Fische

Fische

Fische machen einen Teich erst richtig lebendig
Fische im Teich

Für viele Wassergartenfreunde gehören Fische selbstverständlich zu einem Gartenteich. Andererseits produzieren die Tiere Exkremente (überschüssige Nährstoffe!) und verbrauchen viel Sauerstoff. Dies kann langfristig zu übermäßigem Algenwachstum, Schlammbildung und Fäulnisprozessen führen.

Die Menge macht's...

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Teichgröße und Anzahl der Teichbewohner sowie der Einsatz entsprechender Pflegeprodukte helfen, den Teich in seiner Balance zu halten.

Als Faustzahl für den Fischbesatz gilt: 1 mittelgroßer Fisch/qm Wasseroberfläche. Bedenken Sie hier die Endgröße der Fische! Kaufen Sie neue Teichbewohner immer im Fachhandel. Lassen Sie Neuzugänge wenn möglich erst einige Zeit in Quarantäne, bis sich herausstellt, ob sie gesund sind.

Achten Sie bei Fischbesatz im Teich besonders auf den Erhalt der Wasserqualität und setzen Sie spezielle Wasserfilter und Wasserpflegemittel ein. Verwenden Sie ausschließlich Produkte, bei denen die Tiere im Teich verbleiben können (z.B. Teichpflegeprodukte von Neudorff).

Tipp:

  • Eine geringere Belastung für das Ökosystem Teich stellt der Einsatz von heimischen Fischen wie Moderlieschen, Bitterling, Elritze oder Stichling dar. Diese kleineren und meist unauffällig gefärbten Schwarmfische beeinträchtigen bei ausreichender Gewässergröße die anderen Wasserlebewesen nicht.
  • Werden Zierfische eingesetzt, sollten Sie schon beim Bau Laich- und Rückzugsbereiche für andere Teichlebewesen schaffen. Diese können Sie durch Steinwälle oder spezielle Netze abtrennen und so für die Fische unzugänglich machen.

Lassen Sie sich vom Fachhandel über die für Ihren Teich geeigneten Fische beraten.


Seite drucken