Hilfe für Wildbienen
Wildbienen brauchen, wie viele andere Tiere, eine vielfältige Landschaft als Lebensraum. Hier fanden die Bienen früher Nistmöglichkeiten:
- abgestorbene Äste und Bäume, in denen sie alte Fraßgänge anderer Insekten besiedeln
- Trockenrasenflächen
- Lehmwerkgefache von Fachwerkhäusern
- mit Ried und Stroh gedeckte Häuser
- freie Kies- und Sandflächen
- Kies- und Lehmgruben
Derartige Bereiche sind in der heutigen Zeit kaum noch vorzufinden. Doch jeder kann etwas dafür tun, dass die Wildbienen wieder mehr Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten finden.
Das können Sie ganz konkret mit wenig Aufwand für Wildbienen in Ihrem Garten tun:
- stellen Sie mindestens ein Insektenhotel von Neudorff in Ihrem Garten auf
- lassen Sie abgestorbene Bäume und Sträucher im Garten stehen
- holen Sie alte Holzstämme in Ihren Garten, in denen holzbewohnende Insekten nisten können
- eine Trockenmauer bietet mit ihren unzähligen Ritzen viele großartige Nistmöglichkeiten
- pflanzen Sie geeignete Nahrungspflanzen an (s. Tabelle)
- wenden Sie nur umweltschonende Pflanzenschutzmittel (z.B. von Neudorff) an, die die Bienen nicht gefährden
- schneiden Sie Stauden im Herbst nicht zurück, sondern erst im Frühjahr, wenn der erste neue Austrieb zu sehen ist
- vermischen Sie auf einem kleinen, möglichst sonnigen Fleckchen in Ihrem Garten den Erdboden mit Sand und/ oder Kies, damit bodenbewohnende Insekten hier einen geeigneten Lebensraum vorfinden
- erhalten Sie alte Lehmwände
- lassen Sie Sand- und Kiesflächen für die bodenbewohnenden Wildbienen offen liegen
- ordnen Sie Steine aus Beeten in Steinhaufen an
- legen Sie einen Haufen aus totem Holz an
- lassen Sie Stauden unbedingt über den Winter stehen. Hier picken im Winter nicht nur Vögel an den Samenständen - in den hohlen Stängeln überwintern sehr viele Wildbienen und andere Nützlinge.
Seite drucken
