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Homöopathie

Was steckt dahinter?

Sonnenhut

Für den Menschen ist uns die Homöopathie schon lange vertraut. Für Pflanzen ist sie scheinbar etwas Neues. Dabei gibt es diese Methode im Profi-Gartenbau schon seit über 20 Jahren. Viele Gärtner setzen Homöopathie ein und entdecken, dass sie mit weniger Pflanzenschutzmittel auskommen. Denn Homöopathie aktiviert die pflanzeneigenen Widerstandskräfte und lässt die Pflanzen vitaler und gesünder wachsen und blühen. Probieren Sie es aus!
Eine umfangreiche Untersuchung von homöopathischen Präparaten der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen finden Sie hier

Die Homöopathie gehört zu den alternativen Heilmethoden. Sie wurde von C.F. Samuel Hahnemann im 18. Jahrhundert für den Menschen entwickelt. Das Prinzip der Homöopathie beruht darauf, Gleiches mit Gleichem zu behandeln. Für die homöopathischen Elixiere verwenden wir jedoch das Prinzip der Schüßler-Salze, das W.H. Schüßler im 19. Jahrhundert entwickelte. Diese Methode beruht darauf, dass Störungen im Mineralstoffhaushalt mit homöopathischen Gaben von Mineralien behoben werden können.

Kennzeichen der Homöopathie ist, die Inhaltsstoffe sehr stark zu verdünnen. Dies gilt für die mineralischen Bestandteile ebenso wie für die in den homöopathischen Elixieren zusätzlich enthaltenen pflanzlichen Inhaltsstoffe. Die Mittel wirken auf feinstofflicher Ebene und sind deshalb sehr gut verträglich.

Diese sanfte Heilweise hat sich seit langem bei Mensch und Tier bewährt. Zwar lassen sich viele Effekte wissenschaftlich nicht genau belegen, doch gibt der Erfolg in der Praxis der Methode Recht.

Im Profi-Gartenbau nutzen viele Gärtner, vor allem Zierpflanzen-Anbauer, bereits seit über 20 Jahren homöopathische Produkte bei der Produktion ihrer Pflanzen. Sie stellen durch die Anwendung dieser Pflanzenstärkungsmittel ganz allgemein eine vitalere Entwicklung fest, ein besseres Wurzelwachstum und eine verstärkte Blütenbildung. Zudem brauchen sie sehr viel weniger Pflanzenschutzmittel als bei herkömmlichen Kulturverfahren.

Daher gibt es die homöopathischen Produkte auch für den Hobbygarten. Je nach Pflanzenart ist ihre Zusammensetzung unterschiedlich. Die homöopathischen Elixiere sind für Mensch und Tier sowie für die Umwelt unbedenklich.

Inhaltsstoffe der homöopathischen Elixiere

Biene

Die homöopathischen Elixiere enthalten homöopathisch dynamisierte Wirkstoffkomplexe zwischen D6 und D100. Dies sind unterschiedliche Potenzen, also Verdünnungen der ursprünglichen Inhaltsstoffe. Diese homöopathischen Mittel werden gewonnen aus Mineralien und Spurenelementen, Uronsäuren, organischem Germanium, Wurmhumus und verschiedenen Heilkräutern.

Sie enthalten alle Nährstoffe und Spurenelemente, die die Pflanzen brauchen, in homöopathisch dynamisierter Form. Das heißt der Nährstoffgehalt reicht nicht aus und die Pflanzen damit zu ernähren, Sie müssen trotzdem noch düngen. Aber die Pflanze kann die Nährstoffe aus dem Dünger besser aufnehmen und verwerten.

Bei den Uronsäuren handelt es sich um spezielle Carbonsäuren, die in der Natur weit verbreitet sind. Sie werden aus pflanzlichen Schleimen gewonnen und unterstützen die Entgiftung der Pflanze. Außerdem machen sie die Pflanze stressresistenter.

Das organische Germanium ist ein Halbmetall und ist gleichfalls in der Natur weit verbreitet. Es kommt in verschiedenen Pflanzen vor, beispielsweise in Bohnen und Knoblauch. In der Pflanze ist es ebenfalls für die Entgiftung zuständig, sorgt aber auch für die Vitalisierung der Pflanzen. Es verbessert die Sauerstoffversorgung und macht die Pflanzen kälteresistenter.

Der Wurmhumus in homöopathisch dynamisierter Form gibt den Anstoß zur Aufnahme von Nährstoffen aus dem Boden. Er dient damit der Revitalisierung und Regeneration der Pflanzen.

Auszüge aus verschiedenen Heilkräutern vervollständigen die Elixiere. Sie unterstützen die Stoffwechselvorgänge in der Pflanze.

Die Inhaltsstoffe der Elixiere werden nach den Regeln der klassischen Homöopathie zubereitet. Das bedeutet sie werden mit Wasser verdünnt und nach einem bestimmten Verfahren geschüttelt.

Aufgrund ihrer natürlichen Inhaltstoffe sind alle homöopathischen Elixiere von Neudorff unbedenklich für Mensch, Tier, Pflanzen, Bienen oder andere Nützlinge und die Umwelt.

So wirken die homöopathischen Elixiere

Widerstandsfähige Pflanzen

Die homöopathischen Elixiere haben vielfältige Auswirkungen auf die Pflanzen:

  • sie erhöhen die Widerstandskraft der Pflanzen gegenüber Krankheitserregern und ungünstigen Umwelteinflüssen wie Trockenheit oder Kälte,
  • sie aktivieren den pflanzlichen Stoffwechsel,
  • sie verbessern das Wurzelwachstum,
  • sie lösen Blockaden und fördern den Säftefluss,
  • sie unterstützen den Neuaufbau von Wurzeln,
  • sie fördern die gesunde Symbiose zwischen Wurzeln und Bodenorganismen (z.B. Mykorrhiza),
  • sie verbessern die Aufnahme von Nährstoffen aus Düngern und Kompost,
  • sie verbessern die Bodenqualität und Bodenstruktur durch Förderung der Bodenlebewesen und
  • sie fördern ein gleichmäßiges Pflanzenwachstum.

Vorbeugende Wirkung

Die homöopathischen Elixiere sind keine Pflanzenschutzmittel. Sie wirken nicht gezielt gegen Krankheiten, sondern sie aktivieren die pflanzeneigenen Abwehrkräfte. Viele Erfahrungen haben gezeigt, dass ihr vorbeugender Einsatz das Auftreten bestimmter Krankheiten einschränken kann. Die homöopathischen Elixiere verbessern die Regenerierung von Pflanzen nach Schädlingsbefall, wie z.B. nach einem Befall mit der Sitka-Fichtenlaus.

Krankheiten Gemüse- und Obst-Elixier Pflanzen-Elixier Rosen-Elixier Anwendungshäufigkeit
Amerikanischer Stachelbeermehltau x Alle 2-4 Wochen
Apfelmehltau x Alle 2-4 Wochen
Birnengitterrost x Alle 4 Wochen
Buchsbaumsterben x Alle 2-4 Wochen
Echter Mehltau x x x Alle 2-4 Wochen
Falscher Mehltau x x x Alle 2 Wochen
Grauschimmelfäule x Alle 2-4 Wochen
Kräuselkrankheit Pfirsich x Alle 2 Wochen
Kraut- u. Braunfäule Tomate x Alle 4 Wochen
Kraut- u. Knollenfäule Kartoffel x Alle 2 Wochen
Malvenrost x Alle 2-4 Wochen
Monilia Spitzendürre x Alle 2-4 Wochen
Rhododendronwelke x Alle 6 Wochen
Rosenrost x Alle 2-4 Wochen
Rotfleckenkrankheit Erdbeere x Alle 4 Wochen
Salatfäule x Alle 4 Wochen
Säulenrost Johannisbeere x Alle 2-4 Wochen
Schrotschusskrankheit Kirsche x Alle 2-4 Wochen
Sternrußtau x Alle 2-4 Wochen
Trieb- und Zweigsterben Thuja x Alle 2-4 Wochen
Weidenrost x Alle 2-4 Wochen
Weißfleckenkrankheit Erdbeere x Alle 2-4 Wochen

Richtig anwenden

Homöopathisches Gemüse- und Obst-Elixier

Die Pflanze nimmt die homöopathischen Elixiere sowohl über die Blätter als auch über die Wurzeln auf. Das Gießen der Elixiere ist jedoch deutlich effektiver als das Spritzen. Denn die Elixiere aktivieren nicht nur die oberirdischen Pflanzenteile, sondern auch die Wurzeln sowie die Mikroorganismen im Boden.

Gießen Sie das entsprechende Elixier je nach Angabe auf der Packung regelmäßig alle zwei bis sechs Wochen. Wichtig ist die vorbeugende und regelmäßige Anwendung, um die pflanzeneigenen Abwehrkräfte zu stärken. Es ist möglich, die Elixiere herkömmlichen Flüssigdüngern beizufügen.

Die Verdünnung beim Gießverfahren ist 0,5 %ig, beträgt also 5 ml pro 1 Liter Wasser. Für das Sprühen sollten Sie die Verdünnung 5 %ig wählen, also 50 ml pro Liter Wasser.

Lediglich das homöopathische Orchideen-Elixier sollten Sie spritzen, da Orchideen sehr empfindlich auf zu viel Gießwasser reagieren können. Ihre Orchideen können Sie das ganze Jahr über mit dem Elixier behandeln. In der Wachstumsphase, wenn die Orchidee neue Wurzeln, Blätter oder Blüten bildet, sollten Sie es alle 1-2 Wochen sprühen. In der Ruhephase dagegen und nach der Blüte reicht vergrößern Sie die Abstände auf 2-3 Wochen.

 

So viel fertig verdünntes Rosen brauchen -Elixier Sie etwa für eine Rose:
Die Formel lautet Breite x Höhe x Faktor 3 = Liter fertig verdünnte Gießlösung. Bei einer Rose von 1,5 m Durchmesser und 1 m Höhe ergeben sich also 1,5 x 1 x 3 = 4,5 Liter Gießlösung (wenn der Boden feucht ist, sonst ist das zu wenig Wasser)

So viel Pflanzen-Elixier brauchen Sie für einen Baum:
Die Formel lautet hier: Durchmesser der Baumkrone x Höhe x 15 = ml Konzentrat für diesen Baum. Bei einem Baum von 3 m Kronendurchmesser und 4 m Höhe ergeben sich also 3 x 4 x 15 = 180 ml Konzentrat des Pflanzen-Elixiers. Bei Bäumen, die kleiner als 4 m hoch sind, reichen etwa 20 l Gießlösung auf feuchten Boden gegossen aus.