Fadenalgen

Fadenalgen

Fadenalgen

Fadenalgen treten besonders in den Sommermonaten auf. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen (z. B. Wattealgen, Wassernetz,…). Sie sind ein Indiz für gute Wasserqualität. Bei Massenauftreten können sie aber das Wachstum von Wasserpflanzen behindern.
Hohe Nitrat- und Phosphat-Werte in Verbindung mit einer Wasserhärte über 10° GH fördern den Wuchs von Fadenalgen. Abgestorbene Algen führen zur Schlammbildung und gefährden das Gleichgewicht im Teich.
Die erste Gegenmaßnahme lautet meist: Abfischen der Algen mit Hilfe eines Keschers.

Aber ACHTUNG!

  • Mechanisches Abfischen und Ausräumen verstärkt das Algenproblem weil Fadenalgen in Symbiose mit Schleimpilzen und Bakterien leben und diese Schleimpilze und Bakterien beim Ausräumen im Teich bleiben
  • Algensporen werden durch die mechanische Beanspruchung freigesetzt. Aus diesen Algensporen, den im Wasser verbliebenen Schleimpilzen und Bakterien wachsen wieder neue Algen nach.
Fadenalgen sollten schnell bekämpft werden
FadenalgenFrei

Besser ist folgende Methode:

Bestreuen Sie die Algenwatte mit FadenalgenFrei*. Die Wirkung ist am Vormittag und Mittag am besten. Nach ca. 24 Stunden sind die Algen abgestorben. Fischen Sie diese mit einem feinen Kescher ab, um die enthaltenen Nährstoffe aus dem Teich zu entfernen.
Restliche Nährstoffe sollten Sie mit SchlammFrei oder PhosphatFrei reduzieren.

Übrigens: Die abgefischten, behandelten Algen können unbedenklich kompostiert werden.

Längerfristige Maßnahmen:

  • Setzen Sie bereits im Herbst oder spätestens im Frühjahr PhosphatFrei zur Nährstoffbindung ein.

*Algizide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.


Seite drucken