Nachhaltigkeit
Die Natur und unsere Umwelt liegen uns sehr am Herzen. Das macht sich natürlich bei unseren umweltschonenden Produkten bemerkbar, die wir Ihnen anbieten. Aber wir versuchen uns immer weiter zu verbessern, um unsere Umwelt zu entlasten und zu schützen. Damit auch unsere Kinder noch in einer intakten Umwelt groß werden können.
Um das gewährleisten und unsere Bemühungen auch messen zu können, streben wir ein zertifiziertes Energie- und Umweltmanagement an. Eine CO2-Bilanzierung soll uns helfen, die Quellen und Mengen der durch unsere Tätigkeit entstehenden Klimagase zu identifizieren. So finden wir Ansatzpunkte, wie wir den Ausstoß klimaschädlicher Gase verringern können.
Unsere Produkte werden in unseren drei Werken nach DIN ISO 9001 hergestellt und weiter verarbeitet. Dabei achten wir auf den Einsatz von schnell nachwachsenden Rohstoffen. Wir überwachen konsequent Energieaufwand, Wasserverbrauch und anfallende Abfälle. Stetig suchen wir nach Möglichkeiten der Verbesserung. Dazu gehören Maßnahmen wie eine effizientere Technik bei der Beleuchtung, für Motoren und Pumpen, die Druckabsenkung von Kompressoren, verbesserte Isolierungen, Strom-Leistungsreduzierer und das Auffangen sowie die Wiederverwendung von Produktionswasser. Nachhaltig senken wir so die Aufwendungen für Energie, um die Umwelt zu schützen und Ressourcen zu sparen.
Schnell nachwachsende Rohstoffe

Umweltfreundliche Rohstoffe zu verwenden gehört zu unserer vollen Überzeugung und unserer gelebten Philosophie. Sehr häufig bestehen unsere Produkte aus pflanzlichen Inhaltsstoffen, wie Rapsöl oder Natur-Pyrethrum aus einer speziellen Chrysanthemenblüte.
Vor einigen Jahren sind unsere torffreien Erden hinzu gekommen. Sie enthalten nur schnell nachwachsende Rohstoffe. Bewusst haben wir uns gegen die Verwendung von Torf entschieden. Denn Torf stammt aus zuvor entwässerten Mooren. Durch den Torfabbau wird der Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten gefährdet. Zudem sind Moore sehr wichtige Speicherorte des klimaschädlichen CO2. Weltweit speichern die Moore mehr CO2 als alle Wälder weltweit! Nach einer Studie des Niedersächsischen Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie aus dem Jahr 2007 setzt der industrielle Torfabbau für die gärtnerische Nutzung in Deutschland etwa 500.000 Tonnen CO2 frei. Das sind 0,18 % der geamten CO2-Emissionen der Bundesrepublik Deutschland. Gründe genug für uns, auf Torf in den Erden zu verzichten und Ressourcen schonendere Rohstoffe in den Erden zu verwenden.
Alternative Energiequellen
Wasserkraft
Da wir die Schonung der Umwelt und ihrer Ressourcen ganzheitlich betrachten, macht sich dies auch in der Energiewirtschaft bemerkbar. Ein Teil unserer Produktion sowie die Verwaltung sind in einem alten Mühlengebäude in Emmerthal beheimatet, direkt an dem kleinen Fluss Emmer gelegen. Eine leistungsfähige, hochmoderne Turbine im Gebäude sorgt für die Stromproduktion von jährlich 1.000.000 kWh aus Wasserkraft. Damit produzieren wir mehr als dreimal so viel Energie, wie wir verbrauchen!
Erneuerbare Energie und Einsatz von Photovoltaik
An unserem Produktionsstandort Kirchohsen und auf der Versuchsgärtnerei erzeugen wir durch Photovoltaik, also Solarmodule, jährlich 54.000 kWh. Damit decken wir an diesen Standorten etca 18 % unseres Bedarfes. Mit diesen Anlagen möchten wir nicht nur die Umwelt entlasten, sondern auch die dezentrale Stromproduktion unterstützen.
Selbst erzeugter Strom muss ins Stromnetz eingespeist werden. Den Strom, den wir verbrauchen, beziehen wir von der Naturstrom AG. Dieser Anbieter entspricht unserer Energie- und Umweltpolitik. Er setzt zu 100 % auf Strom aus Wasser, Sonne, Wind und Biomasse. Was uns an diesem Anbieter überzeugt ist die Tatsache, dass Naturstrom direkt in den Neubau von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien investiert. Zudem achten sie darauf, dass an der Stromerzeugung keine Atom- und Kohlekonzerne beteiligt sind. Viele Gründe also, zu Naturstrom zu wechseln, finden wir!
Biogas-Anlage
Neudorffs Versuchsgärtnerei wurde 2007 fertig gestellt. Hier finden sich ca. 2.000 m2 Gewächshausfläche sowie ein großes Freigelände. Seit 2009 sind die Gewächshäuser an eine Biogas-Anlage angeschlossen. Hier nutzen wir die entstehende Abwärme, um die Gewächshäuser zu heizen.
Nutzung von Regenwasser
In unserer Versuchsgärtnerei haben wir einen 50.000 Liter fassenden Regenwasser-Tank, in dem wir das Regenwasser von den Gewächshausdächern sammeln. Wir nutzen dieses Wasser wieder zur Bewässerung unserer Versuchspflanzen. Damit schonen wir unser kostbares Trinkwasser.
Klimafreundlich gedrucktes Papier
Unser Gesamtkatalog wird, ebenso wie andere Druckwerke aus unserem Haus, klimaneutral gedruckt. Das bedeutet dass aus allen für die Produktion dieses Kataloges wichtigen Faktoren wie Auflage, Papierqualität, Transport, Druckverfahren usw. die Emissionen berechnet werden. Als Ausgleich für diese CO2-Emissionen unterstützen wir ein Wasserkraft-Projekt von ClimatePartner in Guatemala. Durch den Bau eines Wasserkraftwerkes verringert sich der Verbrauch von fossilen Brennstoffen zur Energiegewinnung. Außerdem helfen wir so mit, Arbeitsstellen vor Ort zu schaffen und die Abhängigkeit des Landes von Importen zu verringern. Mehr Informationen hierzu finden Sie unter www.climatepartner.com.
Selbstverständlich verwenden wir für unsere Druckwerke Recycling-Papier.
CO₂-Einsparung durch recyling-fähige Verpackungen
Durch das Recycling unserer Verpackung tragen wir zur Einsparung von CO2-Äquivalenten bei. Denn damit lässt sich der Einsatz wertvoller Primärrohstoffe für Verpackungen reduzieren. Im Jahr 2010 haben so die Neudorff-Produkte zu einer CO2-Einsparung von 162 Tonnen beigetragen. Diese Menge entspricht in etwa dem jährlichen CO2-Ausstoß von 1,2 Mio. gefahrenen Kilometern mit einem PKW der Kompaktklasse.
Dies hat das Duale System Deutschland (DSD) berechnet. Für unseren Beitrag zum Klimaschutz übernimmt die DSD die Flächenpatenschaft für eine Fläche im Renaturierungsgebiet „Grünhaus“ in der Lausitz vom Naturschutzbund Deutschland (NABU).
CO₂-neutraler Versandservice GoGreen

Unsere Produkte verlassen auf den unterschiedlichsten Wegen unsere Produktionsstätte, um zum Handel und damit zum Endverbraucher zu gelangen. Damit dies möglichst umwelt- und ressourcenschonend geschehen kann, nutzen wir unter anderem den CO2-neutralen Versandservice GoGreen der Deutschen Post DHL.
Dabei werden die beim Transport und der Bearbeitung von Kundensendungen erzeugten CO2-Emissionen gemessen und durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Dies sind z.B. die Errichtung eines Wasserkraftwerkes in Brasilien oder ein Biomassekraftwerk in Indien.
Transport
Um die Umwelt zu entlasten hilft es, Transporte zu optimieren. allein durch die Verlegung und Zentralisierung unserer Werke in Emmern entfallen inzwischen unnötige Wege. Dies spart Zeit und entlastet die Natur. Gleichzeitig freuen sich die Anwohner unserer Standorte durch eine verminderte Lärmbelästigung.
Mobilität
Firmenfahrzeuge sind unverzichtbar für ein überregional tätiges Unternehmen. Elektrofahrzeuge sind für unsere Bedürfnisse leider noch nicht alltagstauglich. Doch auch mit kleineren Maßnahmen können wir die Umwelt entlasten. Seit Juli 2010 gilt für alle Neuanschaffungen für Dienstfahrzeuge bei Neudorff ein Limit von 120 g CO2 pro Kilometer. Regelmäßig werden die Fahrer der Fahrzeuge über ihren persönlichen Kraftstoffverbrauch informiert. Duch Informationen zur sparsamen Fahrweise achten sie verstärkt darauf, weniger Kraftstoff zu verbrauchen.
Flugreisen sind leider manchmal unvermeidlich
Neudorff-Produkte sind inzwischen weltweit gefragt. Das freut uns natürlich sehr. Dafür ist es jedoch notwendig, diese Länder, wie die USA, Japan oder Australien, gelegentlich zu besuchen, um Dinge vor Ort zu besprechen.
Auch wenn wir versuchen diese Reisen auf ein Minimum zu reduzieren, gelegentlich fallen Flugreisen an. Um zumindest einen geringen Ausgleich hierfür zu schaffen, zahlen wir je nach Flugstrecke und ausgestoßener CO2-Menge einen Betrag bei atmosfair ein und unterstützen damit klimafördernde Projekte, wie z.B. den Neubau von Solaranlagen in Entwicklungsländern und andere Projekte, die den Ausstoß von Klimagasen verringern helfen. atmosfair ist eine gemeinnützige Klimaschutzorganisation unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer. Mehr dazu unter www.atmosfair.de. Einen weiteren Betrag zahlen wir an Tropica verde. Dieser gemeinnützige Verein setzt sich für den Erhalt des Regenwaldes ein. Mehr dazu unter www.tropica-verde.de.
Schutz des Tropischen Regenwaldes in Costa Rica

Der tropische Regenwald ist für unser Klima von unschätzbarer Bedeutung. Darüber hinaus ist er natürlich prall gefüllt mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die zum Teil noch nicht einmal komplett erforscht sind.
Deshalb engagieren wir uns gemeinsam mit dem Verein Tropica Verde e.V. für den Erhalt dieser Wälder. Insgesamt konnten wir durch unsere Zusammenarbeit bereits mehr als 30 ha tropischen Primärwaldes schützen und 5 Aufforstungsprojekte unterstützen. Das integrierte Schutzgebietmanagement sichert deren Fortbestand nachhaltig. Projekte zur Wiederaufforstung gehören ebenso dazu wie die Entwicklung nachhaltiger, naturschonender Nutzungskonzepte. Konkret unterstützen wir diese Projekte:
- Monte Alto: Wiederbewaldung im Quellgebiet des Rio Nosara
In diesem Gebiet wurden wertvolle Trockenwälder großflächig gerodet, um dort extensive Viehwirtschaft zu betreiben. Die dünne Humusschicht kann die Regenmassen nicht halten, Wind bläst zusätzlich Erde davon. Die Folge sind Dürreperioden im Wechsel mit Überschwemmungen und Bodenerosion. Im Waldreservat Monte Alto wird das Quellgebiet des Rio Nosara geschützt und schrittweise wieder bewaldet. Die natürliche Vegetation und der Wasserhaushalt können sich regenerieren und viele Tier- und Pflanzenarten kehren zurück. - Reserva Finca Curré - Trittstein im biologischen Korridor Talamanca-Caribe
Die karibischen Küstenregenwälder sind in ihrer Existenz stark bedroht. Durch den Ankauf eines rund 85 Hektar großen Urwaldgebietes konnte ein wertvolles Verbindungsglied im biologischen Korridor Talamanca-Caribe vor der unmittelbaren Abholzung bewahrt werden. - Maquenque - Rettung für den Großen Soldatenara (Ara ambigua)
Wilderei, illegaler Handel und die fast vollständige Zerstörung ihres Lebensraumes haben die Großen Soldatenaras an den Rande des Aussterbens gedrängt. Durch Unterschutzstellung ihres Brutgebietes und aktive Umweltbildungsmaßnahmen in der Region erhalten die seltenen Papageien eine neue Überlebenschance. - Gandoca – Schutz bedrohter Meeresschildkröten
Der Strand von Gandoca ist einer der wichtigsten Nistplätze der Lederschildkröten (Dermochelys coriacea) weltweit. Durch die Bewachung der Nester mit Hilfe von freiwilligen Volontären aus aller Welt ist es gelungen, die illegalen Plünderungen der Schildkrötengelege fast vollständig zu unterbinden. Der erfolgreiche Schutz der Meeresschildkröten bietet auch der ortsansässigen Bevölkerung eine wirtschaftliche Alternative. So wurden aus ehemaligen Wilderern aktive Tierschützer.
Recycling-Material fürs Büro
Für die tägliche Büroarbeit verwenden wir nach Möglichkeit Recyling-Materialien, vom Papier bis zum Kugelschreiber und nachfüllbaren Druckerpatronen.
Umfangreiches Ausbildungsprogramm
Eine fundierte Ausbildung ist der Schlüssel zum Erfolg und sichert damit langfristig Arbeitsplätze. Daher sehen wir es als eine Verpflichtung an, junge Menschen in den verschiedensten Bereichen auszubilden. Dazu gehören die folgenden Ausbildungsberufe:
- Industriekaufmann (m/w)
- Bachelor of Arts (m/w)
- Kaufmann für Marketing-Kommunikation (m/w)
- Informatik-Kaufmann (m/w)
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