Tipps zur Hundehaltung

Aktion sichere Umgebung

Für Hunde lauern Gefahren in Wohnräumen und Gärten, die uns nicht immer bewusst sind. Hier ein paar Tipps für eine sichere Umgebung:

  • Verzichten Sie auf giftige Pflanzen wie z.B. Azalee, Buchs, Oleander, Eibe, Goldregen, Herbstzeitlose, Lorbeer, Lupine, Maiglöckchen, Mistel, Osterglocke, Rittersporn.
  • Junge Hunde knabbern gern Stromkabel an. Verstecken Sie sie nach Möglichkeit.
  • Lagern Sie Medikamente, Putz- und Reinigungsmittel, Insektensprays u.a. außer Reichweite des Hundes.
  • Kleine Gegenstände wie Flaschenverschlüsse, Tischtennisbälle, Kinderspielzeug sowie spitze, scharfe Gegenstände wie Reißzwecken und Nägel sollten außer Reichweite bleiben.
  • Große Hunde mit langer Rute können Gläser u.a. Deko-Gegenstände von Tischen und Regalen wedeln.
  • Volieren, Aquarien, Terrarien sowie Futternäpfe von Katzen o.a. Hausbewohnern müssen unerreichbar sein.
  • Wenden Sie Pflanzenschutzmittel nur mit Vorsicht an. Neudorff-Pflanzenschutzprodukte und Neudorffs Dünger sind bei richtiger Anwendung unbedenklich für Haustiere. Dazu zählen auch Ferramol® Schneckenkorn und Finalsan® Konzentrat UnkrautFrei Plus.

Der richtige Ruheplatz

Hunde brauchen einen festen Ruheplatz. Da sie es kühler lieben als der Mensch, ist der Flur oft ideal. Der Platz sollte in einer ruhigen, zugfreien Ecke mit Sichtkontakt zur Familie liegen. Nachts liegen Hunde gern in der Nähe des Menschen. Ob im Schlafzimmer oder davor, ist sicher Geschmackssache. Liegt das Nachtlager im Schlafzimmer sollten Sie keinen Weidenkorb verwenden, sonst sind Sie bei jeder Bewegung Ihres Hundes wach!

Richtig füttern

  • Frisches Wasser gibt es für den Hund immer, Futter nur ein- oder zweimal am Tag. Nur Welpen bekommen häufiger ihre Mahlzeiten, weil ihr Magen noch kleiner ist.
  • Gefüttert wird nur im Napf, nie vom Tisch.
  • Die Futtermenge ist abhängig von Rasse, Alter, Aktivitäten und Körpergröße.
  • Das Futter sollte zimmerwarm sein.
  • Geben Sie Ihrem Hund kein Katzenfutter, es ist zu proteinreich und zu fetthaltig.
  • Stören Sie Ihren Hund nie beim Fressen!
  • Füttern während der Menschen-Mahlzeit oder davor vermeidet das Betteln am Tisch.
  • Den Futternapf nach 10 min. entfernen.
  • Spülen Sie die Futterreste nach jeder Mahlzeit mit heißem Wasser ohne Spülmittel ab.

Denken Sie daran: Hunde sind fast immer hungrig und fallen über jede Mahlzeit her, als ob es die Letzte wäre. Fallen Sie nicht auf den dramatisch bettelnden Blick Ihres Freundes herein.

Auslauf

Der große Garten ersetzt Ihrem Hund keinen Spaziergang. Es fehlen ihm die neuen Eindrücke, die er nur bei einem Spaziergang erfährt. Die vielfältigen Düfte, die er überall erschnuppern kann, sind für ihn aufregende Erlebnisse. Lassen Sie dem Hund daher nach Möglichkeit soviel Zeit zum Schnüffeln, wie er möchte. Einmal am Tag sollte der Hund Gelegenheit zu einem ausgiebigen Spaziergang haben, mindestens dreimal täglich braucht er seinen Ausgang.
Gut erzogene Hunde sollten bei der Begegnung mit anderen Hunden möglichst nicht an der Leine geführt werden. Frei laufende Hunde klären meist schnell und friedlich miteinander, wer der Stärkere ist. An der Leine dagegen führen sich Hunde oft aggressiver auf, möglicherweise weil sie den Rückhalt des Herrchens spüren.


Seite drucken