflanzenschutz

Lilienkäfer/Lilienhähnchen

Lilienkäfer/Lilienhähnchen

Ab Anfang April Fraßlöcher in den Blättern durch 6-8 mm große, leuchtend rote Käfer. Später weitere Schäden durch 5-8 mm große, grau-gelbe bzw. schmutzig graue Käferlarven. Überwinterung im Boden.

Vorbeugung

- Pflanzen regelmäßig kontrollieren. - Käfer und Larven absammeln

Bekämpfung

s. Pflanzen-Doktor: Lilienkäfer/ Lilienhähnchen